Das Fluke Calibration 7103 ist ein kompaktes und mobiles Flüssigkeitsbad für präzise Temperaturkalibrierungen im Bereich von minus 30 °C bis 125 °C. Durch die Kombination aus Flüssigkeitsmedium, guter Temperaturhomogenität, hoher Stabilität und einer vergleichsweise großen Arbeitsöffnung eignet sich das Mikrokalibrierbad hervorragend für die Kalibrierung von Pt100 Sensoren, PRTs, Thermistoren, digitalen Thermometern, Flüssigkeits Glasthermometern, Bimetallthermometern und unterschiedlich geformten Temperaturfühlern.
Im Gegensatz zu einem klassischen Trockenblock Kalibrator muss der Prüfling beim Fluke Calibration 7103 nicht exakt in eine Bohrung eines Metalleinsatzes passen. Das flüssige Kalibriermedium umschließt den Temperaturfühler und sorgt damit für einen sehr guten thermischen Kontakt. Gerade kurze, dünne, abgewinkelte oder ungewöhnlich geformte Sensoren können dadurch wesentlich flexibler kalibriert werden. Fluke nennt ausdrücklich kurze, quadratische und ungewöhnlich geformte Sensoren sowie Flüssigkeits Glasthermometer und Bimetallthermometer als typische Anwendungen.
Der nutzbare Arbeitsbereich besitzt einen Durchmesser von etwa 48 mm bei einer Tiefe von ungefähr 140 mm. Das Flüssigkeitsvolumen beträgt lediglich etwa 1 Liter. Dadurch verbindet das Fluke Calibration 7103 die thermischen Vorteile eines Flüssigkeitsbades mit einer für den mobilen Einsatz geeigneten Bauform. Das komplette Gerät wiegt mit Flüssigkeit nur ungefähr 9,8 kg.
Die spezifizierte Temperaturgenauigkeit beträgt ±0,25 °C. Für die Temperaturstabilität nennt Fluke ±0,03 °C bei minus 25 °C und ±0,05 °C bei 125 °C bei Verwendung des angegebenen Badmediums. Die Temperaturhomogenität wird mit ±0,02 °C spezifiziert. Damit eignet sich das Fluke Calibration 7103 insbesondere für professionelle Vergleichskalibrierungen, bei denen Prüfling und Referenzthermometer gemeinsam in einer stabilen Temperaturzone positioniert werden.
Das Gerät arbeitet ohne konventionellen Kältekompressor. Die Kühlung erfolgt thermoelektrisch. Dadurch bleibt das System vergleichsweise kompakt, leicht und leise. Fluke hebt hervor, dass die kalten Micro Baths ohne FCKW und ohne schweren Kompressor auskommen.
europascal unterstützt Sie bei der Auswahl geeigneter Kalibrierbäder, Referenzfühler, Temperaturanzeigen und Kalibrierflüssigkeiten sowie bei der Zusammenstellung kompletter Temperaturkalibrierplätze. Für die regelmäßige messtechnische Rückführung steht außerdem der europascal Kalibrierservice zur Verfügung.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Temperaturbereich von minus 30 °C bis 125 °C
- Temperaturgenauigkeit von ±0,25 °C
- Stabilität von ±0,03 °C bei minus 25 °C
- Stabilität von ±0,05 °C bei 125 °C
- Temperaturhomogenität von ±0,02 °C
- Anzeigeauflösung von 0,01 °C
- Flüssigkeitsbad für optimalen thermischen Kontakt
- Geeignet für unterschiedlichste Fühlerformen
- Arbeitsöffnung mit etwa 48 mm Durchmesser
- Badtiefe von etwa 140 mm
- Flüssigkeitsvolumen von nur 1 Liter
- Typische Aufheizzeit von 25 °C auf 100 °C etwa 35 Minuten
- Typische Abkühlzeit von 25 °C auf minus 25 °C etwa 45 Minuten
- Thermoelektrische Kühlung
- Kein konventioneller Kältekompressor erforderlich
- RS232 Schnittstelle serienmäßig
- Acht programmierbare Sollwerte
- Einstellbare Rampenrate
- Anschluss zur Prüfung von Temperaturschaltern
- Übertemperaturschutz
- Geeignet für MET TEMP II
- Transportdeckel im Lieferumfang
- Kompakte Abmessungen
- Gewicht mit Flüssigkeit nur etwa 9,8 kg
- Ideal für Labor und mobile Kalibrierungen
Die technischen Angaben zu Temperaturbereich, Genauigkeit, Stabilität, Homogenität, Arbeitsraum und Schnittstelle stammen aus der aktuellen Fluke Calibration Produktdokumentation.
Ideal für anspruchsvolle Kalibrieranwendungen
Das Fluke Calibration 7103 eignet sich insbesondere für Anwendungen, bei denen die Prüflinge unterschiedliche Durchmesser, Bauformen oder Eintauchtiefen besitzen.
Bei einem Trockenblock Kalibrator muss für jeden Sensordurchmesser eine geeignete Bohrung vorhanden sein. Ist die Bohrung zu groß, verschlechtert sich der thermische Kontakt. Ist der Sensor gebogen oder besitzt eine ungewöhnliche Geometrie, kann er möglicherweise überhaupt nicht eingesetzt werden.
Ein Flüssigkeitsbad umgeht viele dieser Einschränkungen. Das Kalibriermedium befindet sich unmittelbar um den Prüfling und ermöglicht dadurch eine gleichmäßige Wärmeübertragung.
Typische Anwendungen sind die Kalibrierung von:
Pt100 Temperaturfühlern
PRTs
Thermistoren
digitalen Thermometern
Bimetallthermometern
Flüssigkeits Glasthermometern
Temperatursensoren mit ungewöhnlicher Geometrie.
Fluke nennt das Micro Bath Konzept ausdrücklich als Lösung für Sensoren, bei denen Passform und Eintauchtiefe bei klassischen Trockenblöcken Schwierigkeiten verursachen.
Großer nutzbarer Arbeitsraum
Das Fluke Calibration 7103 besitzt einen Badbehälter mit ungefähr 64 mm Durchmesser und 140 mm Tiefe.
Der tatsächlich nutzbare Arbeitsbereich hat einen Durchmesser von etwa:
48 mm
bei einer Tiefe von ungefähr:
140 mm.
Damit können mehrere schlanke Sensoren oder auch Temperaturfühler mit vergleichsweise großem Durchmesser eingesetzt werden.
Gerade bei Referenzkalibrierungen ist dies hilfreich, weil Referenzfühler und Prüfling gleichzeitig und möglichst nah nebeneinander positioniert werden können.
Temperaturbereich bis minus 30 °C
Eine wichtige Eigenschaft des Fluke Calibration 7103 ist der untere Temperaturbereich von:
minus 30 °C
Der maximale Sollwert liegt bei:
125 °C.
Damit deckt das Gerät zahlreiche typische Anwendungen in Kalibrierlabor, Pharmaindustrie, Lebensmitteltechnik, Gebäudetechnik, Qualitätssicherung und industrieller Temperaturmesstechnik ab.
Insbesondere der Bereich unterhalb der Umgebungstemperatur ist interessant, da hierfür bei vielen klassischen Temperaturquellen zusätzliche Kühltechnik erforderlich ist.
Das 7103 besitzt eine integrierte thermoelektrische Kühlung und benötigt keinen konventionellen Kältekompressor.
Technische Highlights
Der Temperaturbereich des Fluke Calibration 7103 beträgt:
minus 30 °C bis 125 °C
Die spezifizierte Genauigkeit beträgt:
±0,25 °C
Die Temperaturstabilität beträgt bei minus 25 °C:
±0,03 °C
und bei 125 °C:
±0,05 °C
Die Temperaturhomogenität beträgt:
±0,02 °C
Die Anzeigeauflösung beträgt:
0,01 °C.
Damit bietet das Gerät eine sehr gute Grundlage für Vergleichskalibrierungen mit einem separaten hochwertigen Referenzthermometer.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Fluke Calibration |
| Modell | 7103 |
| Geräteart | Mikrokalibrierbad |
| Temperaturbereich | minus 30 °C bis 125 °C |
| Genauigkeit | ±0,25 °C |
| Stabilität bei minus 25 °C | ±0,03 °C |
| Stabilität bei 125 °C | ±0,05 °C |
| Temperaturhomogenität | ±0,02 °C |
| Anzeigeauflösung | 0,01 °C |
| Arbeitsöffnung | ca. 48 mm |
| Behälterdurchmesser | ca. 64 mm |
| Badtiefe | ca. 140 mm |
| Flüssigkeitsvolumen | ca. 1 Liter |
| Aufheizzeit 25 auf 100 °C | ca. 35 min |
| Abkühlzeit 25 auf minus 25 °C | ca. 45 min |
| Betriebstemperatur Umgebung | 5 °C bis 45 °C |
| Abmessungen | ca. 23 × 34 × 26 cm |
| Gewicht mit Flüssigkeit | ca. 9,8 kg |
| Versorgung | 94 bis 234 V AC |
| Frequenz | 50 oder 60 Hz |
| Leistungsaufnahme | ca. 400 W |
| Schnittstelle | RS232 |
| Sollwertspeicher | 8 |
| Rampenfunktion | vorhanden |
| Übertemperaturschutz | vorhanden |
| Temperaturschalterprüfung | möglich |
| Kühlung | thermoelektrisch |
Die aktuelle Fluke Produktseite spezifiziert für die Abkühlung von 25 °C auf minus 25 °C etwa 45 Minuten. Das Herstellerhandbuch enthält für einzelne Konfigurationen abweichende Angaben; für die Produktseite würde ich deshalb den Wert der aktuellen Produktspezifikation verwenden.
Hohe Temperaturhomogenität
Für Vergleichskalibrierungen ist nicht nur die Stabilität des Bades entscheidend.
Auch die Temperaturverteilung innerhalb des Arbeitsbereiches muss möglichst gleichmäßig sein.
Fluke spezifiziert beim Fluke Calibration 7103 eine Homogenität von:
±0,02 °C.
Dadurch können Referenzthermometer und Prüfling nahe beieinander in einer definierten Temperaturzone positioniert werden.
Besonders bei mehreren Sensoren ist eine gute Homogenität wichtig, damit Unterschiede zwischen den Messpositionen das Kalibrierergebnis möglichst wenig beeinflussen.
Kalibrierung mit Referenzthermometer
Für anspruchsvolle Temperaturkalibrierungen sollte das Fluke Calibration 7103 gemeinsam mit einem separaten Referenzthermometer eingesetzt werden.
Die interne Anzeige dient dabei primär zur Einstellung und Regelung der Badtemperatur.
Ein hochwertiger kalibrierter PRT, Pt100 oder Thermistor bestimmt die tatsächliche Referenztemperatur am Messort.
Referenzfühler und Prüfling werden möglichst nahe nebeneinander und auf vergleichbarer Eintauchtiefe positioniert.
Dadurch kann die Messabweichung des Prüflings direkt gegenüber der Referenz bestimmt werden.
Acht speicherbare Sollwerte
Das Fluke Calibration 7103 ermöglicht die Speicherung von acht Solltemperaturen.
Diese können für wiederkehrende Kalibrierabläufe vorbereitet und anschließend schnell aufgerufen werden.
Beispielsweise können typische Punkte wie:
minus 25 °C
0 °C
25 °C
50 °C
75 °C
100 °C
125 °C
gespeichert werden.
Dadurch reduziert sich der Bedienaufwand bei regelmäßigen Kalibrierungen.
Einstellbare Temperaturrampen
Zusätzlich zu festen Solltemperaturen besitzt das Fluke Calibration 7103 eine einstellbare Rampenrate.
Damit kann festgelegt werden, wie schnell sich die Badtemperatur zwischen zwei Sollwerten ändern soll.
Diese Funktion kann beispielsweise bei der Prüfung von Temperaturschaltern oder Thermostaten hilfreich sein.
Durch eine kontrollierte Temperaturänderung lässt sich der Schaltpunkt eines Prüflings bestimmen.
Prüfung von Temperaturschaltern
Das Fluke Calibration 7103 besitzt Kontakte für die Prüfung von Temperaturschaltern.
Dadurch können nicht nur kontinuierlich messende Temperaturfühler, sondern auch Thermostate und Temperaturgrenzschalter überprüft werden.
In Verbindung mit einer definierten Temperaturrampe kann festgestellt werden, bei welcher Temperatur ein Schalter seinen Zustand ändert.
Dies erweitert den Einsatzbereich des Mikrokalibrierbades deutlich.
RS232 Schnittstelle
Das Fluke Calibration 7103 besitzt serienmäßig eine RS232 Schnittstelle.
Damit kann das Gerät in automatisierte Temperaturkalibrierplätze integriert werden.
Fluke nennt außerdem die Verwendung mit MET TEMP II.
Über entsprechende Software können Solltemperaturen angefahren und Kalibrierabläufe unterstützt beziehungsweise automatisiert werden.
Kompakte Bauform
Mit Abmessungen von ungefähr:
23 × 34 × 26 cm
und einem Gewicht von nur:
9,8 kg mit Flüssigkeit
ist das Fluke Calibration 7103 deutlich kompakter als viele klassische Labor Flüssigkeitsbäder.
Das geringe Badvolumen von ungefähr einem Liter erleichtert zusätzlich das Befüllen und den Wechsel des Kalibriermediums.
Damit eignet sich das Gerät nicht nur für einen festen Laborarbeitsplatz, sondern auch für Anwendungen, bei denen die Temperaturquelle regelmäßig transportiert werden muss.
Geeignete Kalibrierflüssigkeit
Die Wahl des Kalibriermediums beeinflusst Stabilität, Temperaturbereich, Wärmeübertragung und Sicherheit eines Flüssigkeitsbades.
Fluke veröffentlicht für seine Kalibrierbäder deshalb einen eigenen Auswahlleitfaden für geeignete Badflüssigkeiten. Die Spezifikationen für Stabilität des 7103 werden auf der Herstellerseite unter Verwendung des angegebenen Öls 5010 ausgewiesen.
Vor einer Kalibrierung sollte geprüft werden, ob die eingesetzte Flüssigkeit für den gewünschten Temperaturbereich geeignet ist und mit den zu kalibrierenden Sensoren verträglich ist.
Kalibrierservice von europascal
Für zuverlässige Messergebnisse sollte ein Kalibrierbad regelmäßig messtechnisch überprüft werden.
Der europascal Kalibrierservice unterstützt bei der Kalibrierung von Temperaturkalibratoren, Flüssigkeitsbädern, Temperaturfühlern, Referenzthermometern und weiteren Temperaturmessgeräten.
europascal unterstützt Sie außerdem bei der Auswahl geeigneter Referenzfühler, Temperaturanzeigen und Kalibrierflüssigkeiten sowie bei der Zusammenstellung eines vollständigen Temperaturkalibrierplatzes.
Warum das Fluke Calibration 7103 wählen?
Das Fluke Calibration 7103 verbindet die Vorteile eines echten Flüssigkeitsbades mit einer ungewöhnlich kompakten und transportablen Bauform.
Der Temperaturbereich von minus 30 °C bis 125 °C deckt zahlreiche typische Labor und Industrieanwendungen ab.
Die Stabilität bis ±0,03 °C im unteren Bereich und eine Homogenität von ±0,02 °C ermöglichen hochwertige Vergleichsmessungen.
Ein entscheidender Vorteil gegenüber einem Trockenblock ist die hohe Flexibilität bei den Prüflingen. Sensoren müssen nicht exakt in eine bestimmte Bohrung passen.
Durch den rund 48 mm großen Arbeitsbereich können kurze, breite oder ungewöhnlich geformte Temperatursensoren eingesetzt werden.
Die integrierte thermoelektrische Kühlung ermöglicht den Betrieb bis minus 30 °C ohne schweren Kompressor.
RS232, Sollwertspeicher, Rampenfunktion und Temperaturschalterprüfung erweitern den Funktionsumfang zusätzlich.
Damit ist das Fluke Calibration 7103 eine leistungsfähige Lösung für Anwender, die ein kompaktes Flüssigkeitsbad für präzise und flexible Temperaturkalibrierungen benötigen.
Typische Kalibrieranwendungen mit dem Fluke Calibration 7103
Das Fluke Calibration 7103 eignet sich insbesondere für die Kalibrierung von Pt100 Sensoren, PRTs, Thermistoren, digitalen Thermometern, Flüssigkeits Glasthermometern, Bimetallthermometern, Temperaturschaltern und unterschiedlich geformten industriellen Temperaturfühlern.
Typische Einsatzbereiche sind Kalibrierlabore, Qualitätssicherung, Pharmaindustrie, Lebensmittelindustrie, Forschung, Entwicklung, Maschinenbau und industrielle Temperaturmesstechnik.
Durch die Kombination aus großem Arbeitsraum, Flüssigkeitsmedium, Temperaturbereich von minus 30 °C bis 125 °C und kompakter Bauform ist das Fluke Calibration 7103 besonders für flexible Vergleichskalibrierungen im Labor und vor Ort geeignet.
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Herstellerinformationen zum Fluke Calibration 7103 finden Sie auf der offiziellen Webseite vom Hersteller.






