Der Fluke Calibration 9103 ist ein kompakter Blockkalibrator für professionelle Temperaturkalibrierungen im Bereich von minus 25 °C bis 140 °C bei einer Umgebungstemperatur von 23 °C. Besonders interessant ist der echte Temperaturbereich unterhalb der Umgebungstemperatur. Damit eignet sich der Fluke Calibration 9103 hervorragend für die Kalibrierung von Pt100 Sensoren, RTDs, PRTs, Thermistoren, Thermoelementen, digitalen Thermometern und weiteren industriellen Temperaturfühlern. Die Kombination aus guter Genauigkeit, hoher Stabilität und mobiler Bauform macht den Kalibrator zu einer vielseitigen Temperaturquelle für Labor, Instandhaltung und Vor Ort Kalibrierungen.
Der Fluke Calibration 9103 erreicht eine spezifizierte Genauigkeit von ±0,25 °C. Für Bohrungen mit mehr als 6,35 mm Durchmesser gilt eine Genauigkeit von ±1 °C. Besonders hervorzuheben ist die Temperaturstabilität. Sie beträgt ±0,02 °C bei minus 25 °C und ±0,04 °C bei 140 °C. Damit bietet der Blockkalibrator stabile Bedingungen für industrielle Vergleichskalibrierungen über seinen gesamten Temperaturbereich.
Eine weitere Stärke ist die Temperaturhomogenität zwischen ähnlich großen Bohrungen. Fluke Calibration spezifiziert hierfür ±0,1 °C. Bei einer Vergleichskalibrierung können somit ein Referenzthermometer und ein Prüfling in benachbarten Bohrungen des Einsatzes positioniert werden. Für hochwertige Kalibrierungen sollten Referenz und Prüfling möglichst auf gleicher Eintauchtiefe eingesetzt werden. Die maximale Eintauchtiefe beträgt 124 mm.
Der Fluke Calibration 9103 überzeugt außerdem durch schnelle Temperaturwechsel. Von Umgebungstemperatur auf 140 °C benötigt das Gerät etwa 18 Minuten. Die Abkühlung von Umgebungstemperatur auf minus 25 °C erfolgt in ungefähr 20 Minuten. Fluke nennt zusätzlich etwa acht Minuten bis 0 °C und sechs Minuten bis 100 °C. Die typische Stabilisierungszeit beträgt rund 7 Minuten. Dadurch können mehrere Temperaturpunkte innerhalb eines Arbeitstages effizient bearbeitet werden.
Verschiedene herausnehmbare Kalibriereinsätze ermöglichen die Anpassung an unterschiedliche Sensordurchmesser. Zur Auswahl stehen die Varianten A, B, C und D. Damit können sowohl einzelne Prüflinge als auch mehrere Sensoren gleichzeitig kalibriert werden. Der Einsatz B ist beispielsweise besonders für Vergleichskalibrierungen ausgelegt, während Einsatz C mehrere identische Bohrungen für parallele Sensorprüfungen bietet.
Für computergestützte Kalibrieraufgaben verfügt der Fluke Calibration 9103 serienmäßig über eine RS232 Schnittstelle. Fluke liefert außerdem die Interface it Software Modell 9930. Damit können Sollwerte und Rampen gesteuert, Temperaturen aufgezeichnet und Temperaturschalterprüfungen unterstützt werden.
europascal unterstützt Sie bei der Auswahl geeigneter Blockkalibratoren, Referenzthermometer, Temperaturfühler und Kalibriereinsätze. Für eine regelmäßige messtechnische Rückführung Ihrer Temperaturmesstechnik steht Ihnen außerdem der europascal Kalibrierservice zur Verfügung.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Temperaturbereich von minus 25 °C bis 140 °C
- Echte Temperaturen bis minus 25 °C bei 23 °C Umgebung
- Genauigkeit von ±0,25 °C
- Temperaturstabilität bis ±0,02 °C
- Temperaturhomogenität zwischen ähnlich großen Bohrungen von ±0,1 °C
- Eintauchtiefe von 124 mm
- Austauschbare Kalibriereinsätze
- Unterschiedliche Bohrungsmuster für verschiedene Sensorgrößen
- Geeignet für Vergleichskalibrierungen
- Aufheizzeit auf 140 °C etwa 18 Minuten
- Abkühlzeit auf minus 25 °C etwa 20 Minuten
- Typische Stabilisierungszeit etwa 7 Minuten
- RS232 Schnittstelle serienmäßig
- Interface it Software verfügbar
- Prüfung von Temperaturschaltern möglich
- Einstellbare Heiz und Kühlraten
- NIST rückführbares Kalibrierzertifikat
- Kompakte Bauform für mobile Kalibrierungen
- Geeignet für Labor, Produktion und Instandhaltung
Die technischen Leistungsdaten des Fluke Calibration 9103 werden vom Hersteller ausdrücklich für den Einsatz als schneller und mobiler Field Dry Well angegeben.
Ideal für anspruchsvolle Kalibrieranwendungen
Der Fluke Calibration 9103 eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen Temperaturfühler sowohl unterhalb als auch oberhalb der Umgebungstemperatur geprüft werden müssen.
Typische Einsatzbereiche sind Kalibrierlabore, Pharmaindustrie, Lebensmittelindustrie, Kühltechnik, Gebäudetechnik, Maschinenbau, Instandhaltung, Produktion, Forschung und Qualitätssicherung.
Besonders vorteilhaft ist der Bereich bis minus 25 °C. Fluke weist darauf hin, dass dieser Wert eine tatsächlich erreichbare absolute Temperatur darstellt und nicht lediglich eine Temperaturdifferenz zur Umgebung. Damit kann das Gerät unter normalen Laborbedingungen einen echten Sollwert von minus 25 °C erzeugen.
Für eine Vergleichskalibrierung können ein Referenzthermometer und der Prüfling gemeinsam im Block positioniert werden. Nach ausreichender Stabilisierung wird der Wert des Prüflings mit der Referenztemperatur verglichen.
Dadurch eignet sich der Fluke Calibration 9103 beispielsweise für Pt100 Sensoren, industrielle RTDs, digitale Temperaturanzeigen, Thermoelemente und Temperaturfühler aus Produktionsanlagen.
Flexible Erweiterbarkeit
Der Fluke Calibration 9103 kann mit vier unterschiedlichen Einsatzvarianten bestellt werden.
Einsatz A bietet verschiedene Bohrungsgrößen für unterschiedliche Sensoren.
Einsatz B besitzt jeweils zwei Bohrungen mit ausgewählten Durchmessern und eignet sich besonders für Vergleichskalibrierungen.
Einsatz C besitzt sechs gleich große Bohrungen und ermöglicht damit die parallele Prüfung mehrerer Sensoren.
Einsatz D ist für metrische Sensordurchmesser vorgesehen.
Der Außendurchmesser des Einsatzes beträgt 31,8 mm, die Länge 124 mm. Ein Einsatz A, B, C oder D ist im Lieferumfang enthalten und muss bei der Bestellung festgelegt werden.
Die flexible Einsatzkonfiguration ist besonders nützlich, wenn im gleichen Betrieb Sensoren mit unterschiedlichen Schaftdurchmessern verwendet werden.
Technische Highlights
Der Temperaturbereich des Fluke Calibration 9103 beträgt:
minus 25 °C bis 140 °C
bei 23 °C Umgebungstemperatur.
Die spezifizierte Genauigkeit beträgt:
±0,25 °C
Für Bohrungen mit mehr als 6,35 mm Durchmesser gilt:
±1 °C
Die Stabilität beträgt:
±0,02 °C bei minus 25 °C
±0,04 °C bei 140 °C
Die Homogenität zwischen ähnlich großen Bohrungen beträgt:
±0,1 °C
Die Eintauchtiefe beträgt:
124 mm.
Diese Kombination macht den Fluke Calibration 9103 zu einer interessanten mobilen Temperaturquelle für Vergleichskalibrierungen unterhalb und oberhalb der Raumtemperatur.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Fluke Calibration |
| Modell | 9103 |
| Geräteart | Blockkalibrator |
| Temperaturbereich | minus 25 °C bis 140 °C |
| Bezugsbedingung Temperaturbereich | 23 °C Umgebung |
| Genauigkeit | ±0,25 °C |
| Genauigkeit bei Bohrungen über 6,35 mm | ±1 °C |
| Stabilität bei minus 25 °C | ±0,02 °C |
| Stabilität bei 140 °C | ±0,04 °C |
| Homogenität zwischen ähnlichen Bohrungen | ±0,1 °C |
| Eintauchtiefe | 124 mm |
| Einsatzdurchmesser | 31,8 mm |
| Einsatzlänge | 124 mm |
| Aufheizzeit Umgebung auf 140 °C | ca. 18 min |
| Abkühlzeit Umgebung auf minus 25 °C | ca. 20 min |
| Stabilisierungszeit | ca. 7 min |
| Einsatzvarianten | A, B, C oder D |
| Schnittstelle | RS232 |
| Software | Interface it Modell 9930 |
| Leistung | 150 W |
| Versorgung | 115 V oder 230 V AC |
| Frequenz | 50 oder 60 Hz |
| Abmessungen | 143 × 261 × 245 mm |
| Gewicht | ca. 5,7 kg |
| Kalibrierung | NIST rückführbar |
| Kalibrierpunkte | minus 25, 0, 25, 50, 75, 100 und 140 °C |
Die technischen Daten entsprechen den aktuell veröffentlichten Fluke Spezifikationen.
Hohe Temperaturstabilität
Eine wichtige Eigenschaft des Fluke Calibration 9103 ist die hohe Temperaturstabilität.
Bei minus 25 °C beträgt sie lediglich ±0,02 °C. Selbst bei der maximalen Temperatur von 140 °C gibt Fluke nur ±0,04 °C an.
Eine stabile Temperaturquelle ist insbesondere bei Vergleichskalibrierungen wichtig. Verändert sich die Blocktemperatur während der Ablesung von Referenz und Prüfling, entsteht ein zusätzlicher Beitrag zur Messunsicherheit.
Die gute Stabilität des 9103 schafft daher reproduzierbare Bedingungen für industrielle Kalibrieraufgaben.
Schnelles Kühlen bis minus 25 °C
Der Fluke Calibration 9103 erreicht bei normalen Laborbedingungen eine tatsächliche Temperatur von minus 25 °C.
Von Umgebungstemperatur bis minus 25 °C benötigt das Gerät ungefähr 20 Minuten. Bereits 0 °C werden laut Hersteller in etwa acht Minuten erreicht.
Damit eignet sich der Blockkalibrator hervorragend für typische Kalibrierpunkte rund um den Gefrierpunkt.
Beispielsweise können Prüfreihen bei minus 20 °C, 0 °C, 25 °C, 50 °C, 100 °C und 140 °C durchgeführt werden.
Schnelles Aufheizen
Auch beim Aufheizen ist der Fluke Calibration 9103 für effiziente Arbeitsabläufe ausgelegt.
Von Umgebungstemperatur auf 140 °C werden ungefähr 18 Minuten benötigt. Die Herstellerinformationen nennen außerdem eine Zeit von etwa sechs Minuten bis 100 °C.
Damit lassen sich mehrere Messpunkte innerhalb eines Arbeitstages effizient anfahren.
Nach Erreichen des Sollwertes sollte die typische Stabilisierungszeit von etwa sieben Minuten berücksichtigt werden.
Prüfung von Temperaturschaltern
Der Fluke Calibration 9103 eignet sich neben klassischen Temperaturfühlern auch zur Prüfung von Temperaturschaltern.
Die Heiz und Kühlraten können über das Bedienfeld eingestellt werden. Dadurch lässt sich eine definierte Temperaturrampe erzeugen.
Fluke nennt außerdem eine Funktion zur Prüfung von thermischen Schaltern. In Verbindung mit der Interface it Software können solche Prüfungen automatisiert und Messdaten aufgezeichnet werden.
Damit erweitert sich das Anwendungsspektrum über die reine Sensor Kalibrierung hinaus.
RS232 und Softwareintegration
Der Fluke Calibration 9103 besitzt serienmäßig eine RS232 Schnittstelle.
Zusätzlich steht die Interface it Software Modell 9930 zur Verfügung. Mit ihr können Sollwerte und Rampenraten gesteuert, Temperaturen in Echtzeit protokolliert und elektronische Temperaturverläufe erstellt werden.
Gerade bei regelmäßig wiederkehrenden Kalibrierungen erleichtert dies die Integration in strukturierte Prüfabläufe.
Rückführbare Kalibrierung
Der Fluke Calibration 9103 wird mit einem auf NIST rückführbaren Kalibrierzertifikat geliefert.
Messdaten werden bei folgenden Temperaturen bereitgestellt:
minus 25 °C
0 °C
25 °C
50 °C
75 °C
100 °C
140 °C.
Damit wird die interne Temperaturanzeige über den gesamten Arbeitsbereich dokumentiert.
Kalibrierservice von europascal
Auch ein hochwertiger Blockkalibrator sollte regelmäßig messtechnisch überprüft werden. Der europascal Kalibrierservice unterstützt bei der Kalibrierung von Temperaturkalibratoren, Referenzthermometern, Pt100 Sensoren und weiteren Geräten der Temperaturmesstechnik.
europascal unterstützt Sie außerdem bei der Auswahl passender Referenzfühler, Kalibriereinsätze und Temperaturanzeigen sowie bei der Planung kompletter Temperaturkalibrierplätze.
Warum den Fluke Calibration 9103 wählen?
Der Fluke Calibration 9103 kombiniert einen breiten Temperaturbereich mit einer kompakten und mobilen Bauweise.
Besonders interessant ist die tatsächliche Kühlung bis minus 25 °C bei normalen Laborbedingungen. Gleichzeitig reicht der obere Temperaturbereich bis 140 °C. Dadurch kann ein großer Teil typischer industrieller Temperaturkalibrierungen mit nur einer Quelle durchgeführt werden.
Die Stabilität bis ±0,02 °C, die Homogenität von ±0,1 °C und die flexible Einsatzkonfiguration unterstützen reproduzierbare Vergleichskalibrierungen.
Mit RS232 und Interface it lässt sich der Blockkalibrator zudem in computergestützte Prüfabläufe integrieren.
Damit eignet sich der Fluke Calibration 9103 besonders für Anwender, die Pt100 Sensoren, RTDs, Thermoelemente und weitere Temperaturfühler mobil und effizient kalibrieren möchten.
Typische Kalibrieranwendungen mit dem Fluke Calibration 9103
Der Fluke Calibration 9103 eignet sich insbesondere für die Kalibrierung von Pt100 Sensoren, PRTs, RTDs, Thermoelementen, digitalen Thermometern und industriellen Temperaturfühlern.
Typische Einsatzbereiche sind Kalibrierlabore, Pharmaindustrie, Lebensmittelindustrie, Kühltechnik, Gebäudetechnik, Maschinenbau, Instandhaltung, Forschung und Qualitätssicherung.
Die Kombination aus minus 25 °C bis 140 °C Temperaturbereich, guter Stabilität, austauschbaren Einsätzen und RS232 Schnittstelle macht den Fluke Calibration 9103 zu einer vielseitigen Temperaturquelle für Labor und mobile Kalibrieraufgaben.
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Herstellerinformationen zum Fluke Calibration 9103 finden Sie auf der offiziellen Webseite vom Hersteller.






