Der Fluke 700HPPK ist ein leistungsfähiger pneumatischer Hochdruckprüfsatz für die mobile und stationäre Erzeugung, Einstellung und Vergleichskalibrierung von Drücken bis 21 MPa beziehungsweise 210 bar oder 3.000 psi. Das System wurde speziell für Kalibriertechniker, Prüfingenieure und Messtechniker entwickelt, die auch außerhalb eines klassischen Labors hohe pneumatische Drücke zuverlässig erzeugen müssen. Dabei benötigt der Fluke Calibration 700HPPK weder eine Stickstoffflasche noch eine andere externe Druckversorgung. Dadurch entfallen sowohl der Transport einer Druckgasflasche als auch das Risiko einer Verunreinigung des Prüfsystems durch hydraulische Flüssigkeiten.
Der Fluke Calibration 700HPPK besteht aus einer Hochdruckpumpe und einem abnehmbaren Druckverteiler mit Druckeinstellvorrichtung. Mit der Pumpe wird zunächst der benötigte pneumatische Druck erzeugt. Anschließend ermöglicht der Druckverteiler die Feinregulierung, das Anschließen eines Referenzmessgeräts und des Prüflings sowie das sichere Absperren und Ablassen des Drucks. Damit entsteht ein kompletter manueller Vergleichskalibrierplatz für Drucktransmitter, Regler, Steuergeräte, Digitalmanometer und analoge Manometer.
Ein entscheidender Vorteil ist die hohe Druckerzeugung ohne externe Versorgung. Der Prüfsatz erreicht 21 MPa beziehungsweise 210 bar ausschließlich durch manuelle Betätigung. Bei einem angeschlossenen Prüfvolumen von 10 cm³ kann der Enddruck laut Fluke innerhalb von etwa 20 Sekunden erreicht werden. Damit bietet der 700HPPK eine ungewöhnlich hohe Arbeitsgeschwindigkeit für einen tragbaren pneumatischen Druckerzeuger.
Die integrierte Feineinstellung erlaubt eine besonders kontrollierte Annäherung an den gewünschten Kalibrierpunkt. Fluke spezifiziert für den 700HPPK eine Auflösung der Feineinstellung von 0,05 Prozent des Einstellwertes. Dadurch lassen sich einzelne Druckpunkte gezielt einstellen, ohne den Sollwert unnötig zu überschreiten. Bei geschlossenem Absperrventil beträgt die maximale Leckrate 0,01 Prozent des Einstellwertes. Diese Eigenschaften sind insbesondere bei Vergleichskalibrierungen wichtig, bei denen Referenz und Prüfling über einen ausreichend stabilen Druck miteinander verglichen werden.
Für den Anschluss einer Druckreferenz besitzt der Fluke Calibration 700HPPK eine 1/4 Zoll NPT Schnellverschraubung. Referenzmanometer können dadurch ohne Dichtungsband und ohne Werkzeug ausgetauscht werden. Dies ist besonders praktisch, wenn für unterschiedliche Prüflinge verschiedene Referenzmessbereiche verwendet werden sollen. Fluke empfiehlt unter anderem die 2700G Referenzmanometer oder die 700G Präzisionsmanometer als Ergänzung. In Kombination mit einem geeigneten Referenzmanometer wird aus dem Prüfsatz ein vollständiger Druckkalibrierplatz.
Für den Prüfling steht eine 2 m lange Hochdruckleitung zur Verfügung. Ein Sortiment an Anschlussadaptern ermöglicht die Verbindung unterschiedlichster Druckmessgeräte. Je nach Ausführung werden NPT, BSP und metrische Adapter bereitgestellt. Dadurch lässt sich der Prüfsatz flexibel für verschiedene industrielle Anschlussstandards einsetzen.
Ein weiterer wichtiger Vorteil ist der integrierte Verschmutzungsschutz. Ein Trocknungsmittelfilter schützt den Pumpeneinlass und hilft, Feuchtigkeit aus dem pneumatischen System fernzuhalten. Beim 700HPPK kommt zusätzlich ein 100 µm Filter zum Einsatz, der das System vor Verunreinigungen aus dem angeschlossenen Prüfling schützt. Gerade bei älteren Druckmessgeräten oder Geräten aus industriellen Prozessanlagen kann dies die Lebensdauer und Zuverlässigkeit des Prüfsystems verbessern.
Die Konstruktion ist für den mobilen Einsatz ausgelegt. Klappfüße, ein integrierter Handgriff und eine Stofftragetasche ermöglichen einen einfachen Transport. Der Prüfsatz ist außerdem so konstruiert, dass er auch auf nicht vollkommen ebenen Untergründen sicher eingesetzt werden kann. Damit eignet sich der Fluke Calibration 700HPPK sowohl für das Kalibrierlabor als auch für Werkstatt, Produktion und Feldeinsatz.
europascal unterstützt Sie bei der Auswahl geeigneter pneumatischer Druckerzeuger, Referenzmanometer, Druckkalibratoren und Zubehörkomponenten. Für die regelmäßige messtechnische Rückführung Ihrer Druckreferenzen und weiteren Messgeräte steht Ihnen außerdem der europascal Kalibrierservice zur Verfügung.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Pneumatischer Hochdruckprüfsatz für professionelle Kalibrieraufgaben
- Druckerzeugung bis 21 MPa
- Entspricht 210 bar beziehungsweise 3.000 psi
- Keine Stickstoffflasche erforderlich
- Keine externe Druckversorgung notwendig
- Keine Verunreinigung des Prüflings durch hydraulische Flüssigkeiten
- Druckaufbau bis zum Endwert bei 10 cm³ Volumen in etwa 20 Sekunden
- Hochdruckpumpe und Druckverteiler in einem System
- Abnehmbare Druckeinstellvorrichtung
- Feineinstellung mit 0,05 Prozent des Einstellwertes
- Maximale Leckrate bei geschlossenem Ventil 0,01 Prozent des Einstellwertes
- Einfaches Absperren und Ablassen des Prüfdrucks
- Schnellanschluss für Referenzmanometer
- Referenzwechsel ohne PTFE Band
- Referenzwechsel ohne Werkzeug
- 2 m lange Hochdruckleitung
- Unterschiedliche Prüfanschlussadapter
- NPT Anschlussvarianten
- BSP Anschlussvarianten
- Metrische Anschlussvarianten
- Trocknungsmittelfilter am Einlass
- 100 µm Filter zum Schutz vor Verschmutzungen aus dem Prüfling
- Kombinierbar mit Fluke 2700G Referenzmanometern
- Kombinierbar mit Fluke 700G Präzisionsmanometern
- Für Labor und mobilen Feldeinsatz
- Robuste Konstruktion mit Klappfüßen
- Integrierter Tragegriff
- Stofftragetasche im Lieferumfang.
Ideal für anspruchsvolle Kalibrieranwendungen
Der Fluke 700HPPK eignet sich besonders für Druckkalibrierungen in Bereichen, in denen hohe pneumatische Drücke benötigt werden, eine Druckgasflasche jedoch unpraktisch oder unerwünscht ist.
Typische Prüflinge sind Drucktransmitter, Drucksensoren, Regler, Steuergeräte, analoge Manometer und digitale Manometer. Fluke nennt insbesondere Anwendungen in der Erdgasübertragung und Erdgasverteilung, Prozesstechnik, Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung.
Bei einer typischen Vergleichskalibrierung wird ein geeignetes Referenzmanometer am Referenzanschluss befestigt. Der Prüfling wird über die Hochdruckleitung angeschlossen. Anschließend wird der gewünschte Druck mit der Hochdruckpumpe erzeugt und mit der Feineinstellung präzise angefahren.
Referenz und Prüfling werden dabei gleichzeitig mit demselben Druck beaufschlagt. Nach ausreichender Stabilisierung können beide Werte miteinander verglichen werden.
Die Pumpe selbst stellt dabei kein Drucknormal dar. Die messtechnische Qualität der Kalibrierung wird durch die eingesetzte Referenz und den vollständigen Messaufbau bestimmt.
Flexible Erweiterbarkeit
Der Fluke 700HPPK lässt sich besonders gut mit digitalen Referenzmanometern kombinieren.
Fluke empfiehlt beispielsweise die 2700G Referenzmanometer und die 700G Präzisionsmanometer.
Dadurch kann die Druckreferenz passend zum jeweiligen Prüflingsbereich gewählt werden. Für niedrigere Prüflingsbereiche kann beispielsweise ein entsprechend kleineres Referenzmanometer eingesetzt werden, während für Hochdruckanwendungen ein größerer Messbereich gewählt wird.
Der werkzeuglose Schnellanschluss erleichtert diesen Wechsel erheblich.
Zusätzlich bietet Fluke mit dem 700HPP eine Variante für Anwender an, die lediglich die Hochdruckquelle benötigen. Der 700HPPK enthält dagegen zusätzlich den Druckverteiler und die Feineinstellung und ist damit speziell als Vergleichstestpumpensystem ausgelegt.
Technische Highlights
Die wichtigsten Leistungsdaten des Fluke 700HPPK sind:
Maximaler Betriebsdruck: 21 MPa
Maximaler Betriebsdruck in bar: 210 bar
Maximaler Betriebsdruck in psi: 3.000 psi
Zeit bis zum Enddruck bei 10 cm³ Prüfvolumen: etwa 20 Sekunden
Auflösung der Feineinstellung: 0,05 Prozent des Einstellwertes
Maximale Leckrate: 0,01 Prozent des Einstellwertes
Referenzanschluss: 1/4 Zoll NPT Schnellanschluss
Hochdruckleitung: 2 m
Filter für Verunreinigungen aus dem Prüfling: 100 µm
Gewicht: 7,2 kg
Abmessungen: 66 × 30,5 × 13 cm.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Fluke |
| Modell | 700HPPK |
| Geräteart | Pneumatischer Hochdruckprüfsatz |
| Maximaler Betriebsdruck | 21 MPa |
| Maximaler Betriebsdruck bar | 210 bar |
| Maximaler Betriebsdruck imperial | 3.000 psi |
| Druckmedium | pneumatisch |
| Externe Druckversorgung | nicht erforderlich |
| Druckaufbau bei 10 cm³ | ca. 20 s bis Endwert |
| Druckfeineinstellung | integriert |
| Auflösung Feineinstellung | 0,05 % vom Einstellwert |
| Maximale Leckrate | 0,01 % vom Einstellwert |
| Referenzanschluss | 1/4 Zoll NPT Schnellanschluss |
| Hochdruckleitung | 2 m |
| Einlassschutz | Trocknungsmittelfilter |
| Prüflingsschutzfilter | 100 µm |
| Abmessungen | 66 × 30,5 × 13 cm |
| Gewicht | 7,2 kg |
| Klappfüße | Ja |
| Tragegriff | integriert |
| Tragetasche | enthalten |
| Referenzmanometer | separat erforderlich |
| Empfohlene Referenzen | Fluke 2700G oder Fluke 700G |
| NPT Modell | 700HPPK NPT |
| BSP Modell | 700HPPK BSP |
Die technischen Werte basieren auf den aktuellen offiziellen Fluke Angaben zum 700HPPK.
Pneumatische Druckerzeugung bis 210 bar
Die wichtigste Funktion des Fluke 700HPPK ist die manuelle Erzeugung von Gasdruck bis:
21 MPa
beziehungsweise:
210 bar
oder:
3.000 psi.
Damit erreicht das System einen Druckbereich, für den bei vielen anderen pneumatischen Lösungen eine externe Stickstoffflasche erforderlich wäre.
Beim 700HPPK erfolgt die Druckerzeugung dagegen vollständig über die integrierte Hochdruckpumpe.
Dies reduziert die benötigte Ausrüstung und erleichtert vor allem mobile Einsätze.
Schneller Druckaufbau
Bei einem Prüfvolumen von 10 cm³ erreicht der 700HPPK seinen vollen Druckbereich laut technischer Spezifikation innerhalb von etwa 20 Sekunden.
Damit können einzelne Kalibrierpunkte schnell angefahren werden.
Gerade bei Messreihen mit mehreren Druckpunkten reduziert dies den Zeitaufwand gegenüber langsameren Handpumpensystemen.
Präzise Druckfeineinstellung
Nach dem groben Druckaufbau übernimmt die integrierte Druckeinstellvorrichtung die Feinregulierung.
Fluke spezifiziert eine Auflösung von:
0,05 Prozent des Einstellwertes.
Dies ermöglicht das kontrollierte Einstellen definierter Kalibrierpunkte.
Die Druckeinstellvorrichtung kann zudem vom eigentlichen Pumpenkörper getrennt werden und stellt Anschlüsse für Referenz und Prüfling bereit.
Stabile Druckhaltung
Für Vergleichskalibrierungen ist nicht nur das Erreichen eines Druckwertes wichtig. Der Druck muss anschließend ausreichend stabil gehalten werden.
Bei geschlossenem Absperrventil spezifiziert Fluke für den 700HPPK eine maximale Leckrate von:
0,01 Prozent des Einstellwertes.
Dies unterstützt reproduzierbare Vergleichsmessungen zwischen Referenz und Prüfling.
Referenzwechsel ohne Werkzeug
Der Referenzanschluss ist als:
1/4 Zoll NPT Schnellanschluss
ausgeführt.
Dadurch kann ein Referenzmanometer ohne PTFE Dichtband und ohne Werkzeug montiert oder gewechselt werden.
Dies ist besonders praktisch, wenn mehrere Referenzmanometer für unterschiedliche Teilbereiche eingesetzt werden.
Kombination mit Fluke 2700G
Fluke nennt die 2700G Referenzmanometer ausdrücklich als geeignete Ergänzung zum 700HPPK.
Der 700HPPK erzeugt dabei den Druck.
Das 2700G misst den Referenzwert.
Gemeinsam entsteht daraus ein vollständiger manueller Hochdruckkalibrierplatz.
Alternativ können passende Fluke 700G Präzisionsmanometer eingesetzt werden.
Schutz vor Verschmutzungen
Bei pneumatischen Kalibrierungen können Verunreinigungen aus Prüflingen in die Druckerzeugung gelangen.
Der 700HPPK besitzt deshalb ein 100 µm Filtersystem auf der Prüflingsseite.
Zusätzlich schützt ein Trocknungsmittelfilter den Einlass.
Dadurch werden Feuchtigkeit und Verunreinigungen reduziert und die empfindlichen Komponenten der Hochdruckpumpe geschützt.
Flexible Prüfanschlüsse
Die mitgelieferte Hochdruckleitung ist 2 m lang.
Fluke liefert je nach Ausführung verschiedene Adapter für:
NPT
BSP
und
metrische Gewinde.
Damit lassen sich unterschiedliche industrielle Prüflinge ohne umfangreiche zusätzliche Adapterausrüstung anschließen.
Mobiler Einsatz
Der 700HPPK ist trotz seines hohen Druckbereichs transportabel ausgeführt.
Er besitzt:
Klappfüße
einen:
integrierten Handgriff
und eine:
Stofftragetasche.
Das Gewicht beträgt etwa 7,2 kg.
Fluke hebt besonders hervor, dass das System auch auf unterschiedlichen und nicht perfekt ebenen Oberflächen eingesetzt werden kann.
Damit eignet sich der Prüfsatz für Arbeiten an Anlagen, Rohrleitungen und Produktionsstandorten ebenso wie für den Laborbetrieb.
Kalibrierservice von europascal
Der Fluke 700HPPK erzeugt den Prüfdruck, stellt aber selbst keine kalibrierte Druckreferenz dar.
Die verwendeten Referenzmanometer und Druckmessgeräte sollten deshalb regelmäßig messtechnisch rückgeführt werden.
Über den europascal Kalibrierservice können Referenzmanometer, Drucksensoren, Drucktransmitter und weitere Druckmessgeräte kalibriert werden.
europascal unterstützt Sie zusätzlich bei der Auswahl geeigneter Referenzgeräte, Hochdruckleitungen, Adapter und kompletter Lösungen für pneumatische Druckkalibrierplätze.
Warum den Fluke 700HPPK wählen?
Der Fluke 700HPPK verbindet einen außergewöhnlich hohen pneumatischen Arbeitsbereich mit hoher Mobilität und einfacher manueller Bedienung.
Bis zu 210 bar pneumatischer Druck können ohne Stickstoffflasche oder andere externe Druckversorgung erzeugt werden.
Der Druckaufbau erfolgt schnell, während die separate Feineinstellung das präzise Anfahren einzelner Kalibrierpunkte ermöglicht.
Der werkzeuglose Referenzanschluss reduziert den Aufwand beim Wechsel von Referenzmanometern.
Die 2 m lange Hochdruckleitung und verschiedene Anschlussadapter bieten hohe Flexibilität beim Anschließen von Prüflingen.
Trocknungsmittel und Filter schützen das System vor Verunreinigungen.
Klappfüße, Handgriff und Tragetasche unterstützen den mobilen Einsatz.
Damit eignet sich der Fluke 700HPPK besonders für Anwender, die hohe pneumatische Drücke im Labor, in der Werkstatt oder direkt vor Ort zuverlässig und ohne Druckgasflasche erzeugen möchten.
Typische Kalibrieranwendungen mit dem Fluke 700HPPK
Der Fluke 700HPPK eignet sich insbesondere für die Prüfung und Kalibrierung von Drucktransmittern, Drucksensoren, Digitalmanometern, analogen Manometern, Reglern und pneumatischen Steuergeräten.
Typische Einsatzgebiete sind Erdgasübertragung und Erdgasverteilung, Prozesstechnik, Kalibrierlabor, Energieversorgung, Luftfahrt, Raumfahrt, Produktion, Forschung, Instandhaltung und Qualitätssicherung. Fluke nennt speziell Erdgastransport, Prozessindustrie sowie Luftfahrt und Verteidigung als typische Einsatzbereiche.
Durch die Kombination aus pneumatischer Druckerzeugung bis 210 bar, schneller Druckerzeugung, präziser Feineinstellung, Filtersystem und mobiler Konstruktion ist der Fluke 700HPPK eine leistungsfähige Lösung für professionelle Hochdruck Vergleichskalibrierungen.
Die Gliederung orientiert sich an der europascal Produktseite des Fluke 8270A mit den Bereichen Ihre Vorteile auf einen Blick, Ideal für anspruchsvolle Kalibrieranwendungen, Flexible Erweiterbarkeit, Technische Highlights und Technische Daten.
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Herstellerinformationen zum Fluke 700HPPK finden Sie auf der offiziellen Webseite vom Hersteller.



