Die Fluke 750P Druckmodule sind präzise, flexible Referenzmodule für professionelle Druckkalibrierungen mit kompatiblen Fluke Prozess und Multifunktionskalibratoren. Die Serie deckt Druckbereiche von 2,5 mbar bis 690 bar ab und umfasst Module für Relativdruck, Differenzdruck, Absolutdruck, Vakuum und weitere Druckarten. Dadurch lassen sich mit einem kompatiblen Kalibrator sehr unterschiedliche Drucksensoren, Drucktransmitter, Manometer und Prozessmessgeräte prüfen. Fluke beschreibt die 750P Serie als vollständige Familie hochgenauer Druckmodule mit digitaler Messwertübertragung und Referenzmessunsicherheiten bis 0,01 %.
Ein wesentlicher Vorteil der Fluke 750P Serie ist die digitale Kommunikation mit dem angeschlossenen Kalibrator. Die Messwerte werden digital übertragen, wodurch zusätzliche analoge Übertragungsfehler vermieden werden. Das Druckmodul wird an eine geeignete Druckquelle oder Handpumpe angeschlossen und über das Verbindungskabel mit dem Kalibrator verbunden. Anschließend kann der Druck direkt am Kalibrator angezeigt und in den jeweiligen Kalibrierablauf eingebunden werden.
Die Fluke 750P Druckmodule können unter anderem mit Fluke 725, Fluke 726 sowie Kalibratoren der 750 Serie verwendet werden. Dadurch lässt sich ein Multifunktionskalibrator um professionelle Druckmessung erweitern. Die Druckmodule werden unabhängig vom Anzeigegerät kalibriert. Laut Fluke können sie deshalb zwischen kompatiblen Kalibratoren gewechselt werden, ohne dass Genauigkeit oder Rückführbarkeit verloren gehen.
Die Serie umfasst eine große Auswahl unterschiedlicher Messbereiche. Bereits das Modell 750P00 misst von 0 bis 2,5 mbar. Weitere Differenzdruckmodule decken beispielsweise 7,5 mbar, 12,5 mbar, 25 mbar, 70 mbar, 350 mbar und 1 bar ab. Für höhere Drücke stehen unter anderem Module bis 2 bar, 7 bar, 35 bar, 70 bar und weitere Bereiche zur Verfügung. Die gesamte Produktfamilie reicht laut Fluke bis 690 bar beziehungsweise 10.000 psi.
Damit eignet sich die Fluke 750P Serie sowohl für sehr kleine Differenzdrücke als auch für industrielle Hochdruckanwendungen. Typische Einsatzgebiete sind die Kalibrierung von Drucktransmittern, Differenzdruckmessumformern, Prozessdrucksensoren und digitalen Druckanzeigen. Auch Anwendungen in Lüftungs und Klimatechnik, Prozessindustrie, Energieversorgung und Instandhaltung lassen sich mit den passenden Modulen abdecken.
Bei den Differenzdruckmodulen besitzt das Gerät zwei Druckanschlüsse. Gemessen wird die Differenz zwischen dem Druck am High Anschluss und dem Druck am Low Anschluss. Bei den Relativdruckmodulen wird dagegen der anliegende Druck gegenüber dem aktuellen Atmosphärendruck bestimmt. Fluke bietet darüber hinaus Absolutdruckmodule und spezielle Varianten für Vakuum sowie weitere Druckarten an.
Die medienberührten Werkstoffe sind abhängig vom jeweiligen Modul. Bei vielen kleineren Differenzdruckbereichen ist auf beiden Seiten ausschließlich trockene Luft vorgesehen. Andere Modelle, beispielsweise 750P22, 750P23 und 750P24, besitzen auf der Hochdruckseite medienberührte Teile aus Edelstahl 316, während auf der Niederdruckseite weiterhin trockene Luft vorgesehen ist. Die Medienverträglichkeit muss deshalb immer für das konkrete Modul geprüft werden.
Auch bei der Genauigkeit gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Messbereichen. Das Datenblatt nennt beispielsweise für den 750P00 eine Referenzunsicherheit von ±0,15 %, während beim 750P02 bereits ±0,050 % erreicht werden. Die Gesamtunsicherheit hängt zusätzlich vom verwendeten Kalibrierintervall und Temperaturbereich ab. Für ausgewählte Module der gesamten Serie nennt Fluke Referenzunsicherheiten bis 0,01 %.
Ein weiterer Vorteil ist die Temperaturkompensation. Das Fluke Datenblatt nennt eine Kompensation über den Bereich von 0 °C bis 50 °C. Dies unterstützt den mobilen Einsatz der Druckmodule, bei dem nicht immer konstante Laborbedingungen vorliegen.
Fluke bietet außerdem eigensichere Varianten der Serie an. Laut Hersteller stehen acht entsprechende Module zur Verfügung, die beispielsweise mit dem Fluke 718Ex oder Fluke 725Ex verwendet werden können. Damit kann das Grundprinzip der modularen Druckmessung auch in geeigneten explosionsgefährdeten Bereichen genutzt werden.
europascal unterstützt Sie bei der Auswahl des passenden Fluke 750P Druckmoduls für den benötigten Messbereich und die gewünschte Druckart. Für die regelmäßige messtechnische Rückführung Ihrer Druckmodule und weiteren Messgeräte steht Ihnen außerdem der europascal Kalibrierservice zur Verfügung.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Präzise Druckmodule für professionelle Kalibrieraufgaben
- Messbereiche von 2,5 mbar bis 690 bar
- Entspricht bis zu 10.000 psi
- Große Auswahl unterschiedlicher Druckbereiche
- Relativdruckmodule
- Differenzdruckmodule
- Absolutdruckmodule
- Vakuummodule
- Digitale Messwertübertragung zum Kalibrator
- Keine zusätzlichen analogen Übertragungsverluste
- Referenzmessunsicherheit bei ausgewählten Modulen bis 0,01 %
- Temperaturkompensation von 0 °C bis 50 °C
- Kompatibel mit Fluke 725
- Kompatibel mit Fluke 726
- Kompatibel mit Kalibratoren der Fluke 750 Serie
- Module unabhängig vom Anzeigegerät kalibriert
- Wechsel zwischen kompatiblen Kalibratoren ohne Verlust der Rückführbarkeit
- Unterschiedliche medienberührte Werkstoffe je nach Modul
- Varianten mit Edelstahl 316 verfügbar
- Acht eigensichere Module verfügbar
- Geeignet für mobile und stationäre Druckkalibrierungen
- Rückführbares Kalibrierzertifikat laut Modell und Lieferumfang.
Ideal für anspruchsvolle Kalibrieranwendungen
Die Fluke 750P Druckmodule eignen sich besonders für Anwendungen, bei denen ein vorhandener Multifunktions oder Prozesskalibrator flexibel um Druckmessung erweitert werden soll.
Typische Prüflinge sind Drucktransmitter, Differenzdrucktransmitter, Prozessdrucksensoren, Manometer, Druckschalter und andere druckabhängige Prozessinstrumente.
Ein typischer Aufbau besteht aus einem Fluke 750P Druckmodul, einem kompatiblen Kalibrator und einer geeigneten Druckquelle. Das Modul wird pneumatisch oder hydraulisch mit dem Prüfling verbunden und elektrisch beziehungsweise digital an den Kalibrator angeschlossen. Anschließend wird der gewünschte Druck erzeugt.
Bei einem Drucktransmitter kann der Kalibrator beispielsweise gleichzeitig den Referenzdruck über das 750P Modul erfassen und das elektrische Ausgangssignal des Transmitters messen. Dadurch kann die vollständige Übertragungsfunktion eines Drucktransmitters innerhalb eines gemeinsamen Prüfaufbaus überprüft werden.
Gerade bei Multifunktionskalibratoren wie Fluke 725, 726 oder Geräten der 750 Serie entsteht so eine vielseitige Lösung für elektrische und pneumatische Prozesskalibrierungen.
Flexible Erweiterbarkeit
Die Fluke 750P Produktfamilie ist modular aufgebaut. Anwender können mehrere Druckmodule mit unterschiedlichen Messbereichen vorhalten und je nach Kalibrieraufgabe das passende Modul auswählen.
Ein großer Vorteil besteht darin, dass die Module unabhängig vom Kalibrator kalibriert werden. Sie können deshalb zwischen kompatiblen Fluke Geräten gewechselt werden, ohne dass jedes Mal das komplette System neu kalibriert werden muss.
Für sehr kleine Differenzdrücke stehen beispielsweise Module im Bereich weniger Millibar zur Verfügung. Für industrielle Prozessanwendungen gibt es Relativdruckmodule über mehrere bar bis hin zu Hochdruckmodulen bis 690 bar.
Dadurch kann ein einzelner Fluke Multifunktionskalibrator mit mehreren Modulen praktisch einen großen Teil eines klassischen Druckkalibrierplatzes abdecken.
Technische Highlights
Die Fluke 750P Serie deckt insgesamt Druckbereiche von:
2,5 mbar
bis
690 bar
beziehungsweise:
10.000 psi
ab.
Die Produktfamilie umfasst unter anderem:
Differenzdruck
Relativdruck
Absolutdruck
und
Vakuum.
Die Module sind für die digitale Kommunikation mit kompatiblen Kalibratoren ausgelegt.
Die Temperaturkompensation erfolgt laut Datenblatt über:
0 °C bis 50 °C.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Fluke |
| Serie | 750P |
| Geräteart | Präzise Druckmodule |
| Gesamtmessbereich der Serie | 2,5 mbar bis 690 bar |
| Maximalbereich | 10.000 psi |
| Druckarten | Relativ, Differenz, Absolut, Vakuum |
| Kommunikation | digital zum Kalibrator |
| Referenzunsicherheit | je nach Modul, bis 0,01 % |
| Temperaturkompensation | 0 °C bis 50 °C |
| Kompatibilität | Fluke 725, 726, 750 Serie und weitere kompatible Kalibratoren |
| Niedrigster Bereich | 750P00, 0 bis 2,5 mbar |
| 750P01 | 0 bis 25 mbar |
| 750P02 | 0 bis 70 mbar |
| 750P03 | 0 bis 350 mbar |
| 750P04 | 0 bis 1 bar |
| 750P05 | 0 bis 2 bar |
| 750P06 | 0 bis 7 bar |
| 750P07 | 0 bis 35 bar |
| 750P08 | 0 bis 70 bar |
| Höchster Serienbereich | bis 690 bar |
| Eigensichere Varianten | 8 Module verfügbar |
| Medien | abhängig vom jeweiligen Modul |
| Edelstahlvarianten | 316 SS bei ausgewählten Modellen |
| Kalibrierung | Modul unabhängig kalibriert |
Die genauen Werte zu Messbereich, Medienverträglichkeit, Berstdruck und Gesamtunsicherheit müssen immer für das jeweilige Fluke 750P Modul betrachtet werden.
Druckbereiche für unterschiedliche Anwendungen
Ein wesentlicher Vorteil der Fluke 750P Serie ist die große Auswahl verfügbarer Messbereiche.
Bereits das kleinste Modul 750P00 deckt nur:
0 bis 2,5 mbar
ab.
Das Modell 750P01 reicht bis:
25 mbar.
Weitere Module decken unter anderem:
70 mbar
350 mbar
1 bar
2 bar
7 bar
35 bar
und
70 bar
ab.
Zusätzliche Modelle erweitern die Serie bis 690 bar.
Dadurch kann für den jeweiligen Prüfling ein möglichst geeigneter Referenzbereich ausgewählt werden.
Digitale Messwertübertragung
Die Druckmodule übertragen ihre Messwerte digital an den angeschlossenen Kalibrator.
Dies reduziert Fehler, die bei einer analogen Signalübertragung zusätzlich entstehen könnten. Fluke nennt die digitale Kommunikation ausdrücklich als Vorteil der Serie.
Dadurch bleibt die im Druckmodul bestimmte Messinformation direkt mit der Kalibrierung des Moduls verknüpft.
Unabhängige Kalibrierung der Module
Jedes Fluke 750P Druckmodul wird unabhängig vom eigentlichen Multifunktionskalibrator kalibriert.
Dadurch können die Module zwischen verschiedenen kompatiblen Kalibratoren gewechselt werden, ohne dass die ursprüngliche Genauigkeit oder Rückführbarkeit verloren geht.
Dies ist besonders für Unternehmen interessant, die mehrere mobile Kalibratoren verwenden.
Ein Druckmodul kann je nach Bedarf mit unterschiedlichen kompatiblen Anzeigegeräten verwendet werden.
Differenzdruckmodule
Für Differenzdruckmessungen besitzt das entsprechende Fluke 750P Modul zwei Druckanschlüsse.
Der gemessene Wert entspricht der Differenz zwischen:
High Anschluss
und
Low Anschluss.
Bei kleinen Messbereichen dürfen je nach Modell ausschließlich trockene Luft oder andere zugelassene Gase eingesetzt werden.
Typische Anwendungen sind Differenzdrucktransmitter, Filterüberwachung, Lufttechnik und andere Niederdruckmessungen.
Medienverträglichkeit
Die zulässigen Medien sind vom jeweiligen Modell abhängig.
Beim 750P00 bis 750P04 ist in mehreren Differenzdruckvarianten beispielsweise trockene Luft vorgesehen.
Modelle wie:
750P22
750P23
und
750P24
besitzen dagegen auf der Hochdruckseite medienberührte Komponenten aus Edelstahl 316.
Vor einer Kalibrierung muss deshalb immer die Medienverträglichkeit des konkreten Druckmoduls geprüft werden.
Eigensichere Varianten
Fluke bietet innerhalb der Serie acht eigensichere Druckmodule an.
Diese können laut Hersteller beispielsweise zusammen mit:
Fluke 718Ex
oder
Fluke 725Ex
eingesetzt werden.
Damit lassen sich auch geeignete Anwendungen in explosionsgefährdeten Bereichen abdecken.
Kalibrierservice von europascal
Auch ein Fluke 750P Druckmodul sollte entsprechend dem betrieblichen Prüfmittelmanagement regelmäßig messtechnisch rückgeführt werden.
Über den europascal Kalibrierservice können Druckmodule, Drucksensoren, Drucktransmitter, Referenzmanometer und weitere Druckmessgeräte kalibriert werden.
europascal unterstützt Sie außerdem bei der Auswahl geeigneter Fluke 750P Messbereiche, passender Kalibratoren, Druckpumpen und weiterer Komponenten für vollständige mobile oder stationäre Druckkalibrierplätze.
Warum die Fluke 750P Druckmodule wählen?
Die Fluke 750P Druckmodule verbinden hohe Flexibilität mit einfacher Integration in vorhandene Fluke Kalibratoren.
Durch die große Auswahl von 2,5 mbar bis 690 bar kann für nahezu jede typische Prozessdruckanwendung ein geeignetes Modul ausgewählt werden.
Die digitale Messwertübertragung reduziert zusätzliche Signalfehler.
Da die Module unabhängig kalibriert werden, können sie flexibel zwischen kompatiblen Kalibratoren gewechselt werden.
Relativdruck, Differenzdruck, Absolutdruck und Vakuum werden innerhalb derselben Produktfamilie abgedeckt.
In Verbindung mit einem Fluke Multifunktionskalibrator können außerdem elektrische Ausgangssignale eines Transmitters gleichzeitig mit dem Referenzdruck erfasst werden.
Damit eignet sich die Fluke 750P Serie besonders für Anwender, die aus einem vorhandenen Prozesskalibrator eine flexible mobile Druckkalibrierplattform aufbauen möchten.
Typische Kalibrieranwendungen mit Fluke 750P
Die Fluke 750P Druckmodule eignen sich insbesondere zur Prüfung und Kalibrierung von Drucktransmittern, Differenzdrucktransmittern, Drucksensoren, Manometern, Druckschaltern und weiteren industriellen Druckmessgeräten.
Typische Einsatzbereiche sind Kalibrierlabore, Instandhaltung, Chemie, Pharmaindustrie, Energieversorgung, Wassertechnik, Maschinenbau, Anlagenbau, Prozessindustrie und Qualitätssicherung.
Die Kombination aus großer Bereichsauswahl, digitaler Messwertübertragung, unabhängiger Kalibrierung und Kompatibilität mit verschiedenen Fluke Kalibratoren macht die Fluke 750P Serie zu einer besonders vielseitigen Lösung für professionelle Druckkalibrierungen.
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Herstellerinformationen zu den Fluke 750P Druckmodulen finden Sie auf der offiziellen Webseite vom Hersteller: Fluke 750P Herstellerinformationen



