Der Fluke Calibration 9143 ist ein präziser Feld Blockkalibrator für professionelle Temperaturkalibrierungen im Bereich von 33 °C bis 350 °C. Das Gerät verbindet hohe messtechnische Leistungsfähigkeit mit kurzen Aufheizzeiten, kompakter Bauweise und einer umfassenden optionalen Prozesselektronik. Dadurch eignet sich der Fluke Calibration 9143 besonders für Kalibrierlabore, Instandhaltung, Qualitätssicherung, Pharmaindustrie, Lebensmittelindustrie, Prozessindustrie und mobile Kalibrieraufgaben direkt an der Anlage. Fluke Calibration hat die Field Metrology Well Serie speziell dafür entwickelt, hohe Genauigkeit, Stabilität, axiale und radiale Temperaturhomogenität sowie geringe Beladungseinflüsse mit einem transportablen Gerät zu kombinieren.
Der Temperaturbereich des Fluke Calibration 9143 reicht bei 23 °C Umgebungstemperatur von 33 °C bis 350 °C. Damit deckt das Gerät zahlreiche typische industrielle Kalibrieraufgaben ab. Pt100 Sensoren, PRTs, RTDs, Thermoelemente, Temperaturschalter und Temperaturtransmitter lassen sich mit einer geeigneten Konfiguration zuverlässig prüfen. Die Anzeigegenauigkeit des Basisgerätes beträgt über den gesamten Bereich ±0,2 °C.
Besonders hervorzuheben ist die hohe Temperaturstabilität. Fluke spezifiziert ±0,02 °C bei 33 °C, ±0,02 °C bei 200 °C und ±0,03 °C bei 350 °C. Für professionelle Vergleichskalibrierungen sind außerdem die Temperaturunterschiede innerhalb des Einsatzes entscheidend. Die radiale Temperaturhomogenität beträgt lediglich ±0,01 °C bei 33 °C, ±0,015 °C bei 200 °C und ±0,02 °C bei 350 °C.
Auch die axiale Temperaturhomogenität wird spezifiziert. In einer Messzone bei 40 mm beträgt sie ±0,04 °C bei 33 °C, ±0,1 °C bei 200 °C und ±0,2 °C bei 350 °C. Zusätzlich liegt der Beladungseffekt bei Verwendung eines 6,35 mm Referenzfühlers und drei weiteren 6,35 mm Fühlern bei lediglich ±0,015 °C über den gesamten Temperaturbereich. Diese Eigenschaften machen den Fluke Calibration 9143 zu einer hochwertigen Temperaturquelle für anspruchsvolle Vergleichskalibrierungen.
Ein weiterer Vorteil ist die Geschwindigkeit. Von 33 °C auf 350 °C benötigt der Fluke Calibration 9143 laut Hersteller lediglich etwa 5 Minuten. Für die Abkühlung von 350 °C auf 100 °C werden etwa 14 Minuten angegeben. Die vollständige Abkühlung von 350 °C auf 33 °C dauert ungefähr 32 Minuten. Dadurch lassen sich Mehrpunktkalibrierungen wesentlich schneller durchführen als mit vielen klassischen Labor Temperaturquellen.
Mit einer Eintauchtiefe von 150 mm, einer Einsatzgröße von 25,3 mm und verschiedenen verfügbaren Bohrungsbildern kann das Gerät an unterschiedliche Sensordurchmesser angepasst werden. Gleichzeitig bleibt der Fluke Calibration 9143 mit etwa 7,3 kg vergleichsweise leicht und transportabel.
europascal unterstützt Sie bei der Auswahl des passenden Fluke Calibration 9143, geeigneter Einsätze, Referenzthermometer und kompletter Lösungen für professionelle Temperaturkalibrierplätze. Für die regelmäßige messtechnische Rückführung Ihrer Temperaturmesstechnik steht Ihnen der europascal Kalibrierservice zur Verfügung.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Temperaturbereich von 33 °C bis 350 °C
- Anzeigegenauigkeit von ±0,2 °C über den gesamten Bereich
- Stabilität bis ±0,02 °C
- Radiale Temperaturhomogenität bis ±0,01 °C
- Sehr gute axiale Temperaturhomogenität
- Beladungseffekt nur ±0,015 °C
- Hysterese von lediglich 0,03 °C
- Eintauchtiefe von 150 mm
- Auflösung von 0,01 °C
- Aufheizzeit von 33 °C auf 350 °C nur etwa 5 Minuten
- Abkühlzeit von 350 °C auf 100 °C etwa 14 Minuten
- Austauschbare Einsätze für unterschiedliche Sensorgrößen
- Optional mit integrierter Prozesselektronik
- Optionaler Referenzeingang für PRTs
- Integrierte RTD Messung
- Integrierte Thermoelementmessung
- 4 bis 20 mA Messfunktion
- 24 V DC Schleifenversorgung
- RS232 Schnittstelle
- Automatisierung mit Fluke Calibration 1586A Super DAQ möglich
- Akkreditierte Kalibrierung im Lieferumfang
- Gewicht nur etwa 7,3 kg
- Ideal für Labor und mobile Kalibrierungen
Diese Daten entsprechen den aktuellen Herstellerspezifikationen des Fluke Calibration 9143.
Ideal für anspruchsvolle Kalibrieranwendungen
Der Fluke Calibration 9143 eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen Temperaturfühler mit hoher Reproduzierbarkeit direkt im Labor oder vor Ort kalibriert werden müssen.
Typische Prüflinge sind Pt100 Sensoren, PRTs, RTDs, Thermoelemente, Temperaturschalter und Temperaturtransmitter. Durch die optionale Prozesselektronik kann das Gerät zusätzlich elektrische Messgrößen eines Temperaturmesssystems verarbeiten.
Bei einer klassischen Vergleichskalibrierung werden ein hochwertiges Referenzthermometer und der Prüfling in zwei benachbarten Bohrungen des Kalibriereinsatzes positioniert. Nach dem Erreichen einer stabilen Temperatur werden Referenzwert und Prüflingsanzeige miteinander verglichen.
Für diese Anwendung sind neben der reinen Anzeigegenauigkeit insbesondere Stabilität, axiale und radiale Homogenität sowie Beladungseffekt entscheidend. Genau diese Eigenschaften werden beim Fluke Calibration 9143 spezifiziert. Fluke weist darauf hin, dass die Field Metrology Well Serie die wesentlichen metrologischen Einflussgrößen Genauigkeit, Stabilität, axiale Homogenität, radiale Homogenität, Beladung und Hysterese berücksichtigt.
Flexible Erweiterbarkeit
Der Fluke Calibration 9143 ist mit verschiedenen Einsätzen verfügbar. Die Modellvarianten 9143 A bis 9143 F unterscheiden sich durch die enthaltenen Bohrungsmuster.
Für gemischte zöllige Sensorgrößen steht beispielsweise die Variante A zur Verfügung. Die Variante B ist für Vergleichskalibrierungen mit mehreren zölligen Bohrungen ausgelegt. Variante C bietet mehrere 6,35 mm Bohrungen und Variante D metrische Vergleichsbohrungen. Fluke führt darüber hinaus weitere Einsatzkonfigurationen für unterschiedliche Anwendungen.
Zusätzlich sind Prozessvarianten mit dem Zusatz P erhältlich. Diese verfügen über integrierte Messelektronik und ermöglichen damit komplette Vergleichskalibrierungen ohne mehrere zusätzliche Messgeräte.
Technische Highlights
Der Fluke Calibration 9143 deckt einen Bereich von:
33 °C bis 350 °C
ab.
Die Anzeigegenauigkeit beträgt:
±0,2 °C über den gesamten Messbereich
Die Stabilität beträgt:
±0,02 °C bei 33 °C
±0,02 °C bei 200 °C
±0,03 °C bei 350 °C
Die radiale Temperaturhomogenität beträgt:
±0,01 °C bei 33 °C
±0,015 °C bei 200 °C
±0,02 °C bei 350 °C
Der Beladungseffekt beträgt:
±0,015 °C über den gesamten Bereich.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Fluke Calibration |
| Modell | 9143 |
| Geräteart | Feld Blockkalibrator |
| Temperaturbereich | 33 °C bis 350 °C |
| Anzeigegenauigkeit | ±0,2 °C |
| Stabilität bei 33 °C | ±0,02 °C |
| Stabilität bei 200 °C | ±0,02 °C |
| Stabilität bei 350 °C | ±0,03 °C |
| Axiale Homogenität bei 33 °C | ±0,04 °C |
| Axiale Homogenität bei 200 °C | ±0,1 °C |
| Axiale Homogenität bei 350 °C | ±0,2 °C |
| Radiale Homogenität bei 33 °C | ±0,01 °C |
| Radiale Homogenität bei 200 °C | ±0,015 °C |
| Radiale Homogenität bei 350 °C | ±0,02 °C |
| Beladungseffekt | ±0,015 °C |
| Hysterese | 0,03 °C |
| Eintauchtiefe | 150 mm |
| Einsatzdurchmesser | 25,3 mm |
| Auflösung | 0,01 °C |
| Aufheizzeit 33 auf 350 °C | ca. 5 Minuten |
| Abkühlzeit 350 auf 100 °C | ca. 14 Minuten |
| Abkühlzeit 350 auf 33 °C | ca. 32 Minuten |
| Anzeige | LCD |
| Schnittstelle | RS232 |
| Abmessungen | 290 × 185 × 295 mm |
| Gewicht | ca. 7,3 kg |
| Versorgung | 100 bis 115 V oder 230 V AC |
| Kalibrierung | akkreditierte Kalibrierung enthalten |
Die technischen Werte stammen aus der aktuellen Fluke Calibration Produktspezifikation.
Hohe Temperaturstabilität
Für hochwertige Temperaturkalibrierungen ist eine geringe zeitliche Schwankung entscheidend.
Der Fluke Calibration 9143 erreicht eine Stabilität von ±0,02 °C bei 33 °C und 200 °C. Selbst bei seiner maximalen Temperatur von 350 °C beträgt die spezifizierte Stabilität lediglich ±0,03 °C.
Dadurch bleibt die Temperatur während einer stabilisierten Vergleichsmessung sehr konstant.
Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn Referenz und Prüfling nicht exakt zum gleichen Zeitpunkt abgelesen werden.
Sehr gute Temperaturhomogenität
Neben der zeitlichen Stabilität spielt die Temperaturverteilung innerhalb des Einsatzes eine wesentliche Rolle.
Der Fluke Calibration 9143 erreicht radial zwischen verschiedenen Bohrungen bis zu ±0,01 °C Homogenität.
Bei 200 °C beträgt dieser Wert ±0,015 °C und selbst bei 350 °C nur ±0,02 °C.
Dadurch eignet sich das Gerät hervorragend für Vergleichskalibrierungen, bei denen Referenz und Prüfling in unterschiedlichen Bohrungen eingesetzt werden.
Geringer Beladungseffekt
Das Einsetzen mehrerer Temperatursensoren verändert die thermische Belastung eines Blockkalibrators.
Beim Fluke Calibration 9143 beträgt dieser Beladungseffekt mit einem 6,35 mm Referenzfühler und drei zusätzlichen 6,35 mm Sensoren lediglich:
±0,015 °C über den gesamten Temperaturbereich.
Damit bietet das Gerät auch bei Mehrfachkalibrierungen sehr stabile Bedingungen.
Schnelles Aufheizen
Eine besondere Stärke des Fluke Calibration 9143 ist seine Geschwindigkeit.
Von:
33 °C auf 350 °C
benötigt das Gerät nur ungefähr:
5 Minuten.
Dies reduziert Wartezeiten bei Kalibrierungen erheblich.
Gerade bei mobilen Serviceeinsätzen kann dadurch eine größere Zahl von Temperatursensoren innerhalb eines Arbeitstages geprüft werden.
Optionale Prozesselektronik
Die Prozessversion des Fluke Calibration 9143 besitzt eine integrierte Zweikanalanzeige.
Ein Kanal dient zur Messung eines Referenz PRTs. Der zweite Kanal kann je nach Anwendung für RTDs, Thermoelemente oder 4 bis 20 mA Signale verwendet werden. Zusätzlich steht eine 24 V DC Schleifenversorgung zur Verfügung.
Damit lässt sich beispielsweise ein kompletter Temperaturtransmitter prüfen.
Der Sensor erzeugt das temperaturabhängige Eingangssignal, während der 4 bis 20 mA Ausgang des Transmitters direkt vom Fluke Calibration 9143 gemessen werden kann.
Präziser Referenzeingang
Die Prozessversion unterstützt einen Referenzwiderstandsbereich von:
0 Ω bis 400 Ω.
Unterstützt werden:
ITS 90
Callendar Van Dusen
IEC 751
und direkte Widerstandsmessung.
Die Genauigkeit der integrierten Referenzthermometeranzeige beträgt beispielsweise ±0,020 °C bei 50 °C, ±0,030 °C bei 200 °C und ±0,040 °C bei 350 °C. Die Unsicherheit des angeschlossenen Referenzfühlers ist dabei zusätzlich zu berücksichtigen.
RTD und Thermoelemente direkt messen
Der zweite Messkanal der Prozessversion unterstützt verschiedene RTDs und Thermoelemente.
Bei RTDs werden unter anderem Pt100 Kennlinien mit Alpha 0,00385, Pt100 nach JIS, Pt100 mit 0,003926 Kennlinie und Ni120 unterstützt.
Bei Thermoelementen stehen unter anderem die Typen J, K, T, E, R, S, M, L, U, N und C zur Verfügung.
Damit eignet sich der Fluke Calibration 9143 für zahlreiche industrielle Temperaturmessketten.
4 bis 20 mA Temperaturtransmitter kalibrieren
Mit der Prozessversion können auch 4 bis 20 mA Temperaturtransmitter direkt geprüft werden.
Der Messbereich reicht für die Kalibrierung von 4 bis 22 mA. Zusätzlich ist eine 24 V Gleichspannungsversorgung für die Stromschleife integriert.
Damit werden für viele Transmitterkalibrierungen keine separate Stromquelle und kein zusätzliches Multimeter benötigt.
Diese Funktion ist besonders bei mobilen Kalibrierungen in Produktionsanlagen von Vorteil.
Automatisierung und Dokumentation
Der Fluke Calibration 9143 unterstützt integrierte Automatisierungs und Dokumentationsfunktionen. Die Geräteserie kann außerdem mit dem Fluke Calibration 1586A Super DAQ zur automatisierten Kalibrierung von Temperatursensoren kombiniert werden.
Die RS232 Schnittstelle ermöglicht zusätzlich die Kommunikation mit einem Computer.
Dadurch eignet sich der Blockkalibrator sowohl für manuelle als auch für automatisierte Kalibrierabläufe.
Kalibrierservice von europascal
Für dauerhaft zuverlässige Messergebnisse sollten Temperaturquelle und eingesetzte Referenzthermometer regelmäßig messtechnisch rückgeführt werden.
Über den europascal Kalibrierservice können Blockkalibratoren, Temperaturfühler, Referenzthermometer und weitere Geräte der Temperaturmesstechnik überprüft und kalibriert werden.
europascal unterstützt Sie zusätzlich bei der Auswahl geeigneter Einsätze, Referenzfühler und Temperaturanzeigen sowie bei der Zusammenstellung vollständiger Temperaturkalibrierplätze.
Warum den Fluke Calibration 9143 wählen?
Der Fluke Calibration 9143 verbindet einen praxisgerechten Temperaturbereich von 33 °C bis 350 °C mit außergewöhnlich kurzen Aufheizzeiten und hoher messtechnischer Leistungsfähigkeit.
Die Stabilität bis ±0,02 °C, die radiale Homogenität bis ±0,01 °C und der geringe Beladungseffekt von ±0,015 °C schaffen hervorragende Voraussetzungen für professionelle Vergleichskalibrierungen.
Mit nur etwa 7,3 kg Gewicht bleibt das System transportabel.
Besonders leistungsfähig ist die optionale Prozessversion. Referenz PRT, RTD, Thermoelement und 4 bis 20 mA Signale können direkt verarbeitet werden. Dadurch lassen sich komplette Temperaturmessketten mit einem einzigen Gerät überprüfen.
Damit ist der Fluke Calibration 9143 eine leistungsfähige Lösung für Anwender, die hohe Kalibrierqualität mit kurzen Prüfzeiten und mobilem Einsatz verbinden möchten.
Typische Kalibrieranwendungen mit dem Fluke Calibration 9143
Der Fluke Calibration 9143 eignet sich insbesondere zur Kalibrierung von Pt100 Sensoren, PRTs, RTDs, Thermoelementen, Temperaturschaltern und Temperaturtransmittern.
Typische Einsatzbereiche sind Kalibrierlabore, Pharmaindustrie, Lebensmittelindustrie, Chemie, Energieversorgung, Maschinenbau, Prozessindustrie, Instandhaltung und Qualitätssicherung.
Durch die Kombination aus 33 °C bis 350 °C Temperaturbereich, hoher Stabilität, kurzer Aufheizzeit, optionaler Prozesselektronik und umfassenden Automatisierungsfunktionen eignet sich der Fluke Calibration 9143 hervorragend für anspruchsvolle industrielle Temperaturkalibrierungen.
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Herstellerinformationen zum Fluke Calibration 9143 finden Sie auf der offiziellen Webseite vom Hersteller: Fluke Calibration 9143 Herstellerinformationen





