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Fluke Calibration 9140 Mobiler Blockkalibrator

Der Fluke Calibration 9140 ist ein mobiler Blockkalibrator für Temperaturen von 35 °C bis 350 °C. Mit einer Anzeigegenauigkeit von ±0,5 °C, einer Stabilität bis ±0,03 °C, nur etwa 12 Minuten Aufheizzeit, austauschbaren Einsätzen und lediglich 2,7 kg Gewicht eignet sich das Gerät ideal für mobile Kalibrierungen von Pt100 Sensoren, RTDs, Thermoelementen und industriellen Temperaturfühlern.

Der Fluke Calibration 9140 ist ein kompakter und mobiler Blockkalibrator für professionelle Temperaturkalibrierungen im Bereich von 35 °C bis 350 °C. Das Gerät kombiniert schnelle Aufheizzeiten, gute Temperaturstabilität und austauschbare Kalibriereinsätze in einem nur etwa 2,7 kg schweren Gehäuse. Dadurch eignet sich der Fluke Calibration 9140 besonders für mobile Kalibrierungen, Serviceeinsätze, Instandhaltung, Qualitätssicherung und industrielle Temperaturmesstechnik. Fluke Calibration positioniert das Modell ausdrücklich als tragbaren Field Dry Well für Kalibrierungen direkt am Einsatzort.

Der Temperaturbereich von 35 °C bis 350 °C deckt zahlreiche typische Anwendungen in Maschinenbau, Pharmaindustrie, Lebensmittelindustrie, Energieversorgung, Prozessindustrie und Kalibrierlaboren ab. Das Gerät erreicht seine maximale Temperatur von 350 °C ausgehend von Umgebungstemperatur bereits in ungefähr 12 Minuten. Für die Abkühlung von 350 °C auf 100 °C werden etwa 15 Minuten angegeben. Die typische Stabilisierungszeit beträgt nur ungefähr 7 Minuten. Damit ermöglicht der Fluke Calibration 9140 einen hohen Kalibrierdurchsatz auch bei mehreren Temperaturpunkten.

Die spezifizierte Anzeigegenauigkeit beträgt ±0,5 °C. Bei Bohrungen mit einem Durchmesser größer als 6,35 mm nennt Fluke eine Genauigkeit von ±1 °C. Die Temperaturstabilität beträgt ±0,03 °C bei 50 °C und ±0,05 °C bei 350 °C. Die Homogenität zwischen ähnlich großen Bohrungen wird mit ±0,1 °C angegeben. Damit stellt der Fluke Calibration 9140 eine stabile und reproduzierbare Temperaturquelle für industrielle Vergleichskalibrierungen bereit.

Besonders flexibel wird das Gerät durch seine austauschbaren Einsätze. Fluke bietet mehrere Einsatzvarianten mit unterschiedlichen Bohrungsbildern für verschiedene Sensorgrößen an. Dadurch lassen sich Pt100 Sensoren, RTDs, PRTs, Thermoelemente, digitale Thermometer und andere industrielle Temperaturfühler komfortabel aufnehmen.

Die Eintauchtiefe beträgt 124 mm. Der Außendurchmesser der Einsätze liegt bei 31,8 mm. Diese vergleichsweise große Einsatzgeometrie erlaubt mehrere Bohrungen innerhalb eines Einsatzes und macht dadurch sowohl Einzelkalibrierungen als auch Vergleichskalibrierungen mehrerer Sensoren möglich.

Der Fluke Calibration 9140 besitzt serienmäßig eine RS232 Schnittstelle und kann mit der Fluke Interface it Software kombiniert werden. Damit lassen sich Sollwerte und Rampen steuern, Temperaturdaten aufzeichnen und Kalibrierabläufe softwaregestützt durchführen. Auch Temperaturschalter können mit dem Gerät geprüft werden.

europascal unterstützt Sie bei der Auswahl geeigneter Blockkalibratoren, Referenzthermometer, Einsätze und kompletter Temperaturkalibrierlösungen. Für die regelmäßige messtechnische Rückführung Ihrer Temperaturmesstechnik steht Ihnen außerdem der europascal Kalibrierservice zur Verfügung.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Temperaturbereich von 35 °C bis 350 °C
  • Mobiler Blockkalibrator für Labor und Vor Ort Kalibrierungen
  • Anzeigegenauigkeit von ±0,5 °C
  • Stabilität von ±0,03 °C bei 50 °C
  • Stabilität von ±0,05 °C bei 350 °C
  • Homogenität zwischen ähnlich großen Bohrungen von ±0,1 °C
  • Aufheizzeit von Umgebungstemperatur auf 350 °C etwa 12 Minuten
  • Abkühlzeit von 350 °C auf 100 °C etwa 15 Minuten
  • Typische Stabilisierungszeit etwa 7 Minuten
  • Eintauchtiefe von 124 mm
  • Austauschbare Kalibriereinsätze
  • Verschiedene metrische und zöllige Bohrungsmuster
  • Geeignet für mehrere Sensoren gleichzeitig
  • RS232 Schnittstelle serienmäßig
  • Interface it Software verfügbar
  • Einstellbare Heiz und Kühlraten
  • Prüfung von Temperaturschaltern möglich
  • NIST rückführbares Kalibrierzertifikat im Lieferumfang
  • Kompakte Bauform
  • Gewicht nur etwa 2,7 kg

Die Herstellerdaten bestätigen den Bereich von 35 °C bis 350 °C, die Stabilität bis ±0,05 °C, die 124 mm Eintauchtiefe und das geringe Gewicht von rund 2,7 kg.

Ideal für anspruchsvolle Kalibrieranwendungen

Der Fluke Calibration 9140 eignet sich besonders für Anwender, die Temperaturfühler schnell und direkt am Einsatzort überprüfen möchten.

Typische Anwendungen finden sich in Kalibrierlaboren, Instandhaltung, Pharmaindustrie, Lebensmitteltechnik, Maschinenbau, Energieversorgung, Prozessindustrie sowie Forschung und Qualitätssicherung.

Bei einer Vergleichskalibrierung wird ein Prüfling in eine passende Bohrung des Kalibriereinsatzes eingebracht. Bei höheren Genauigkeitsanforderungen kann zusätzlich ein separates Referenzthermometer in einer benachbarten Bohrung eingesetzt werden.

Fluke weist ausdrücklich darauf hin, dass entweder die auf ±0,5 °C kalibrierte interne Anzeige als Referenz genutzt oder für höhere Kalibriergenauigkeit ein externes Thermometer eingesetzt werden kann.

Durch die unterschiedlichen Einsatzkonfigurationen lassen sich sowohl einzelne Fühler als auch mehrere Sensoren parallel kalibrieren.

Flexible Erweiterbarkeit

Für den Fluke Calibration 9140 stehen mehrere austauschbare Einsätze zur Verfügung.

Der Einsatz 9140 A besitzt Bohrungen mit:

1,6 mm

3,2 mm

4,8 mm

6,35 mm

9,5 mm

12,7 mm.

Der Einsatz 9140 B besitzt:

zweimal 4,8 mm

zweimal 6,35 mm

zweimal 9,5 mm.

Dieser Einsatz eignet sich besonders für Vergleichskalibrierungen.

Der Einsatz 9140 C besitzt sechs Bohrungen mit jeweils:

6,35 mm.

Damit können mehrere identische Sensoren gleichzeitig kalibriert werden.

Der Einsatz 9140 D besitzt metrische Bohrungen mit:

zweimal 3 mm

zweimal 4 mm

zweimal 6 mm.

Zusätzlich ist ein ungebohrter Einsatz verfügbar.

Damit kann der Fluke Calibration 9140 sehr flexibel an unterschiedliche Fühlerdurchmesser und Prüfaufgaben angepasst werden.

Technische Highlights

Der Temperaturbereich des Fluke Calibration 9140 beträgt:

35 °C bis 350 °C

Die spezifizierte Anzeigegenauigkeit beträgt:

±0,5 °C

Bei Bohrungen größer als 6,35 mm gilt:

±1 °C

Die Stabilität beträgt:

±0,03 °C bei 50 °C

und

±0,05 °C bei 350 °C

Die Homogenität zwischen ähnlich großen Bohrungen beträgt:

±0,1 °C.

Diese Kombination aus großem Temperaturbereich, guter Stabilität und schneller Temperierung macht das Gerät besonders für mobile industrielle Vergleichskalibrierungen interessant.

Technische Daten

MerkmalWert
HerstellerFluke Calibration
Modell9140
GeräteartMobiler Blockkalibrator
Temperaturbereich35 °C bis 350 °C
Anzeigegenauigkeit±0,5 °C
Genauigkeit bei Bohrungen über 6,35 mm±1 °C
Stabilität bei 50 °C±0,03 °C
Stabilität bei 350 °C±0,05 °C
Homogenität zwischen Bohrungen±0,1 °C
Aufheizzeit auf 350 °Cca. 12 min
Abkühlzeit 350 °C auf 100 °Cca. 15 min
Stabilisierungszeitca. 7 min
Eintauchtiefe124 mm
Einsatzdurchmesser31,8 mm
Einsatzlänge124 mm
SchnittstelleRS232
SoftwareInterface it
Leistung500 W
Versorgung115 V oder 230 V AC
Frequenz50 / 60 Hz
Abmessungen152 × 86 × 197 mm
Gewichtca. 2,7 kg
KalibrierzertifikatNIST rückführbar
Kalibrierpunkte50, 100, 150, 200, 250, 300 und 350 °C

Diese Werte stammen aus der aktuellen Spezifikation des Herstellers.

Schnelles Aufheizen

Ein wesentlicher Vorteil des Fluke Calibration 9140 ist die kurze Aufheizzeit.

Von Umgebungstemperatur auf:

350 °C

benötigt das Gerät nur ungefähr:

12 Minuten.

Dadurch können mehrere Kalibrierpunkte innerhalb kurzer Zeit abgearbeitet werden.

Gerade im Service und bei mobilen Anwendungen reduzieren kurze Aufheizzeiten Stillstands und Wartezeiten erheblich.

Nach Erreichen der Solltemperatur wird eine typische Stabilisierungszeit von rund sieben Minuten angegeben.

Schnelles Abkühlen

Auch beim Abkühlen bietet der Fluke Calibration 9140 kurze Wechselzeiten.

Von:

350 °C auf 100 °C

benötigt das Gerät ungefähr:

15 Minuten.

Dadurch können sowohl aufsteigende als auch absteigende Temperaturfolgen wirtschaftlich durchgeführt werden.

Für besonders effiziente Kalibrierabläufe empfiehlt sich dennoch eine sinnvolle Reihenfolge der Prüfpunkte.

Austauschbare Kalibriereinsätze

Die austauschbaren Einsätze sind ein zentraler Vorteil des Fluke Calibration 9140.

Anders als bei Geräten mit fest eingebrachten Bohrungen kann der komplette Einsatz ausgetauscht werden.

Damit lässt sich das Gerät schnell an unterschiedliche Sensorgrößen anpassen.

Ein möglichst geringer Luftspalt zwischen Sensor und Einsatz verbessert den thermischen Kontakt. Deshalb sollte die Bohrung immer möglichst nah am tatsächlichen Sensordurchmesser liegen.

Für Vergleichskalibrierungen stehen Einsätze mit mehreren identischen beziehungsweise ähnlichen Bohrungen zur Verfügung.

Temperaturhomogenität

Die Temperaturhomogenität spielt insbesondere bei der gleichzeitigen Verwendung von Referenzthermometer und Prüfling eine wichtige Rolle.

Fluke spezifiziert für ähnlich große Bohrungen eine Well to Well Uniformity von:

±0,1 °C.

Bei sehr großen Bohrungen können größere Temperaturunterschiede auftreten. Die deutsche Produktbeschreibung weist für die größten Bohrungen eine Temperaturhomogenität bis etwa 0,4 °C aus.

Für präzise Vergleichskalibrierungen sollten Referenz und Prüfling deshalb möglichst ähnliche Durchmesser besitzen und auf derselben Eintauchtiefe positioniert werden.

Prüfung von Temperaturschaltern

Der Fluke Calibration 9140 eignet sich nicht nur für kontinuierlich messende Temperaturfühler.

Über die integrierten Funktionen können auch Temperaturschalter geprüft werden.

Fluke nennt ausdrücklich die Möglichkeit, Schaltvorgänge von thermischen Schaltern zu testen. In Verbindung mit einstellbaren Temperaturrampen lässt sich beispielsweise feststellen, bei welcher Temperatur ein Schalter öffnet oder schließt.

Damit erweitert sich der Einsatzbereich über klassische Pt100 und Thermoelement Kalibrierungen hinaus.

RS232 und Softwareintegration

Der Fluke Calibration 9140 besitzt serienmäßig eine RS232 Schnittstelle.

Im Zusammenhang mit dem Gerät nennt Fluke die Interface it Software. Damit lassen sich Solltemperaturen und Rampenraten steuern, Temperaturwerte in Echtzeit aufzeichnen und elektronische Diagramme erstellen. Auch Temperaturschalterprüfungen können softwaregestützt automatisiert werden.

Diese Funktionen erleichtern die Integration des Geräts in wiederkehrende und dokumentierte Kalibrierabläufe.

Kompakte und mobile Bauform

Mit Abmessungen von ungefähr:

152 × 86 × 197 mm

und einem Gewicht von lediglich:

2,7 kg

ist der Fluke Calibration 9140 besonders transportabel.

Fluke hebt ausdrücklich hervor, dass sich das Gerät aufgrund seines geringen Gewichts bequem mit einer Hand tragen lässt.

Damit eignet sich der Kalibrator besonders für Servicetechniker, die Temperaturkalibrierungen direkt an Maschinen, Produktionsanlagen oder unterschiedlichen Standorten durchführen.

Rückführbare Kalibrierung

Der Fluke Calibration 9140 wird mit einem NIST rückführbaren Kalibrierzertifikat geliefert.

Messdaten werden bei folgenden Temperaturpunkten bereitgestellt:

50 °C

100 °C

150 °C

200 °C

250 °C

300 °C

350 °C.

Damit wird die interne Anzeige über den gesamten relevanten Arbeitsbereich dokumentiert.

Für Anwendungen innerhalb eines akkreditierten Qualitätsmanagementsystems kann zusätzlich eine individuell geeignete Kalibrierung erforderlich sein.

Kalibrierservice von europascal

Für dauerhaft zuverlässige Messergebnisse sollte auch ein mobiler Blockkalibrator regelmäßig messtechnisch überprüft werden.

Über den europascal Kalibrierservice können Blockkalibratoren, Temperaturfühler, Referenzthermometer und weitere Messgeräte der Temperaturmesstechnik regelmäßig überprüft und kalibriert werden.

europascal unterstützt Sie darüber hinaus bei der Auswahl geeigneter Einsätze, Referenzfühler und Temperaturanzeigen sowie bei der Planung kompletter Temperaturkalibrierplätze.

Warum den Fluke Calibration 9140 wählen?

Der Fluke Calibration 9140 verbindet einen praxisgerechten Temperaturbereich bis 350 °C mit sehr kompakter Bauform und kurzen Temperaturwechselzeiten.

Mit nur etwa 2,7 kg Gewicht eignet sich der Kalibrator hervorragend für mobile Serviceeinsätze. Gleichzeitig erreicht das Gerät 350 °C in rund zwölf Minuten und bietet eine Stabilität bis ±0,03 °C im unteren Bereich beziehungsweise ±0,05 °C bei 350 °C.

Austauschbare Einsätze ermöglichen die Anpassung an zahlreiche Sensordurchmesser. Mehrfachbohrungen erlauben außerdem Vergleichskalibrierungen und die parallele Prüfung mehrerer Temperaturfühler.

RS232 und Interface it Software erweitern das Gerät um digitale Steuerungs und Automatisierungsmöglichkeiten.

Damit eignet sich der Fluke Calibration 9140 besonders für Anwender, die einen schnellen, leichten und flexibel konfigurierbaren Blockkalibrator für industrielle Temperaturmessgeräte benötigen.

Typische Kalibrieranwendungen mit dem Fluke Calibration 9140

Der Fluke Calibration 9140 eignet sich insbesondere für die Kalibrierung von Pt100 Sensoren, RTDs, PRTs, Thermoelementen, digitalen Thermometern, Bimetallthermometern, Temperaturschaltern und industriellen Temperaturfühlern.

Typische Einsatzbereiche sind Kalibrierlabore, Instandhaltung, Pharmaindustrie, Lebensmittelindustrie, Maschinenbau, Prozessindustrie, Energieversorgung, Forschung und Qualitätssicherung.

Die Kombination aus 35 °C bis 350 °C Temperaturbereich, kurzen Temperaturwechselzeiten, flexiblen Einsätzen, RS232 und einem Gewicht von nur 2,7 kg macht den Fluke Calibration 9140 zu einem besonders vielseitigen mobilen Blockkalibrator.

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Herstellerinformationen zum Fluke Calibration 9140 finden Sie auf der offiziellen Webseite vom Hersteller.

Fluke Calibration 9140 Herstellerinformationen

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