Der Fluke Calibration 4181 ist ein hochpräziser Infrarotkalibrator für die professionelle Kalibrierung von Infrarotthermometern und Wärmebildkameras im Temperaturbereich von 35 °C bis 500 °C. Mit seiner großen Zieloberfläche von 152 mm, einer sehr guten Temperaturhomogenität und einer akkreditierten radiometrischen Kalibrierung eignet sich der Fluke Calibration 4181 besonders für Kalibrierlabore, Qualitätssicherung, industrielle Temperaturmesstechnik und Anwendungen, bei denen berührungslose Temperaturmessgeräte zuverlässig und reproduzierbar überprüft werden müssen.
Eine wesentliche Stärke des Fluke Calibration 4181 ist die große Messfläche. Mit einem Durchmesser von 152 mm beziehungsweise 6 Zoll ist die Zieloberfläche deutlich größer als bei vielen kompakten Infrarotkalibratoren. Das ist entscheidend, weil ein Infrarotthermometer aus seinem vorgesehenen Kalibrierabstand möglichst ausschließlich die temperierte Fläche erfassen soll. Ist die Zieloberfläche zu klein, kann Strahlung aus der Umgebung in die Messung eingehen und die Kalibrierung verfälschen. Fluke nennt die 152 mm große Zieloberfläche deshalb ausdrücklich als wichtiges Merkmal für die Kalibrierung der meisten Infrarotthermometer.
Der Temperaturbereich des Fluke Calibration 4181 reicht von 35 °C bis 500 °C bei 23 °C Umgebungstemperatur und einem Emissionsgrad von 0,95. Damit deckt der Kalibrator zahlreiche industrielle Anwendungen ab, beispielsweise Wärmebehandlung, Ofentechnik, Maschinenbau, Lebensmittelindustrie, Prozessüberwachung, Forschung und Qualitätssicherung.
Die Anzeigegenauigkeit beträgt je nach Temperatur beispielsweise ±0,35 °C bei 35 °C, ±0,50 °C bei 100 °C, ±0,70 °C bei 200 °C, ±1,20 °C bei 350 °C und ±1,60 °C bei 500 °C. Die Temperaturstabilität wird mit ±0,05 °C bei 35 °C, ±0,20 °C bei 200 °C und ±0,40 °C bei 500 °C angegeben.
Besonders wichtig bei der Infrarotkalibrierung ist die Temperaturhomogenität der Zieloberfläche. Das Fluke Calibration 4181 wurde speziell dafür entwickelt, eine möglichst gleichmäßige Strahlungstemperatur über die große Messfläche bereitzustellen. Fluke spezifiziert beispielsweise eine Homogenität von ±0,10 °C bei 35 °C, ±0,50 °C bei 250 °C und ±1,00 °C bei 500 °C innerhalb des spezifizierten Messbereichs.
Zum Lieferumfang gehört bereits eine NVLAP akkreditierte radiometrische Kalibrierung. Das ist ein wichtiger Vorteil gegenüber vielen einfachen Infrarotquellen, da die Kalibrierung die tatsächlich abgestrahlte Temperatur der Zieloberfläche berücksichtigt.
europascal unterstützt Sie bei der Auswahl geeigneter Infrarotkalibratoren, Referenzthermometer und kompletter Temperaturkalibrierlösungen. Für die regelmäßige messtechnische Rückführung Ihrer Temperaturmesstechnik steht Ihnen außerdem der europascal Kalibrierservice zur Verfügung.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Temperaturbereich von 35 °C bis 500 °C
- Präziser Infrarotkalibrator für IR Thermometer und Wärmebildkameras
- Große Zieloberfläche mit 152 mm Durchmesser
- Akkreditierte radiometrische Kalibrierung im Lieferumfang
- Anzeigegenauigkeit bis ±0,35 °C
- Stabilität bis ±0,05 °C
- Gute Temperaturhomogenität der gesamten Messfläche
- Optimiert für einen Emissionsgrad von 0,95
- Für professionelle Infrarot Temperaturkalibrierungen
- Für Handpyrometer und Wärmebildkameras geeignet
- Integrierte Kalibrierprozeduren für ausgewählte Fluke Thermometer
- Kompakte und transportable Bauform
- Gerätegewicht etwa 8,6 kg
- Zielabdeckung im Lieferumfang
- Serielles Kabel im Lieferumfang
- Ideal für Labor und industrielle Qualitätssicherung
Fluke beschreibt die 4180 Serie als schnelle, genaue und einfach bedienbare Präzisions Infrarotkalibratoren, die speziell für hochwertige Kalibrierungen von Infrarotthermometern und Wärmebildkameras entwickelt wurden.
Ideal für anspruchsvolle Kalibrieranwendungen
Der Fluke Calibration 4181 eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen berührungslose Temperaturmessgeräte mit möglichst geringer Messunsicherheit geprüft werden sollen.
Typische Einsatzbereiche sind Kalibrierlabore, Werkskalibrierlabore, Qualitätssicherung, Wärmebehandlung, Maschinenbau, Energieversorgung, Prozessindustrie, Lebensmittelindustrie, Forschung und Entwicklung.
Bei einer Kalibrierung wird das Infrarotthermometer oder die Wärmebildkamera in einem definierten Abstand vor der Zieloberfläche positioniert. Anschließend wird ein Temperaturpunkt eingestellt. Nach ausreichender Stabilisierung wird der Messwert des Prüflings mit der radiometrisch kalibrierten Temperatur der Quelle verglichen.
Die große Messfläche bietet dabei einen entscheidenden Vorteil: Der Prüfling kann aus seinem korrekten Messabstand arbeiten, ohne dass sein Gesichtsfeld zwangsläufig über die Zieloberfläche hinausreicht.
Große Zieloberfläche mit 152 mm
Die Zieloberfläche des Fluke Calibration 4181 besitzt einen Durchmesser von:
152 mm
beziehungsweise:
6 Zoll.
Damit ist das Gerät insbesondere für Infrarotthermometer geeignet, deren Messfleck in praxisgerechtem Abstand relativ groß ist.
Für eine zuverlässige Kalibrierung sollte der Messfleck des Prüflings vollständig innerhalb der temperierten Fläche liegen.
Die große Zieloberfläche erleichtert dies erheblich und reduziert den Einfluss von Strahlung außerhalb der Kalibrierquelle.
Temperaturbereich von 35 °C bis 500 °C
Das Fluke Calibration 4181 arbeitet im Bereich von:
35 °C bis 500 °C
bei einer Umgebungstemperatur von 23 °C und einem Emissionsgrad von 0,95.
Damit eignet sich der Kalibrator für zahlreiche industrielle Anwendungen oberhalb der Umgebungstemperatur.
Typische Prüfpunkte können beispielsweise sein:
50 °C
100 °C
200 °C
300 °C
400 °C
500 °C.
Der große Temperaturbereich erlaubt die Prüfung unterschiedlichster Infrarotthermometer mit nur einer Quelle.
Hohe Genauigkeit
Für das Fluke Calibration 4181 gibt Fluke folgende Anzeigegenauigkeiten an:
±0,35 °C bei 35 °C
±0,50 °C bei 100 °C
±0,70 °C bei 200 °C
±1,20 °C bei 350 °C
±1,60 °C bei 500 °C.
Damit eignet sich das Gerät besonders für industrielle IR Kalibrierungen mit hohen Anforderungen an die Referenzquelle.
Die Herstellerunterlagen weisen außerdem darauf hin, dass die 4180 Serie ihre spezifizierte Genauigkeit ohne zusätzliche Emissionsgradkorrekturen erreichen kann und dadurch Test Uncertainty Ratios bis etwa 4 zu 1 möglich sind.
Hohe Temperaturstabilität
Die Temperaturstabilität des Fluke Calibration 4181 beträgt:
±0,05 °C bei 35 °C
±0,20 °C bei 200 °C
±0,40 °C bei 500 °C.
Diese geringe zeitliche Schwankung ist besonders wichtig, weil Infrarotthermometer ihre Messung häufig innerhalb kurzer Zeit aufnehmen.
Eine instabile Quelle würde unmittelbar zu schwankenden Vergleichswerten führen.
Sehr gute Temperaturhomogenität
Neben der Stabilität ist die räumliche Temperaturverteilung der Zieloberfläche entscheidend.
Ein Infrarotthermometer kann abhängig vom Kalibrierabstand einen großen Teil der gesamten Fläche erfassen.
Deshalb muss die Temperatur über diesen Bereich möglichst gleichmäßig sein.
Fluke spezifiziert für das Fluke Calibration 4181 beispielsweise:
±0,10 °C bei 35 °C
±0,50 °C bei 250 °C
±1,00 °C bei 500 °C
für die entsprechende spezifizierte Zielzone.
Gerade diese Homogenität unterscheidet einen Präzisions Infrarotkalibrator von einfachen beheizten Oberflächen.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Fluke Calibration |
| Modell | 4181 |
| Geräteart | Präzisions Infrarotkalibrator |
| Temperaturbereich | 35 °C bis 500 °C |
| Zieloberfläche | 152 mm |
| Emissionsgrad | 0,95 |
| Genauigkeit bei 35 °C | ±0,35 °C |
| Genauigkeit bei 100 °C | ±0,50 °C |
| Genauigkeit bei 200 °C | ±0,70 °C |
| Genauigkeit bei 350 °C | ±1,20 °C |
| Genauigkeit bei 500 °C | ±1,60 °C |
| Stabilität bei 35 °C | ±0,05 °C |
| Stabilität bei 200 °C | ±0,20 °C |
| Stabilität bei 500 °C | ±0,40 °C |
| Homogenität bei 35 °C | bis ±0,10 °C |
| Homogenität bei 250 °C | bis ±0,50 °C |
| Homogenität bei 500 °C | bis ±1,00 °C |
| Kalibrierung | NVLAP akkreditiert, radiometrisch |
| Gewicht | ca. 8,6 kg |
| Anwendung | IR Thermometer und Wärmebildkameras |
| Zubehör | Zielabdeckung, serielles Kabel |
| Optionales Zubehör | 4180 APRT Öffnung, Transportkoffer |
Die technischen Daten und Modellinformationen stammen aus der aktuellen Fluke Calibration Herstellerdokumentation.
Akkreditierte radiometrische Kalibrierung
Ein wesentlicher Vorteil des Fluke Calibration 4181 ist die bereits enthaltene akkreditierte radiometrische Kalibrierung.
Bei einer radiometrischen Kalibrierung wird nicht lediglich die Temperatur eines internen Sensors bestimmt.
Stattdessen wird die tatsächlich von der Zieloberfläche ausgesandte Strahlungstemperatur bewertet.
Das ist für Infrarotthermometer und Wärmebildkameras entscheidend, da diese Geräte keine Kontakttemperatur messen, sondern elektromagnetische Wärmestrahlung erfassen.
Emissionsgrad von 0,95
Das Fluke Calibration 4181 ist für Messungen mit einem Emissionsgrad von:
0,95
ausgelegt.
Viele industrielle Infrarotthermometer arbeiten ebenfalls mit einem festen oder einstellbaren Emissionsgrad von 0,95.
Das vereinfacht die Kalibrierung solcher Geräte erheblich.
Bei Prüflingen mit abweichender Emissionsgradeinstellung muss das verwendete Kalibrierverfahren entsprechend angepasst werden.
Messabstand und Size of Source Effect
Bei Infrarotthermometern spielt nicht nur der nominelle Messfleck eine Rolle.
Auch außerhalb dieses theoretischen Messflecks kann ein Teil der Strahlung Einfluss auf das Ergebnis haben.
Dieser Einfluss wird häufig als Size of Source Effect bezeichnet.
Die 152 mm große Zieloberfläche des Fluke Calibration 4181 wurde auch deshalb gewählt, um eine ausreichend große Strahlungsquelle für viele typische Hand Infrarotthermometer bereitzustellen. Fluke stellt hierzu eigene technische Publikationen und Whitepaper zum Size of Source Effect zur Verfügung.
Für besonders hochwertige Kalibrierungen sollte der Prüfling deshalb in dem vom Hersteller empfohlenen Abstand positioniert werden.
Kalibrierung von Wärmebildkameras
Neben klassischen IR Thermometern eignet sich der Fluke Calibration 4181 auch für die Prüfung und Kalibrierung von Wärmebildkameras.
Die große Zieloberfläche ist dabei besonders vorteilhaft, weil Wärmebildkameras einen größeren Bildbereich erfassen als punktförmig messende Handthermometer.
Die Kamera wird so positioniert, dass ein ausreichend großer Teil des Bildfeldes von der temperierten Zieloberfläche ausgefüllt wird.
Anschließend kann geprüft werden, wie genau die angezeigte Temperatur mit der radiometrischen Referenztemperatur übereinstimmt.
Integrierte Beispiel Kalibrierprozeduren
Fluke liefert die 4180 Serie mit integrierten Beispielprozeduren für bestimmte Fluke Infrarotthermometer.
Diese können den Ablauf wiederkehrender Kalibrierungen vereinfachen.
Dadurch eignet sich das Fluke Calibration 4181 nicht nur als reine Strahlungsquelle, sondern auch als Bestandteil standardisierter Prüfabläufe.
Mobiler Einsatz
Trotz der großen 152 mm Zieloberfläche wiegt der Fluke Calibration 4181 nur ungefähr:
8,6 kg.
Damit lässt sich das Gerät deutlich einfacher transportieren als viele stationäre Schwarzkörperstrahler.
Fluke führt außerdem passende Transportkoffer als Zubehör.
Das macht den 4181 auch für mobile Kalibriereinsätze in unterschiedlichen Betriebsbereichen interessant.
4181 oder 4180
Die Modelle Fluke Calibration 4180 und 4181 ergänzen sich hinsichtlich ihres Temperaturbereiches.
Der 4180 arbeitet von:
minus 15 °C bis 120 °C
Der 4181 arbeitet dagegen von:
35 °C bis 500 °C.
Beide Geräte besitzen eine große 152 mm Zieloberfläche und werden mit akkreditierter radiometrischer Kalibrierung geliefert.
Wer sowohl niedrige als auch hohe Temperaturbereiche abdecken möchte, kann beide Geräte als komplementäre Referenzquellen einsetzen.
Kalibrierservice von europascal
Für zuverlässige Infrarotkalibrierungen ist eine regelmäßige messtechnische Überprüfung der Strahlungsquelle besonders wichtig.
Über den europascal Kalibrierservice können Temperaturkalibratoren, Infrarotthermometer, Wärmebildkameras und weitere Temperaturmessgeräte regelmäßig überprüft und kalibriert werden.
europascal unterstützt Sie außerdem bei der Auswahl geeigneter Infrarotquellen, Referenzthermometer und Zubehörkomponenten sowie bei der Planung kompletter Kalibrierplätze für berührungslose Temperaturmesstechnik.
Warum den Fluke Calibration 4181 wählen?
Der Fluke Calibration 4181 verbindet einen großen Temperaturbereich mit einer besonders großen Zieloberfläche und einer akkreditierten radiometrischen Kalibrierung.
Der Bereich von 35 °C bis 500 °C deckt zahlreiche industrielle Anwendungen ab. Die Zieloberfläche von 152 mm ermöglicht praxisgerechte Messabstände für viele Infrarotthermometer und Wärmebildkameras.
Mit einer Anzeigegenauigkeit bis ±0,35 °C und einer Stabilität bis ±0,05 °C bietet das Gerät sehr gute Voraussetzungen für hochwertige Vergleichskalibrierungen.
Die radiometrische Kalibrierung im Lieferumfang reduziert den zusätzlichen Aufwand beim Aufbau eines rückführbaren IR Kalibrierplatzes.
Damit ist das Fluke Calibration 4181 besonders für professionelle Anwender interessant, die Infrarotthermometer und Wärmebildkameras zuverlässig und reproduzierbar kalibrieren möchten.
Typische Kalibrieranwendungen mit dem Fluke Calibration 4181
Das Fluke Calibration 4181 eignet sich insbesondere für die Kalibrierung von Infrarotthermometern, Handpyrometern und Wärmebildkameras.
Typische Einsatzbereiche sind Wärmebehandlung, Maschinenbau, Energieversorgung, Prozessindustrie, Lebensmittelindustrie, Kalibrierlabor, Forschung und Qualitätssicherung.
Durch die Kombination aus 35 °C bis 500 °C Temperaturbereich, 152 mm Zieloberfläche, hoher Homogenität und bereits enthaltener radiometrischer Kalibrierung ist das Fluke Calibration 4181 eine leistungsfähige Referenzquelle für professionelle berührungslose Temperaturkalibrierungen.
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Herstellerinformationen zum Fluke Calibration 4181 finden Sie auf der offiziellen Webseite von Fluke Calibration.






