Der Fluke Calibration 9100S ist ein besonders kompakter und leichter Blockkalibrator für professionelle Temperaturkalibrierungen im Bereich von 35 °C bis 375 °C. Mit einem Gewicht von nur etwa 1 kg, einer schnellen Aufheizzeit und einer integrierten RS232 Schnittstelle eignet sich das Gerät hervorragend für mobile Kalibrieraufgaben, Serviceeinsätze, Qualitätssicherung und industrielle Temperaturmesstechnik. Fluke Calibration beschreibt den 9100S als einen der ursprünglichen wirklich tragbaren Trockenblockkalibratoren für den Einsatz direkt vor Ort.
Der Fluke Calibration 9100S eignet sich insbesondere zur Prüfung von RTDs, Pt100 Sensoren, Thermoelementen und kleinen Bimetallthermometern. Der Prüfling wird direkt in eine passende Bohrung des Kalibrierblocks eingesetzt. Anschließend wird die gewünschte Temperatur über die frontseitige Bedienung eingestellt. Nach ausreichender Stabilisierung kann der Messwert des Prüflings entweder mit der internen Anzeige des Kalibrators oder für höhere Anforderungen mit einem externen Referenzthermometer verglichen werden.
Der spezifizierte Temperaturbereich des Fluke Calibration 9100S beträgt 35 °C bis 375 °C. Die Genauigkeit liegt bei ±0,25 °C bei 50 °C und 100 °C sowie bei ±0,5 °C bei 375 °C. Die Temperaturstabilität beträgt ±0,07 °C bei 50 °C, ±0,1 °C bei 100 °C und ±0,3 °C bei 375 °C. Damit stellt das Gerät eine stabile und reproduzierbare Temperaturquelle für zahlreiche industrielle Vergleichskalibrierungen bereit.
Besonders praktisch sind die kurzen Temperaturwechselzeiten. Von 35 °C auf 375 °C benötigt der Fluke Calibration 9100S etwa 9,5 Minuten. Für die Abkühlung von 375 °C auf 100 °C werden ungefähr 14 Minuten angegeben. Nach Erreichen des Sollwertes beträgt die typische Stabilisierungszeit nur etwa 5 Minuten. Dadurch können mehrere Temperaturpunkte innerhalb kurzer Zeit geprüft werden.
Mit Abmessungen von lediglich 57 × 125 × 150 mm ist der Blockkalibrator außergewöhnlich kompakt. Das Gewicht beträgt nur etwa 1 kg. Gerade für Servicetechniker, Instandhalter und Kalibrierdienstleister ist dies ein wesentlicher Vorteil, da der Kalibrator problemlos zu unterschiedlichen Messstellen transportiert werden kann.
europascal unterstützt Sie bei der Auswahl geeigneter Blockkalibratoren, Referenzthermometer, Temperaturfühler und kompletter Kalibrierlösungen. Für die regelmäßige messtechnische Rückführung Ihrer Temperaturmessgeräte steht Ihnen außerdem der europascal Kalibrierservice zur Verfügung.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Temperaturbereich von 35 °C bis 375 °C
- Kompakter Blockkalibrator für mobile Kalibrierungen
- Genauigkeit von ±0,25 °C bei 50 °C
- Genauigkeit von ±0,25 °C bei 100 °C
- Genauigkeit von ±0,5 °C bei 375 °C
- Stabilität von ±0,07 °C bei 50 °C
- Stabilität von ±0,1 °C bei 100 °C
- Stabilität von ±0,3 °C bei 375 °C
- Anzeigeauflösung von 0,1 °C
- Aufheizzeit von 35 °C auf 375 °C nur etwa 9,5 Minuten
- Abkühlzeit von 375 °C auf 100 °C etwa 14 Minuten
- Stabilisierungszeit nur etwa 5 Minuten
- Schachttiefe von 102 mm
- RS232 Schnittstelle serienmäßig
- Interface it Software verfügbar
- NIST rückführbare Kalibrierung mit Messdaten
- Kompakte Abmessungen von 57 × 125 × 150 mm
- Gewicht von nur etwa 1 kg
- Ideal für RTDs, Thermoelemente und kleine Bimetallthermometer
Die detaillierten Herstellerangaben bestätigen den Bereich von 35 °C bis 375 °C, die genannten Genauigkeits und Stabilitätswerte sowie die kurzen Heiz und Abkühlzeiten.
Ideal für anspruchsvolle Kalibrieranwendungen
Der Fluke Calibration 9100S wurde insbesondere für Anwendungen entwickelt, bei denen ein Temperaturkalibrator einfach transportiert und direkt am Einsatzort verwendet werden soll.
Typische Einsatzbereiche sind Kalibrierlabore, Instandhaltung, Produktionsanlagen, Qualitätssicherung, Pharmaindustrie, Lebensmittelindustrie, Energieversorgung, Maschinenbau sowie mobile Kalibrierdienstleistungen.
Der kompakte Blockkalibrator kann beispielsweise zur schnellen Überprüfung eines Pt100 Sensors eingesetzt werden. Der Temperaturfühler wird in die passende Bohrung eingeführt, der gewünschte Sollwert eingestellt und nach der Stabilisierung der angezeigte Temperaturwert des Prüflings mit dem Sollwert beziehungsweise einem externen Referenzthermometer verglichen.
Auch Thermoelemente können auf diese Weise kontrolliert werden. Besonders bei Wartungsarbeiten direkt an einer Produktionsanlage reduziert die kompakte Bauform den notwendigen Transportaufwand erheblich.
Fluke nennt RTDs, Thermoelemente und kleine Bimetallthermometer ausdrücklich als typische Prüflinge für den 9100S.
Flexible Erweiterbarkeit
Der Fluke Calibration 9100S ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Fluke führt die Modelle 9100S A, 9100S B, 9100S C und 9100S D. Die Varianten unterscheiden sich durch die integrierten Bohrungskonfigurationen und können dadurch für unterschiedliche Sensorgrößen eingesetzt werden.
Im Gegensatz zum 9102S verwendet der 9100S keine herausnehmbaren Standard Einsätze. Deshalb sollte bereits bei der Geräteauswahl darauf geachtet werden, dass die Bohrungsgrößen zu den vorhandenen Temperaturfühlern passen.
Für besonders hochwertige Vergleichskalibrierungen empfiehlt sich zusätzlich die Verwendung eines separaten Referenzthermometers. Referenzfühler und Prüfling können entsprechend der gewählten Bohrungskonfiguration möglichst nahe beieinander positioniert werden.
Eine möglichst geringe Differenz zwischen Bohrungsdurchmesser und Fühlerschaft verbessert dabei den thermischen Kontakt.
Technische Highlights
Der Fluke Calibration 9100S besitzt einen spezifizierten Temperaturbereich von:
35 °C bis 375 °C
Die Genauigkeit beträgt:
±0,25 °C bei 50 °C
±0,25 °C bei 100 °C
±0,5 °C bei 375 °C
Die Stabilität beträgt:
±0,07 °C bei 50 °C
±0,1 °C bei 100 °C
±0,3 °C bei 375 °C
Die Temperaturhomogenität zwischen Bohrungen wird für ähnlich große Sensoren auf gleicher Eintauchtiefe mit ±0,2 °C angegeben.
Die Anzeigeauflösung beträgt 0,1 °C. Das Gerät erreicht 375 °C ausgehend von 35 °C in etwa 9,5 Minuten und benötigt anschließend nur etwa fünf Minuten zur typischen Stabilisierung.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Fluke Calibration |
| Modell | 9100S |
| Geräteart | Blockkalibrator |
| Temperaturbereich | 35 °C bis 375 °C |
| Genauigkeit bei 50 °C | ±0,25 °C |
| Genauigkeit bei 100 °C | ±0,25 °C |
| Genauigkeit bei 375 °C | ±0,5 °C |
| Stabilität bei 50 °C | ±0,07 °C |
| Stabilität bei 100 °C | ±0,1 °C |
| Stabilität bei 375 °C | ±0,3 °C |
| Homogenität zwischen Bohrungen | ±0,2 °C |
| Anzeigeauflösung | 0,1 °C |
| Aufheizzeit 35 °C auf 375 °C | ca. 9,5 Minuten |
| Abkühlzeit 375 °C auf 100 °C | ca. 14 Minuten |
| Stabilisierungszeit | ca. 5 Minuten |
| Schachttiefe | 102 mm |
| Tiefe der 1,6 mm Bohrung | 89 mm |
| Schnittstelle | RS232 |
| Software | Interface it |
| Leistungsaufnahme | 175 W |
| Versorgung | 115 V oder 230 V AC |
| Abmessungen | 57 × 125 × 150 mm |
| Gewicht | ca. 1 kg |
| Rückführbare Kalibrierung | NIST rückführbar |
Fluke liefert für den Fluke Calibration 9100S eine rückführbare Kalibrierung mit Messdaten bei 50 °C, 100 °C, 150 °C, 200 °C, 250 °C, 300 °C und 375 °C.
Schnelles Aufheizen
Ein wesentlicher Vorteil des Fluke Calibration 9100S ist seine kurze Aufheizzeit.
Von:
35 °C auf 375 °C
benötigt das Gerät nur ungefähr:
9,5 Minuten.
Das ermöglicht schnelle Kalibrierabläufe mit mehreren Temperaturpunkten. Gerade im mobilen Service ist dies von Vorteil, da lange Wartezeiten vermieden werden.
Nach Erreichen der gewünschten Temperatur sollte trotzdem die angegebene Stabilisierungszeit berücksichtigt werden, bevor der endgültige Vergleich zwischen Referenz und Prüfling erfolgt.
Kurze Stabilisierungszeit
Die typische Stabilisierungszeit des Fluke Calibration 9100S beträgt lediglich:
5 Minuten.
Damit kann ein neuer Temperaturpunkt vergleichsweise schnell für die Messung genutzt werden.
Bei besonders genauen Vergleichskalibrierungen sollte zusätzlich geprüft werden, ob auch der Prüfling selbst vollständig thermisch eingeschwungen ist. Massive Sensoren oder Prüflinge mit großer thermischer Masse können länger benötigen als die eigentliche Temperaturquelle.
Kompakte Abmessungen für den mobilen Einsatz
Die Abmessungen des Fluke Calibration 9100S betragen lediglich:
57 × 125 × 150 mm
bei einem Gewicht von ungefähr:
1 kg.
Damit lässt sich der Blockkalibrator einfach transportieren und direkt an Produktionsanlagen, Messstellen oder Servicearbeitsplätzen einsetzen.
Gerade für Servicetechniker ist die Kombination aus Temperaturbereich bis 375 °C und geringem Gewicht interessant.
RS232 Schnittstelle
Der Fluke Calibration 9100S besitzt serienmäßig eine RS232 Schnittstelle. Fluke nennt außerdem die kostenlose Interface it Software für die Kommunikation mit dem Gerät.
Dadurch kann der Kalibrator in computergestützte Prüfplätze integriert werden.
Die Schnittstelle ermöglicht außerdem die Einbindung in automatisierte oder teilautomatisierte Kalibrierabläufe.
Für bestehende Messplätze kann dies insbesondere bei regelmäßig wiederkehrenden Kalibrierungen hilfreich sein.
Kalibrierung mit Referenzthermometer
Die interne Anzeige des Fluke Calibration 9100S ermöglicht eine schnelle industrielle Prüfung.
Für Kalibrierungen mit kleineren Messunsicherheiten kann zusätzlich ein externes Referenzthermometer verwendet werden. Fluke beschreibt ausdrücklich beide Möglichkeiten: den Vergleich mit der integrierten Anzeige oder mit einer externen Referenz.
Ein geeignetes Referenzthermometer wird möglichst nahe am Prüfling positioniert.
Nach ausreichender thermischer Stabilisierung wird der Wert des Prüflings mit der Referenztemperatur verglichen.
Damit kann die Genauigkeit der gesamten Vergleichsmessung gegenüber einer ausschließlichen Verwendung der internen Kalibratoranzeige verbessert werden.
Kalibrierservice von europascal
Auch ein kompakter Blockkalibrator sollte regelmäßig messtechnisch überprüft werden.
Über den europascal Kalibrierservice können Temperaturkalibratoren, Temperaturfühler, Referenzthermometer und weitere Messgeräte der Temperaturmesstechnik regelmäßig kalibriert werden.
europascal unterstützt Sie außerdem bei der Auswahl geeigneter Pt100 Sensoren, PRTs, Thermoelemente und Referenzanzeigen sowie bei der Planung vollständiger Temperaturkalibrierplätze.
Warum den Fluke Calibration 9100S wählen?
Der Fluke Calibration 9100S bietet eine Kombination aus großem Temperaturbereich, sehr kompakter Bauform und kurzen Temperaturwechselzeiten.
Mit einem Bereich von 35 °C bis 375 °C deckt er zahlreiche industrielle Kalibrieraufgaben ab. Gleichzeitig benötigt das Gerät nur etwa 9,5 Minuten, um von 35 °C auf seine maximale Temperatur zu heizen.
Die Stabilisierungszeit von nur etwa fünf Minuten unterstützt einen hohen Kalibrierdurchsatz.
Mit nur einem Kilogramm Gewicht ist der Fluke Calibration 9100S außerdem besonders gut für mobile Anwendungen geeignet.
RS232 ermöglicht zusätzlich die Integration in computergestützte Prüfabläufe.
Damit ist der Fluke Calibration 9100S eine interessante Lösung für Anwender, die RTDs, Pt100 Sensoren, Thermoelemente und kleine Bimetallthermometer direkt vor Ort schnell und zuverlässig überprüfen möchten.
Typische Kalibrieranwendungen mit dem Fluke Calibration 9100S
Der Fluke Calibration 9100S eignet sich insbesondere für die Prüfung und Kalibrierung von RTDs, Pt100 Sensoren, Thermoelementen, kleinen Bimetallthermometern, digitalen Thermometern und industriellen Temperatursensoren.
Typische Einsatzbereiche sind Kalibrierlabor, Instandhaltung, Produktion, Pharmaindustrie, Lebensmittelindustrie, Energieversorgung, Maschinenbau, Forschung und Qualitätssicherung.
Die Kombination aus 35 °C bis 375 °C Temperaturbereich, nur 1 kg Gewicht, kurzen Temperaturwechselzeiten und RS232 Schnittstelle macht den Fluke Calibration 9100S zu einem besonders mobilen Temperaturkalibrator für professionelle Service und Kalibrieraufgaben.
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Herstellerinformationen zum Fluke Calibration 9100S finden Sie auf der offiziellen Webseite vom Hersteller. Fluke Calibration 9100S Herstellerinformationen






