Der Fluke Calibration 9150 ist ein kompakter Hochtemperatur Kalibrierofen für die professionelle Prüfung und Kalibrierung von Thermoelementen im Bereich von 150 °C bis 1200 °C. Das Gerät kombiniert eine hohe Temperaturstabilität mit austauschbaren Einsätzen und einer robusten Bauweise. Dadurch eignet sich der Fluke Calibration 9150 besonders für Kalibrierlabore, Wärmebehandlung, Ofentechnik, Qualitätssicherung, Forschung und industrielle Temperaturmesstechnik.
Eine zentrale Stärke des Fluke Calibration 9150 ist sein großer nutzbarer Hochtemperaturbereich. Mit einer Maximaltemperatur von 1200 °C können zahlreiche industrielle Thermoelemente überprüft werden, die weit oberhalb des Einsatzbereiches typischer Trockenblock Kalibratoren liegen. Der Mindesttemperaturbereich beginnt bei 150 °C. Damit eignet sich das Gerät hervorragend für Thermoelemente in Hochtemperaturanwendungen, beispielsweise in Industrieöfen, Wärmebehandlungsanlagen oder Produktionsprozessen.
Der Fluke Calibration 9150 erreicht eine spezifizierte Temperaturstabilität von ±0,5 °C. Die Genauigkeit der internen Anzeige beträgt über den vollständigen Bereich ±5 °C. Für hochwertige Vergleichskalibrierungen sollte daher zusätzlich ein geeignetes Referenzthermometer beziehungsweise Referenzthermoelement eingesetzt werden. Die interne Anzeige dient dabei in erster Linie zur Einstellung und Regelung der Ofentemperatur.
Eine weitere Besonderheit sind die austauschbaren Kalibriereinsätze. Fluke bietet unterschiedliche Alumina Einsätze für verschiedene Thermoelementdurchmesser und Anwendungen an. Damit können Thermoelemente mit Durchmessern von etwa 1/16 Zoll bis 1/2 Zoll geprüft werden. Der Innendurchmesser des Ofenschachtes beträgt 32 mm, die Gesamttiefe etwa 140 mm.
Der mikroprozessorgesteuerte Regler sorgt für stabile Solltemperaturen und reproduzierbare Kalibrierabläufe. Gleichzeitig besitzt der Fluke Calibration 9150 eine serienmäßige RS232 Schnittstelle, sodass der Kalibrierofen mit einem PC verbunden und in automatisierte Prüfabläufe integriert werden kann.
europascal unterstützt Sie bei der Auswahl geeigneter Thermoelement Kalibratoren, Referenzfühler und kompletter Temperaturkalibrierplätze. Für die regelmäßige messtechnische Rückführung Ihrer Temperaturmesstechnik steht Ihnen außerdem der europascal Kalibrierservice zur Verfügung.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Temperaturbereich von 150 °C bis 1200 °C
- Speziell für die Kalibrierung von Thermoelementen
- Temperaturstabilität von ±0,5 °C
- Interne Anzeigegenauigkeit von ±5 °C
- Anzeigeauflösung von 0,1 °C bis 999,9 °C
- Anzeigeauflösung von 1 °C oberhalb 1000 °C
- Austauschbare Alumina Kalibriereinsätze
- Thermoelementdurchmesser von etwa 1/16 Zoll bis 1/2 Zoll möglich
- Schachtdurchmesser von 32 mm
- Schachttiefe von etwa 140 mm
- Aufheizzeit auf 1200 °C etwa 35 Minuten
- Stabilisationszeit etwa 20 Minuten
- Homogenität von ±2,5 °C bei 1200 °C mit Einsatz C
- RS232 Schnittstelle serienmäßig
- Mikroprozessorgesteuerte Temperaturregelung
- Betrieb mit 115 V oder 230 V AC
- NIST rückführbare Kalibrierung mit Messdaten im Lieferumfang
- Kompakte Bauform für Labor und industrielle Anwendungen
Die Grundstruktur orientiert sich an der europascal Produktseite mit den Bereichen Ihre Vorteile auf einen Blick, Ideal für anspruchsvolle Kalibrieranwendungen, Flexible Erweiterbarkeit, Technische Highlights und Technische Daten.
Ideal für anspruchsvolle Kalibrieranwendungen
Der Fluke Calibration 9150 wurde für Hochtemperatur Kalibrierungen entwickelt, bei denen Thermoelemente reproduzierbar gegen eine stabile Temperaturquelle geprüft werden müssen.
Typische Einsatzbereiche sind Kalibrierlabore, Wärmebehandlung, Ofenbau, Metallverarbeitung, Energieversorgung, Keramikindustrie, Forschung, Entwicklung und industrielle Qualitätssicherung.
Besonders interessant ist das Gerät für Thermoelemente der Typen K, N, R, S oder B, die häufig bei hohen Temperaturen eingesetzt werden. Der tatsächlich nutzbare Temperaturbereich wird dabei immer durch den Thermoelementtyp und dessen mechanische Ausführung begrenzt.
Bei einer typischen Vergleichskalibrierung werden Referenzthermoelement und Prüfling gemeinsam in einen passenden Einsatz eingebracht. Nach ausreichender Stabilisierung werden die Messwerte miteinander verglichen.
Flexible Erweiterbarkeit
Das Fluke Calibration 9150 wird mit unterschiedlichen austauschbaren Einsätzen angeboten.
Fluke nennt die Varianten:
9150 A
9150 B
9150 C
9150 D
jeweils mit einem passenden Alumina Einsatz.
Die entsprechenden Zubehörteile sind:
3150 2 für den Einsatz 9150 A
3150 3 für den Einsatz 9150 B
3150 4 für den Einsatz 9150 C
3150 6 für den Einsatz 9150 D.
Damit kann das Gerät an unterschiedliche Thermoelementdurchmesser und Kalibrieraufgaben angepasst werden.
Temperaturbereich bis 1200 °C
Der Temperaturbereich des Fluke Calibration 9150 beträgt:
150 °C bis 1200 °C.
Damit deckt der Kalibrierofen zahlreiche Hochtemperaturanwendungen ab.
Typische Kalibrierpunkte können beispielsweise sein:
200 °C
400 °C
600 °C
800 °C
1000 °C
1200 °C.
Der große Bereich macht das Gerät besonders für industrielle Thermoelemente interessant, die in Wärmebehandlungsanlagen oder Hochtemperaturprozessen eingesetzt werden.
Temperaturstabilität von ±0,5 °C
Die spezifizierte Stabilität des Fluke Calibration 9150 beträgt:
±0,5 °C.
Eine stabile Temperaturquelle ist für Vergleichskalibrierungen besonders wichtig.
Je geringer die zeitliche Schwankung der Quelle ist, desto besser können Referenzfühler und Prüfling miteinander verglichen werden.
Für Kalibrierungen mit kleinen Messunsicherheiten sollte die Temperatur zusätzlich mit einem separaten kalibrierten Referenzfühler bestimmt werden.
Austauschbare Kalibriereinsätze
Der Fluke Calibration 9150 besitzt einen herausnehmbaren Einsatz.
Dadurch können unterschiedliche Thermoelementdurchmesser aufgenommen werden. Der Hersteller nennt Sensorgrößen von etwa 1/16 Zoll bis 1/2 Zoll.
Das erleichtert die Anpassung an unterschiedliche Prüflinge.
Ein möglichst gut passender Einsatz reduziert den Luftspalt zwischen Sensor und Kalibrierblock und verbessert dadurch den Wärmeübergang.
Technische Highlights
Der Fluke Calibration 9150 bietet:
Temperaturbereich: 150 °C bis 1200 °C
Stabilität: ±0,5 °C
Anzeigegenauigkeit: ±5 °C
Schachtdurchmesser: 32 mm
Schachttiefe: 140 mm
Aufheizzeit: etwa 35 Minuten auf 1200 °C
Stabilisationszeit: etwa 20 Minuten
Homogenität: ±2,5 °C mit Einsatz C bei 1200 °C.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Fluke Calibration |
| Modell | 9150 |
| Geräteart | Thermoelement Kalibrierofen |
| Temperaturbereich | 150 °C bis 1200 °C |
| Stabilität | ±0,5 °C |
| Anzeigegenauigkeit | ±5 °C |
| Anzeigeauflösung bis 999,9 °C | 0,1 °C |
| Anzeigeauflösung über 1000 °C | 1 °C |
| Schachtdurchmesser | 32 mm |
| Schachttiefe | 140 mm |
| Herausnehmbarer Einsatz | 101 mm |
| Isolator | 38 mm |
| Aufheizzeit bis 1200 °C | ca. 35 min |
| Abkühlzeit mit Einsatz | ca. 140 min |
| Stabilisationszeit | ca. 20 min |
| Homogenität mit Einsatz C bei 1200 °C | ±2,5 °C |
| Schnittstelle | RS232 |
| Leistung | 1200 W |
| Versorgung | 115 V oder 230 V AC |
| Frequenz | 50 / 60 Hz |
| Abmessungen | 315 × 208 × 315 mm |
| Gewicht | ca. 13 kg |
| Kalibrierung | NIST rückführbar |
Die technischen Daten stammen von der offiziellen Fluke Calibration Produktseite.
Schnelles Aufheizen bis 1200 °C
Trotz des hohen Temperaturbereiches erreicht der Fluke Calibration 9150 seine Maximaltemperatur vergleichsweise schnell.
Von niedriger Ausgangstemperatur bis:
1200 °C
benötigt das Gerät laut Hersteller etwa:
35 Minuten.
Damit lassen sich Hochtemperatur Kalibrierungen effizient durchführen.
Nach Erreichen des Sollwertes sollte jedoch die vorgesehene Stabilisationszeit berücksichtigt werden.
Fluke nennt hierfür ungefähr 20 Minuten.
Kalibrierung mit Referenzthermoelement
Für hochwertige Kalibrierungen sollte die Temperatur des Fluke Calibration 9150 mit einem separaten Referenzthermoelement oder einem anderen geeigneten Hochtemperatur Referenzfühler bestimmt werden.
Die interne Anzeige besitzt eine spezifizierte Genauigkeit von ±5 °C und ist deshalb primär zur Regelung und Überwachung des Ofens vorgesehen.
Ein typischer Aufbau besteht aus:
Referenzthermoelement
Prüfling
passendem Alumina Einsatz
Referenzanzeige
Fluke Calibration 9150 als Temperaturquelle.
Referenz und Prüfling sollten möglichst auf gleicher Eintauchtiefe und nahe beieinander positioniert werden.
Homogenität bei Hochtemperatur
Neben der Stabilität spielt die Temperaturverteilung innerhalb des Blocks eine wichtige Rolle.
Fluke spezifiziert für den Fluke Calibration 9150 mit Einsatz C bei 1200 °C eine Homogenität von:
±2,5 °C.
Diese Angabe ist besonders bei Mehrfachkalibrierungen relevant.
Für möglichst kleine Vergleichsabweichungen sollten Referenz und Prüfling deshalb in vergleichbaren Bohrungen und auf gleicher Eintauchtiefe eingesetzt werden.
RS232 Schnittstelle
Der Fluke Calibration 9150 besitzt serienmäßig eine RS232 Schnittstelle.
Dadurch kann das Gerät mit einem PC verbunden und in automatisierte Kalibrierplätze integriert werden.
Dies ist insbesondere bei wiederkehrenden Messreihen mit mehreren Temperaturpunkten interessant.
Die Sollwerte können programmgesteuert angefahren und die Kalibrierabläufe effizienter organisiert werden.
NIST rückführbare Kalibrierung
Jeder Fluke Calibration 9150 wird werkseitig kalibriert und mit Messdaten sowie einer auf NIST rückführbaren Kalibrierung geliefert.
Fluke nennt Messdaten bei:
150 °C
300 °C
450 °C
600 °C
800 °C
1000 °C
1200 °C.
Damit wird das Verhalten der Temperaturquelle über den gesamten Arbeitsbereich dokumentiert.
Kompakte Bauform
Trotz des Temperaturbereiches bis 1200 °C besitzt der Fluke Calibration 9150 vergleichsweise kompakte Abmessungen von:
315 × 208 × 315 mm.
Das Gewicht beträgt etwa:
13 kg.
Damit kann das Gerät problemlos auf einem Laborarbeitsplatz eingesetzt und bei Bedarf zwischen unterschiedlichen Arbeitsbereichen transportiert werden.
Kalibrierservice von europascal
Für zuverlässige Hochtemperatur Kalibrierungen ist eine regelmäßige messtechnische Rückführung des Kalibrierofens und der verwendeten Referenzfühler entscheidend.
Über den europascal Kalibrierservice können Temperaturkalibratoren, Thermoelemente, Referenzfühler und weitere Temperaturmessgeräte überprüft und kalibriert werden.
europascal unterstützt Sie zusätzlich bei der Auswahl geeigneter Thermoelemente, Referenzanzeigen und Einsätze sowie bei der Planung vollständiger Hochtemperatur Kalibrierplätze.
Warum den Fluke Calibration 9150 wählen?
Der Fluke Calibration 9150 verbindet einen sehr großen Temperaturbereich mit einer einfachen und robusten Bauweise.
Der Bereich von 150 °C bis 1200 °C deckt zahlreiche industrielle Hochtemperaturanwendungen ab. Die Stabilität von ±0,5 °C ermöglicht reproduzierbare Vergleichsmessungen.
Austauschbare Alumina Einsätze erlauben die Verwendung unterschiedlicher Thermoelementdurchmesser.
Die Aufheizzeit von nur etwa 35 Minuten bis 1200 °C reduziert Wartezeiten bei Kalibrierungen.
RS232 ermöglicht zusätzlich die Integration in automatisierte Prüfabläufe.
Damit ist der Fluke Calibration 9150 eine leistungsfähige Lösung für Anwender, die Thermoelemente zuverlässig und wirtschaftlich bei Temperaturen bis 1200 °C kalibrieren möchten.
Typische Kalibrieranwendungen mit dem Fluke Calibration 9150
Der Fluke Calibration 9150 eignet sich insbesondere für die Kalibrierung von Thermoelementen für Hochtemperaturanwendungen.
Typische Einsatzbereiche sind Wärmebehandlung, Industrieöfen, Metallverarbeitung, Energieversorgung, Keramikindustrie, Forschung, Entwicklung, Kalibrierlabor und industrielle Qualitätssicherung.
Durch die Kombination aus Temperaturbereich bis 1200 °C, austauschbaren Einsätzen, guter Stabilität und RS232 Schnittstelle eignet sich der Fluke Calibration 9150 hervorragend für professionelle Hochtemperatur Kalibrierplätze.
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Herstellerinformationen zum Fluke Calibration 9150 finden Sie auf der offiziellen Webseite von Fluke Calibration.
Fluke Calibration 9150 Herstellerinformationen






