Der Fluke Calibration 9009 ist ein kompakter Doppelblockkalibrator für professionelle Temperaturkalibrierungen von minus 15 °C bis 350 °C. Das besondere Konzept kombiniert zwei unabhängig geregelte Temperaturblöcke in einem einzigen transportablen Gerät. Der kalte Block arbeitet von minus 15 °C bis 110 °C, während der heiße Block Temperaturen von 50 °C bis 350 °C erzeugt. Dadurch können zwei unterschiedliche Temperaturpunkte gleichzeitig bereitgestellt werden. Das reduziert Wartezeiten und ermöglicht besonders effiziente Kalibrierungen im Labor, in der Produktion und bei mobilen Serviceeinsätzen.
Jeder Temperaturblock besitzt zwei Schächte, sodass mit dem Fluke Calibration 9009 bis zu vier Temperaturfühler gleichzeitig geprüft werden können. Alternativ lassen sich beispielsweise ein Referenzthermometer und ein Prüfling in jedem Block einsetzen. Gerade bei wiederkehrenden Vergleichskalibrierungen von Pt100 Sensoren, RTDs, PRTs, Thermoelementen und industriellen Temperaturanzeigen bietet diese Bauweise deutliche Vorteile.
Der kalte Block erreicht eine spezifizierte Genauigkeit von ±0,2 °C, während für den heißen Block eine Genauigkeit von ±0,6 °C angegeben wird. Beide Blöcke erreichen eine Temperaturstabilität von ±0,05 °C. Die Homogenität zwischen den beiden Schächten eines Blocks beträgt ±0,1 °C. Damit bietet der Fluke Calibration 9009 reproduzierbare Bedingungen für industrielle Vergleichskalibrierungen.
Besonders praktisch ist die schnelle Temperaturänderung. Der heiße Block erreicht ausgehend von 25 °C eine Temperatur von 350 °C in etwa 30 Minuten. Der kalte Block benötigt ungefähr 16 Minuten, um von 25 °C auf minus 15 °C abzukühlen. Die typische Stabilisierungszeit wird vom Hersteller mit etwa 8 Minuten angegeben. Dadurch können mehrere Kalibrierpunkte innerhalb kurzer Zeit abgearbeitet werden.
Das robuste Gehäuse ist für den mobilen Einsatz ausgelegt. Fluke verwendet ein widerstandsfähiges, wasserbeständiges Transportgehäuse. Mit einem Gewicht von nur etwa 4,5 kg lässt sich der Fluke Calibration 9009 problemlos zwischen unterschiedlichen Arbeitsplätzen transportieren. Im Gehäuse steht außerdem Platz für Netzkabel und zusätzliche Einsätze zur Verfügung.
europascal unterstützt Sie bei der Auswahl geeigneter Blockkalibratoren, Referenzthermometer, Temperaturfühler und Einsätze für professionelle Kalibrieraufgaben. Für die regelmäßige messtechnische Rückführung Ihrer Temperaturmesstechnik steht Ihnen außerdem der europascal Kalibrierservice zur Verfügung.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Zwei unabhängig geregelte Temperaturblöcke in einem Gerät
- Gesamtbereich von minus 15 °C bis 350 °C
- Kalter Block von minus 15 °C bis 110 °C
- Heißer Block von 50 °C bis 350 °C
- Zwei Schächte pro Temperaturblock
- Bis zu vier Temperaturfühler gleichzeitig kalibrierbar
- Genauigkeit des kalten Blocks ±0,2 °C
- Genauigkeit des heißen Blocks ±0,6 °C
- Temperaturstabilität beider Blöcke ±0,05 °C
- Homogenität zwischen den Schächten ±0,1 °C
- Anzeigeauflösung 0,1 °C
- Schachttiefe 102 mm
- Aufheizen von 25 °C auf 350 °C in etwa 30 Minuten
- Abkühlen von 25 °C auf minus 15 °C in etwa 16 Minuten
- Typische Stabilisierungszeit von nur 8 Minuten
- Austauschbare Kalibriereinsätze
- RS232 Schnittstelle
- Interface it Software
- Robustes und wasserbeständiges Gehäuse
- Geringes Gewicht von etwa 4,5 kg
- Ideal für mobile Temperaturkalibrierungen
Fluke Calibration positioniert den 9009 ausdrücklich als tragbares System mit zwei unabhängigen Temperaturblöcken. Die Kombination aus niedrigem und hohem Temperaturbereich in einem Gerät ist das zentrale Merkmal des Modells.
Ideal für anspruchsvolle Kalibrieranwendungen
Der Fluke Calibration 9009 eignet sich besonders für Anwender, die unterschiedliche Temperaturfühler regelmäßig und möglichst zeitsparend prüfen müssen.
Typische Einsatzbereiche sind Kalibrierlabore, Instandhaltung, Qualitätssicherung, Produktion, Pharmaindustrie, Lebensmittelindustrie, Prozessindustrie, Maschinenbau sowie mobile Kalibrierdienstleistungen.
Eine typische Anwendung ist die Prüfung eines Temperaturtransmitters an zwei Temperaturpunkten. Ein Block kann beispielsweise auf einen niedrigen Wert und der zweite Block gleichzeitig auf einen höheren Wert eingestellt werden.
Der Prüfling wird zunächst in den ersten Block eingesetzt und nach der Messung direkt in den bereits stabilisierten zweiten Block gewechselt. Dadurch entfällt die sonst notwendige Wartezeit für das vollständige Aufheizen oder Abkühlen eines einzelnen Blockkalibrators.
Fluke nennt ausdrücklich schnelle Nullpunkt und Spannenprüfungen von Transmittern als mögliche Anwendung für die zwei unabhängig arbeitenden Temperaturblöcke.
Flexible Erweiterbarkeit
Der Fluke Calibration 9009 verwendet austauschbare Einsätze.
Im Lieferumfang befinden sich zwei Einsätze mit 6,4 mm Durchmesser und zwei Einsätze mit 4,8 mm Durchmesser. Weitere Ausführungen können entsprechend den verwendeten Temperaturfühlern gewählt werden.
Durch diese Konstruktion können unterschiedliche Sensordurchmesser aufgenommen werden. Ein möglichst kleiner Luftspalt zwischen Einsatz und Fühler verbessert dabei den thermischen Kontakt.
Die beiden Schächte pro Block ermöglichen außerdem unterschiedliche Messkonfigurationen. Beispielsweise können zwei Prüflinge parallel kalibriert oder ein Referenzfühler und ein Prüfling gleichzeitig eingesetzt werden.
Bei Verwendung beider Blöcke können insgesamt bis zu vier Temperaturfühler gleichzeitig positioniert werden.
Technische Highlights
Der kalte Temperaturblock des Fluke Calibration 9009 arbeitet von:
minus 15 °C bis 110 °C
Der heiße Block arbeitet von:
50 °C bis 350 °C
Wichtig bei gleichzeitigem Betrieb beider Blöcke ist eine Besonderheit: Wird der heiße Block bei 350 °C betrieben, kann der untere Bereich des kalten Blocks auf ungefähr minus 8 °C begrenzt sein.
Die spezifizierte Genauigkeit beträgt:
Kalter Block: ±0,2 °C
Heißer Block: ±0,6 °C
Die Temperaturstabilität beträgt bei beiden Blöcken:
±0,05 °C
Die Homogenität zwischen den Schächten beträgt:
±0,1 °C.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Fluke Calibration |
| Modell | 9009 |
| Geräteart | Doppelblockkalibrator |
| Gesamtbereich | minus 15 °C bis 350 °C |
| Kalter Block | minus 15 °C bis 110 °C |
| Heißer Block | 50 °C bis 350 °C |
| Genauigkeit kalter Block | ±0,2 °C |
| Genauigkeit heißer Block | ±0,6 °C |
| Stabilität | ±0,05 °C |
| Homogenität zwischen Schächten | ±0,1 °C |
| Anzeigeauflösung | 0,1 °C |
| Schächte pro Block | 2 |
| Schächte insgesamt | 4 |
| Schachttiefe | 102 mm |
| Aufheizzeit 25 °C auf 350 °C | ca. 30 Minuten |
| Aufheizzeit 25 °C auf 110 °C | ca. 15 Minuten |
| Abkühlzeit 350 °C auf 100 °C | ca. 40 Minuten |
| Abkühlzeit 25 °C auf minus 15 °C | ca. 16 Minuten |
| Stabilisierungszeit | ca. 8 Minuten |
| Standardsätze Einsätze | 2 × 6,4 mm und 2 × 4,8 mm |
| Schnittstelle | RS232 |
| Software | Interface it |
| Versorgung | 115 V oder 230 V AC |
| Frequenz | 50 oder 60 Hz |
| Leistungsaufnahme | 280 W |
| Abmessungen | 178 × 267 × 248 mm |
| Gewicht | ca. 4,5 kg |
| Kalibrierung | NIST rückführbar mit Messdaten |
Die technischen Herstellerdaten bestätigen außerdem rückführbare Kalibrierpunkte für beide Temperaturblöcke. Für den heißen Block werden unter anderem 50 °C, 100 °C, 150 °C, 200 °C, 250 °C, 300 °C und 350 °C dokumentiert. Für den kalten Block werden Messdaten unter anderem bei minus 8 °C, 0 °C, 25 °C, 50 °C, 75 °C, 100 °C und 110 °C angegeben.
Zwei unabhängig geregelte Temperaturblöcke
Das entscheidende Merkmal des Fluke Calibration 9009 ist die Kombination zweier unabhängig geregelter Temperaturquellen.
Ein herkömmlicher Blockkalibrator muss zunächst einen Temperaturpunkt erreichen, anschließend stabilisieren und danach für den nächsten Punkt vollständig aufheizen oder abkühlen.
Beim 9009 kann während der Messung im ersten Block der zweite Block bereits auf der nächsten Solltemperatur stabilisiert sein.
Gerade bei wiederkehrenden Zwei Punkt Prüfungen entsteht dadurch ein deutlicher Zeitvorteil.
Für Temperaturtransmitter können beispielsweise unterer und oberer Prüfpunkt gleichzeitig bereitgestellt werden.
Vier Sensorpositionen
Jeder Temperaturblock besitzt zwei Schächte. Insgesamt stehen damit vier Sensorpositionen zur Verfügung.
Fluke nennt ausdrücklich die Möglichkeit, bis zu vier Fühler gleichzeitig zu kalibrieren. Alternativ können zwei Prüflinge zusammen mit einem externen Referenzthermometer verwendet werden.
Damit eignet sich das Gerät auch für kleine Serienkalibrierungen.
Beim Einsatz mehrerer Sensoren sollte darauf geachtet werden, dass Eintauchtiefe, Sensordurchmesser und thermische Belastung zum vorgesehenen Kalibrierverfahren passen.
Schnelle Temperaturwechsel
Der heiße Block benötigt ungefähr 30 Minuten von 25 °C auf 350 °C.
Für das Abkühlen von 350 °C auf 100 °C werden etwa 40 Minuten angegeben.
Der kalte Block benötigt ungefähr 15 Minuten von 25 °C auf 110 °C und etwa 16 Minuten von 25 °C auf minus 15 °C.
Die typische Stabilisierungszeit beträgt lediglich etwa 8 Minuten.
Diese Werte unterstützen einen hohen Kalibrierdurchsatz und machen das Gerät besonders für Service und Produktion interessant.
RS232 und PC Anbindung
Der Fluke Calibration 9009 besitzt eine RS232 Schnittstelle.
Fluke liefert außerdem die Interface it Software zur Kommunikation mit dem Gerät.
Dadurch kann der Kalibrator in computergestützte Prüfabläufe integriert werden.
Die digitale Schnittstelle ermöglicht außerdem eine komfortable Steuerung und unterstützt wiederkehrende Kalibrierprozesse.
Für den mobilen Einsatz entwickelt
Das robuste Gehäuse gehört zu den wichtigsten praktischen Eigenschaften des Fluke Calibration 9009.
Fluke beschreibt das Gehäuse als luftdicht, wasserdicht und stoßfest. Gleichzeitig beträgt das Gesamtgewicht nur etwa 4,5 kg.
Im Inneren befindet sich zusätzlicher Stauraum für das Netzkabel und weitere Kalibriereinsätze.
Damit ist das Gerät besonders für Techniker geeignet, die Kalibrierungen direkt an Produktionsanlagen oder unterschiedlichen Betriebsstandorten durchführen.
Kalibrierservice von europascal
Auch ein professioneller Doppelblockkalibrator sollte regelmäßig messtechnisch überprüft werden.
Über den europascal Kalibrierservice können Temperaturkalibratoren, Temperaturfühler, Referenzthermometer und weitere Messgeräte regelmäßig überprüft und kalibriert werden.
europascal unterstützt Sie außerdem bei der Auswahl geeigneter Referenzfühler, Kalibriereinsätze und Temperaturanzeigen sowie bei der Planung kompletter Temperaturkalibrierplätze.
Warum den Fluke Calibration 9009 wählen?
Der Fluke Calibration 9009 unterscheidet sich von klassischen Blockkalibratoren vor allem durch seine beiden unabhängig geregelten Temperaturblöcke.
Der kalte Block deckt Temperaturen von minus 15 °C bis 110 °C ab, während der heiße Block von 50 °C bis 350 °C arbeitet. Dadurch können niedrige und hohe Kalibrierpunkte gleichzeitig vorbereitet werden.
Vier Schächte ermöglichen die parallele Aufnahme mehrerer Fühler. Die Stabilität von ±0,05 °C, die kurze Stabilisierungszeit und die austauschbaren Einsätze unterstützen effiziente industrielle Vergleichskalibrierungen.
Mit nur 4,5 kg Gewicht und einem robusten Transportgehäuse eignet sich das Gerät außerdem hervorragend für mobile Anwendungen.
Damit ist der Fluke Calibration 9009 besonders für Anwender interessant, die einen großen Temperaturbereich, schnellen Kalibrierdurchsatz und hohe Mobilität in einem einzigen System benötigen.
Typische Kalibrieranwendungen mit dem Fluke Calibration 9009
Der Fluke Calibration 9009 eignet sich insbesondere für die Kalibrierung von Pt100 Sensoren, RTDs, PRTs, Thermoelementen, digitalen Thermometern, Temperaturtransmittern und weiteren industriellen Temperaturmessgeräten.
Typische Einsatzbereiche sind Kalibrierlabor, Instandhaltung, Produktion, Pharmaindustrie, Lebensmittelindustrie, Prozessindustrie, Maschinenbau, Forschung und Qualitätssicherung.
Durch die beiden unabhängigen Temperaturblöcke eignet sich das Gerät besonders für schnelle Zwei Punkt Prüfungen sowie für Anwendungen, bei denen mehrere Temperaturfühler innerhalb kurzer Zeit kalibriert werden müssen.
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Herstellerinformationen zum Fluke Calibration 9009 finden Sie auf der offiziellen Webseite vom Hersteller.





