Der Fluke Calibration 9142 ist ein präziser Feld Blockkalibrator für professionelle Temperaturkalibrierungen im Bereich von minus 25 °C bis 150 °C. Das Gerät verbindet hohe messtechnische Leistungsfähigkeit mit kompakter Bauweise, schneller Temperierung und optional integrierter Prozesselektronik. Dadurch eignet sich der Fluke Calibration 9142 besonders für Kalibrierlabore, Pharmaindustrie, Lebensmittelindustrie, Instandhaltung, Qualitätssicherung, Forschung und mobile Kalibrieraufgaben direkt an der Anlage. Die aktuelle Fluke Produktspezifikation nennt für das Basisgerät bei 23 °C Umgebung einen Bereich von minus 25 °C bis 150 °C, eine Anzeigegenauigkeit von ±0,2 °C über den gesamten Bereich und eine Stabilität von ±0,01 °C.
Der Fluke Calibration 9142 gehört zur Field Metrology Well Serie von Fluke Calibration. Diese Geräte sind speziell auf die wesentlichen Einflussgrößen hochwertiger Temperaturkalibrierungen ausgelegt. Neben der reinen Anzeigegenauigkeit werden deshalb auch Stabilität, axiale Temperaturhomogenität, radiale Temperaturhomogenität, Beladungseffekt und Hysterese spezifiziert. Beim 9142 beträgt die axiale Temperaturhomogenität bei 40 mm über den gesamten Bereich ±0,05 °C, während die radiale Temperaturhomogenität ±0,01 °C erreicht.
Gerade bei Vergleichskalibrierungen ist diese hohe Temperaturhomogenität von großer Bedeutung. Referenzthermometer und Prüfling werden in unterschiedlichen Bohrungen des Einsatzes positioniert und sollten dabei möglichst derselben Temperatur ausgesetzt sein. Der geringe Beladungseffekt von ±0,006 °C bei einem 6,35 mm Referenzfühler und drei zusätzlichen 6,35 mm Sensoren unterstützt auch die gleichzeitige Kalibrierung mehrerer Temperaturfühler.
Die Eintauchtiefe beträgt 150 mm. Der Außendurchmesser der austauschbaren Einsätze liegt bei 30 mm. Unterschiedliche Einsatzkonfigurationen ermöglichen die Anpassung an verschiedene metrische und zöllige Sensordurchmesser. Fluke bietet unter anderem die Varianten 9142 A, B, C, D, E und F sowie Varianten mit integrierter Prozesselektronik an.
Ein weiterer Vorteil des Fluke Calibration 9142 ist die schnelle Temperierung. Von 23 °C auf minus 25 °C benötigt das Gerät etwa 15 Minuten. Von 23 °C auf 140 °C werden ungefähr 16 Minuten und bis 150 °C etwa 23 Minuten benötigt. Der vollständige Temperaturwechsel von minus 25 °C auf 150 °C dauert rund 25 Minuten.
Die optionale Prozessversion erweitert den Fluke Calibration 9142 um eine integrierte Zweikanalanzeige. Damit können Referenz PRTs, RTDs, Thermoelemente und 4 bis 20 mA Signale direkt gemessen werden. Zusätzlich steht eine 24 V DC Schleifenversorgung zur Verfügung. Dadurch lassen sich komplette Temperaturmessketten mit nur einem Gerät prüfen.
europascal unterstützt Sie bei der Auswahl des passenden Fluke Calibration 9142, geeigneter Einsätze, Referenzthermometer und kompletter Lösungen für professionelle Temperaturkalibrierplätze. Für die regelmäßige messtechnische Rückführung Ihrer Temperaturmesstechnik steht Ihnen außerdem der europascal Kalibrierservice zur Verfügung.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Temperaturbereich von minus 25 °C bis 150 °C
- Anzeigegenauigkeit von ±0,2 °C über den gesamten Bereich
- Stabilität von ±0,01 °C
- Axiale Temperaturhomogenität von ±0,05 °C
- Radiale Temperaturhomogenität von ±0,01 °C
- Beladungseffekt nur ±0,006 °C
- Hysterese von 0,025 °C
- Eintauchtiefe von 150 mm
- Einsatzdurchmesser von 30 mm
- Auflösung von 0,01 °C
- Abkühlung von 23 °C auf minus 25 °C in etwa 15 Minuten
- Aufheizung von 23 °C auf 150 °C in etwa 23 Minuten
- Unterschiedliche Einsätze für metrische und zöllige Fühler
- Optional mit integrierter Prozesselektronik
- Optionaler Referenzeingang für PRTs
- Integrierte RTD Messung
- Integrierte Thermoelementmessung
- 4 bis 20 mA Messung
- 24 V DC Schleifenversorgung
- RS232 Schnittstelle
- Automatisierung mit Fluke Calibration 1586A Super DAQ möglich
- Akkreditierte Kalibrierung im Lieferumfang
- Gewicht von etwa 8,16 kg
- Für Labor und mobile Kalibrierungen geeignet
Die aktuelle Fluke Produktspezifikation bestätigt den Bereich von minus 25 °C bis 150 °C sowie Stabilität, Homogenität, Beladungseffekt, Eintauchtiefe und Temperaturwechselzeiten.
Ideal für anspruchsvolle Kalibrieranwendungen
Der Fluke Calibration 9142 eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen Temperaturfühler unterhalb und oberhalb der normalen Umgebungstemperatur mit hoher Reproduzierbarkeit kalibriert werden müssen.
Typische Prüflinge sind Pt100 Sensoren, PRTs, RTDs, Thermoelemente, digitale Thermometer, Temperaturschalter und Temperaturtransmitter.
Bei einer klassischen Vergleichskalibrierung werden ein hochwertiges Referenzthermometer und der Prüfling gemeinsam in einen passenden Einsatz eingebracht. Nach Erreichen der stabilen Temperatur werden Referenzwert und Prüflingsanzeige miteinander verglichen.
Neben einer ausreichend genauen Referenz sind dabei insbesondere die zeitliche Stabilität und die räumliche Temperaturverteilung der Quelle entscheidend. Genau hier bietet der Fluke Calibration 9142 sehr gute Voraussetzungen.
Mit einer Stabilität von ±0,01 °C und radialer Homogenität von ±0,01 °C lassen sich Referenz und Prüfling unter sehr ähnlichen thermischen Bedingungen betreiben.
Flexible Erweiterbarkeit
Der Fluke Calibration 9142 ist mit verschiedenen Einsatzkonfigurationen erhältlich.
Fluke führt unter anderem die Varianten:
9142 A
9142 B
9142 C
9142 D
9142 E
9142 F
9142 DW.
Die Varianten A bis F unterscheiden sich durch die enthaltenen Einsätze und Bohrungsmuster. Es stehen Lösungen für gemischte zöllige Fühler, Vergleichskalibrierungen und metrische Sensordurchmesser zur Verfügung. Die DW Variante wird ohne Einsatz angeboten.
Zusätzlich sind entsprechende Prozessvarianten mit dem Zusatz P verfügbar.
Die Prozessausführungen werden mit integrierter Messelektronik ausgeliefert und enthalten unter anderem Testleitungen sowie einen 6 poligen DIN Anschluss für einen Referenzfühler.
Technische Highlights
Der Temperaturbereich des Fluke Calibration 9142 beträgt:
minus 25 °C bis 150 °C
bei 23 °C Umgebungstemperatur.
Die Anzeigegenauigkeit beträgt:
±0,2 °C über den gesamten Temperaturbereich
Die Stabilität beträgt:
±0,01 °C über den gesamten Temperaturbereich
Die axiale Temperaturhomogenität bei 40 mm beträgt:
±0,05 °C
Die radiale Temperaturhomogenität beträgt:
±0,01 °C
Der Beladungseffekt beträgt:
±0,006 °C
bei einem 6,35 mm Referenzfühler und drei zusätzlichen 6,35 mm Sensoren.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Fluke Calibration |
| Modell | 9142 |
| Geräteart | Feld Blockkalibrator |
| Temperaturbereich bei 23 °C | minus 25 °C bis 150 °C |
| Anzeigegenauigkeit | ±0,2 °C |
| Stabilität | ±0,01 °C |
| Axiale Homogenität bei 40 mm | ±0,05 °C |
| Radiale Homogenität | ±0,01 °C |
| Beladungseffekt | ±0,006 °C |
| Hysterese | 0,025 °C |
| Eintauchtiefe | 150 mm |
| Einsatz Außendurchmesser | 30 mm |
| Auflösung | 0,01 °C |
| Aufheizzeit 23 °C auf 140 °C | ca. 16 min |
| Aufheizzeit 23 °C auf 150 °C | ca. 23 min |
| Aufheizzeit minus 25 °C auf 150 °C | ca. 25 min |
| Abkühlzeit 23 °C auf minus 25 °C | ca. 15 min |
| Abkühlzeit 150 °C auf minus 23 °C | ca. 25 min |
| Anzeige | LCD |
| Betriebsbedingungen | 0 °C bis 50 °C |
| Schnittstelle | RS232 |
| Abmessungen | 290 × 185 × 295 mm |
| Gewicht | ca. 8,16 kg |
| Leistungsaufnahme bei 115 V | 635 W |
| Leistungsaufnahme bei 230 V | 575 W |
| Kalibrierung | akkreditierte Kalibrierung enthalten |
Die technischen Werte basieren auf der aktuellen englischen Fluke Spezifikation und dem aktuellen Fluke Handbuch. Die deutsche Produktseite zeigt beim Temperaturbereich derzeit widersprüchlich minus 20 °C bis 150 °C, während das englische Datenblatt, die Modellvarianten und die aktuelle Handbuchversion minus 25 °C bis 150 °C angeben. Für die Produktseite würde ich deshalb den durch Datenblatt und Modellbezeichnungen bestätigten Bereich von minus 25 °C bis 150 °C verwenden.
Hohe Temperaturstabilität
Die Temperaturstabilität des Fluke Calibration 9142 beträgt über den vollständigen Arbeitsbereich:
±0,01 °C.
Damit bleibt die Blocktemperatur während einer stabilisierten Messung äußerst konstant.
Eine geringe zeitliche Temperaturänderung ist insbesondere bei hochwertigen Vergleichskalibrierungen wichtig. Werden Referenzthermometer und Prüfling nicht exakt gleichzeitig abgelesen, würde eine schwankende Quelle einen zusätzlichen Beitrag zur Messunsicherheit verursachen.
Die hohe Stabilität des Fluke Calibration 9142 reduziert diesen Einfluss.
Sehr gute Temperaturhomogenität
Neben der Stabilität ist die Temperaturverteilung innerhalb des Kalibrierblocks entscheidend.
Die radiale Temperaturhomogenität des Fluke Calibration 9142 beträgt:
±0,01 °C über den gesamten Arbeitsbereich.
Die axiale Homogenität bei 40 mm beträgt:
±0,05 °C.
Dadurch können Referenzthermometer und Prüfling in verschiedenen Bohrungen unter sehr ähnlichen Temperaturbedingungen kalibriert werden.
Besonders bei Mehrfachkalibrierungen ist diese Eigenschaft entscheidend.
Geringer Beladungseffekt
Werden mehrere Temperaturfühler gleichzeitig in einen Blockkalibrator eingesetzt, verändert sich die thermische Belastung der Temperaturquelle.
Beim Fluke Calibration 9142 beträgt der spezifizierte Beladungseffekt mit einem 6,35 mm Referenzfühler und drei zusätzlichen 6,35 mm Fühlern lediglich:
±0,006 °C über den gesamten Arbeitsbereich.
Damit bietet der Kalibrator auch bei mehreren eingesetzten Sensoren sehr gute thermische Bedingungen.
Schnelles Kühlen bis minus 25 °C
Der Fluke Calibration 9142 benötigt von 23 °C auf:
minus 25 °C
nur ungefähr:
15 Minuten.
Gerade für mobile Anwendungen ist diese kurze Kühlzeit von großem Vorteil.
Messpunkte unterhalb der Umgebungstemperatur lassen sich ohne externes Flüssigkeitsbad oder zusätzliche Kältequelle erzeugen.
Typische Kalibrierpunkte können beispielsweise bei minus 20 °C, 0 °C, 25 °C, 50 °C, 100 °C und 150 °C liegen.
Schnelles Aufheizen
Auch beim Aufheizen bietet der Fluke Calibration 9142 kurze Temperaturwechselzeiten.
Von 23 °C auf 140 °C benötigt das Gerät etwa 16 Minuten.
Bis 150 °C werden ungefähr 23 Minuten benötigt.
Der vollständige Temperaturwechsel von minus 25 °C auf 150 °C dauert nur etwa 25 Minuten.
Dadurch können Mehrpunktkalibrierungen innerhalb eines Arbeitstages effizient durchgeführt werden.
Optionale Prozesselektronik
Die Prozessversion des Fluke Calibration 9142 verfügt über eine integrierte Zweikanalanzeige.
Ein Kanal dient zur hochgenauen Messung eines Referenz PRTs.
Der zweite Messkanal kann für:
RTDs
Thermoelemente
4 bis 20 mA Signale
verwendet werden. Zusätzlich steht eine 24 V DC Schleifenversorgung zur Verfügung.
Damit lassen sich komplette Temperaturmessketten direkt am Kalibrator überprüfen.
Präziser Referenzeingang
Der Referenzeingang der Prozessversion arbeitet im Widerstandsbereich von:
0 Ω bis 400 Ω.
Unterstützt werden:
ITS 90
Callendar Van Dusen
IEC 751
und direkte Widerstandsmessung.
Die spezifizierte Genauigkeit der integrierten Referenzthermometeranzeige beträgt beispielsweise:
±0,010 °C bei minus 25 °C
±0,015 °C bei 0 °C
±0,020 °C bei 50 °C
±0,025 °C bei 150 °C.
Die Unsicherheit beziehungsweise Genauigkeit des verwendeten Referenzfühlers ist zusätzlich zu berücksichtigen.
RTDs und Thermoelemente direkt messen
Die Prozessversion ermöglicht zusätzlich die direkte Messung verschiedener RTDs und Thermoelemente.
Unterstützt werden unter anderem Pt100 Kennlinien nach IEC sowie weitere RTD Charakterisierungen.
Bei Thermoelementen können unter anderem die Typen J, K, T, E, R, S, M, L, U, N und C verarbeitet werden.
Damit eignet sich der Fluke Calibration 9142 für unterschiedlichste industrielle Temperaturfühler.
4 bis 20 mA Transmitter kalibrieren
Mit der Prozessausführung können auch Temperaturtransmitter direkt geprüft werden.
Der mA Bereich ist für Kalibrierungen von 4 bis 22 mA vorgesehen. Zusätzlich steht eine 24 V DC Schleifenspannung zur Versorgung des Transmitters zur Verfügung.
Dadurch lassen sich Sensor, Transmitter und Ausgangssignal innerhalb eines gemeinsamen Kalibrierablaufs überprüfen.
Automatisierung
Der Fluke Calibration 9142 besitzt eine RS232 Schnittstelle.
Fluke nennt außerdem die 9930 Interface it Steuersoftware und die Möglichkeit, den 1586A Super DAQ zur automatisierten Temperaturfühlerkalibrierung einzusetzen.
Dadurch eignet sich das Gerät sowohl für manuelle als auch für automatisierte Kalibrierabläufe.
Gerade bei wiederkehrenden Mehrpunktkalibrierungen können dadurch Bedienaufwand und Dokumentationsaufwand reduziert werden.
Kalibrierservice von europascal
Für dauerhaft zuverlässige Messergebnisse sollten Temperaturkalibrator und Referenzthermometer regelmäßig messtechnisch rückgeführt werden.
Über den europascal Kalibrierservice können Blockkalibratoren, Temperaturfühler, Referenzthermometer und weitere Geräte der Temperaturmesstechnik überprüft und kalibriert werden.
europascal unterstützt Sie zusätzlich bei der Auswahl geeigneter Einsätze, PRTs, Pt100 Sensoren und Temperaturanzeigen sowie bei der Zusammenstellung kompletter Temperaturkalibrierplätze.
Warum den Fluke Calibration 9142 wählen?
Der Fluke Calibration 9142 verbindet einen niedrigen Temperaturbereich mit hoher Stabilität, hervorragender Temperaturhomogenität und kompakter Bauweise.
Der Bereich von minus 25 °C bis 150 °C deckt zahlreiche typische Anwendungen in Pharmaindustrie, Biotechnologie, Lebensmitteltechnik, Kühltechnik, Kalibrierlabor und Qualitätssicherung ab.
Die Stabilität von ±0,01 °C, die radiale Homogenität von ±0,01 °C und der geringe Beladungseffekt von ±0,006 °C bieten sehr gute Voraussetzungen für professionelle Vergleichskalibrierungen.
Mit der optionalen Prozesselektronik können Referenz PRTs, RTDs, Thermoelemente und Temperaturtransmitter direkt gemessen werden.
Kurze Kühl und Heizzeiten reduzieren außerdem Wartezeiten zwischen den einzelnen Temperaturpunkten.
Damit ist der Fluke Calibration 9142 eine leistungsfähige Lösung für Anwender, die einen präzisen und mobilen Blockkalibrator für niedrige und mittlere Temperaturen benötigen.
Typische Kalibrieranwendungen mit dem Fluke Calibration 9142
Der Fluke Calibration 9142 eignet sich insbesondere zur Kalibrierung von Pt100 Sensoren, PRTs, RTDs, Thermistoren, Thermoelementen, digitalen Thermometern, Temperaturschaltern und Temperaturtransmittern.
Typische Einsatzbereiche sind Kalibrierlabore, Pharmaindustrie, Biotechnologie, Lebensmittelindustrie, Kühltechnik, Chemie, Maschinenbau, Instandhaltung, Forschung und Qualitätssicherung.
Durch die Kombination aus minus 25 °C bis 150 °C Temperaturbereich, hoher Stabilität, sehr guter Temperaturhomogenität, optionaler Prozesselektronik und integrierter Automatisierung eignet sich der Fluke Calibration 9142 besonders für anspruchsvolle professionelle Temperaturkalibrierungen.
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Herstellerinformationen zum Fluke Calibration 9142 finden Sie auf der offiziellen Webseite vom Hersteller.





