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Fluke Calibration RUSKA 7252 flexibler Zweikanal Druckcontroller

Der Fluke Calibration RUSKA 7252 ist ein flexibler automatischer Zweikanal Druckcontroller für professionelle Druckkalibrierungen. Zwei unabhängig regelbare Druckbereiche können frei zwischen 5 und 2.500 psi beziehungsweise etwa 0,4 und 172 bar ausgewählt werden. Mit einer Präzision von 0,003 % des Bereichsendwerts, einer Regelstabilität von 0,001 % je Bereich und einer typischen Regelzeit von maximal 15 Sekunden eignet sich der RUSKA 7252 ideal für Kalibrierlabore, Qualitätssicherung und automatisierte Prüfstände. Zwei Prüflinge können je nach Aufbau gleichzeitig kalibriert werden.

Der Fluke Calibration RUSKA 7252 ist ein präziser automatischer Zweikanal Druckcontroller und Druckkalibrator für anspruchsvolle Kalibrieraufgaben in Kalibrierlaboren, Qualitätssicherung, Forschung, Entwicklung und industrieller Fertigung. Das Gerät verfügt über zwei unabhängige Druckregelkanäle und kann dadurch zwei unterschiedliche Druckbereiche innerhalb eines einzigen Systems abdecken. Je nach Konfiguration lassen sich sogar zwei Kalibrierungen gleichzeitig durchführen. Genau diese Kombination aus hoher Präzision, flexibler Bereichsauswahl und Dualausgabe macht den RUSKA 7252 besonders interessant für professionelle Druckkalibrierungen.

Der Fluke Calibration RUSKA 7252 ist in zahlreichen kundenspezifischen Druckbereichskombinationen erhältlich. Beim Modell 7252 können zwei beliebige Bereiche zwischen 5 und 2.500 psi beziehungsweise rund 0,4 bis 172 bar gewählt werden. Für reine Absolutdruckanwendungen stehen außerdem permanente Absolutdruckbereiche von 15 bis 50 psia beziehungsweise etwa 1 bis 4 bar absolut zur Verfügung. Damit kann das System gezielt an den tatsächlichen Prüfmittelbestand eines Kalibrierlabors angepasst werden.

Die Druckmessung basiert auf der bewährten Quarz Bourdonrohr Technologie von RUSKA. Für den RUSKA 7252 spezifiziert Fluke Calibration eine Präzision von 0,003 Prozent des Bereichsendwerts für jeden installierten Bereich. Die Langzeitstabilität beträgt 0,0075 Prozent vom Messwert pro Jahr. Gleichzeitig erreicht die aktive Druckregelung eine Regelstabilität von 0,001 Prozent des jeweiligen Messbereichs.

europascal unterstützt Sie bei der Auswahl der passenden Druckbereiche, der Gerätekonfiguration und geeigneter Zubehörkomponenten für den Fluke Calibration RUSKA 7252. Für die regelmäßige messtechnische Überprüfung Ihrer Druckmessgeräte und Referenznormale steht Ihnen außerdem der europascal Kalibrierservice zur Verfügung.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Zwei unabhängige Druckregelkanäle
  • Gleichzeitige Kalibrierung von zwei Prüflingen möglich
  • Zwei frei wählbare Druckbereiche innerhalb eines Gerätes
  • Druckbereiche von 5 bis 2.500 psi beziehungsweise ca. 0,4 bis 172 bar
  • Permanente Absolutdruckbereiche von 1 bis 4 bar verfügbar
  • Präzision von 0,003 Prozent des Bereichsendwerts
  • Langzeitstabilität von 0,0075 Prozent vom Messwert pro Jahr
  • Regelstabilität im aktiven Modus von 0,001 Prozent jedes Bereichs
  • Schnelle Druckregelung ohne Überschwingen
  • Typische Regelzeit von maximal 15 Sekunden
  • Anzeigeauflösung bis 1 zu 1.000.000 einstellbar
  • Aktiver und passiver Regelmodus
  • AutoRange Funktion bei geeigneter Bereichskombination
  • Automatische Korrektur von Druckhöhenunterschieden
  • AutoVent und AutoZero Funktionen
  • Step Up und Step Down Funktion
  • Automatische Sweep Test Funktion
  • RS232 und IEEE 488 Schnittstellen
  • SCPI Kommunikationsprotokoll
  • Unterstützung von LabVIEW und optional MET/CAL
  • Großes Farbdisplay
  • Druckmedium Stickstoff oder saubere trockene Luft

Die zwei separaten Druckregelkanäle sind das zentrale Merkmal des RUSKA 7252. Sie ermöglichen entweder einen besonders großen nutzbaren Gesamtbereich oder den gleichzeitigen Betrieb von zwei Kalibrierplätzen.

Ideal für anspruchsvolle Kalibrieranwendungen

Der Fluke Calibration RUSKA 7252 wurde für Anwendungen entwickelt, bei denen unterschiedliche Druckbereiche mit hoher Genauigkeit und hohem Durchsatz kalibriert werden müssen.

Typische Anwendungen sind:

  • Kalibrierung digitaler Manometer
  • Kalibrierung analoger Präzisionsmanometer
  • Prüfung von Drucktransmittern
  • Kalibrierung von Drucksensoren
  • Prüfung von Druckmessumformern
  • Kalibrierung von Referenzdruckmessgeräten
  • Serienprüfung von Drucksensoren
  • Prüfmittelüberwachung
  • Qualitätssicherung
  • Forschung und Entwicklung
  • Automatisierte Produktionsprüfung
  • Kalibrierung von Relativdrucksensoren
  • Kalibrierung von Absolutdrucksensoren
  • Prüfung negativer Relativdrücke
  • Werkskalibrierlaboratorien
  • Professionelle Kalibrierlabore

Durch die beiden unabhängigen Druckkanäle können beispielsweise ein Prüfling im niedrigen und ein weiterer Prüfling im höheren Druckbereich gleichzeitig kalibriert werden. Dadurch lässt sich der Durchsatz gegenüber einem konventionellen Einkanal Druckcontroller erhöhen.

Fluke nennt ausdrücklich die Möglichkeit, mit dem RUSKA 7252 zwei Kalibrierungen gleichzeitig durchzuführen.

Zwei unabhängige Druckregelkanäle

Das besondere Merkmal des Fluke Calibration RUSKA 7252 ist seine Dualausgabe. Jeder Druckbereich besitzt einen eigenen Regelkanal.

Dadurch kann der Anwender zwei unterschiedliche Druckbereiche gleichzeitig nutzen. Je nach Anwendung kann dies auf zwei Arten erfolgen.

Erstens können zwei Prüflinge gleichzeitig angeschlossen und kalibriert werden. Damit lässt sich der Durchsatz eines Kalibrierplatzes deutlich erhöhen.

Zweitens können bei bestimmten Kombinationen die beiden Testanschlüsse miteinander verbunden werden. Fluke gibt diese Möglichkeit für Geräte an, bei denen beide Bereiche zwischen etwa 1 und 70 bar liegen. Das Gerät kann dann automatisch zwischen dem niedrigeren und dem höheren Bereich wechseln. Dadurch entsteht ein besonders großer nutzbarer Druckbereich mit hoher messtechnischer Qualität.

Diese automatische Bereichsumschaltung ist insbesondere für Kalibrierlabore interessant, die zahlreiche Prüflinge mit unterschiedlichen Messbereichen bearbeiten.

Flexible Druckbereiche bis 172 bar

Beim RUSKA 7252 können zwei beliebige Vollbereichswerte zwischen 5 und 2.500 psi ausgewählt werden.

Dies entspricht ungefähr:

0,4 bar bis 172 bar

Für reine Absolutdruckanwendungen stehen permanente Absolutdruckbereiche von 15 bis 50 psia beziehungsweise etwa 1 bis 4 bar absolut zur Verfügung.

Dadurch kann beispielsweise ein kleinerer Bereich für hochgenaue Kalibrierungen niedriger Drücke mit einem größeren Bereich für industrielle Druckmessgeräte kombiniert werden.

Im Gegensatz zu einem einzelnen breit ausgelegten Sensor bietet die Kombination aus zwei separaten Referenzbereichen den Vorteil, dass die Genauigkeit für beide Bereiche optimal genutzt werden kann.

Hochpräzise Quarz Sensortechnologie

Die Druckmessung des Fluke Calibration RUSKA 7252 basiert auf einem speziellen Quarz Bourdonrohr Drucksensor.

Diese Technologie wurde für hohe Präzision, gute Wiederholbarkeit und Langzeitstabilität entwickelt. Für das Modell 7252 gibt Fluke Calibration eine Präzision von:

0,003 Prozent des Bereichsendwerts

für jeden installierten Druckbereich an.

Die Präzisionsspezifikation berücksichtigt die kombinierten Auswirkungen von Linearität, Wiederholbarkeit und Hysterese über den spezifizierten Betriebstemperaturbereich.

Die Langzeitstabilität beträgt:

0,0075 Prozent vom Messwert pro Jahr

Dadurch eignet sich der RUSKA 7252 für Kalibrierintervalle von bis zu einem Jahr, abhängig von den jeweiligen Anforderungen des Anwenders.

Schnelle automatische Druckregelung

Neben hoher Messgenauigkeit bietet der RUSKA 7252 eine schnelle automatische Druckregelung.

Im aktiven Regelmodus beträgt die Regelstabilität:

0,001 Prozent des jeweiligen Messbereichs

Fluke spezifiziert für typische Prüfanordnungen eine Regelreaktion von 15 Sekunden oder weniger ohne Überschwingen bei Druckänderungen in 10 Prozent Schritten und einem Prüfvolumen von etwa 245 cm³.

Die schnelle Regelung ist insbesondere bei automatisierten Messreihen von Vorteil. Mehrere Druckpunkte können nacheinander mit kurzer Wartezeit angefahren werden.

Zusätzlich steht ein passiver Regelmodus zur Verfügung. Dabei wird nach Erreichen des Sollwertes die aktive Regelung unterbrochen, solange der Druck innerhalb des festgelegten Toleranzbandes bleibt. In diesem Betriebsmodus entsteht laut Hersteller kein zusätzlicher Unsicherheitsbeitrag durch die Regelung.

Automatische Kalibrierfunktionen

Der Fluke Calibration RUSKA 7252 bietet verschiedene Funktionen zur Automatisierung wiederkehrender Kalibrierabläufe.

Mit der Step Up und Step Down Funktion kann eine feste Druckschrittweite definiert werden. Anschließend lässt sich der Prüfdruck über die einzelnen Kalibrierpunkte erhöhen oder reduzieren, ohne jeden Wert neu eingeben zu müssen.

Eine weitere Funktion ist der Sweep Test. Hier werden Startdruck, Enddruck und Anzahl der Wiederholungen eingegeben. Der Controller fährt anschließend den definierten Bereich automatisch mehrfach ab. Diese Funktion ist beispielsweise zur Vorbelastung analoger Manometer vor der eigentlichen Kalibrierung geeignet.

Damit kann der RUSKA 7252 nicht nur als präzise automatische Druckquelle eingesetzt werden, sondern auch wiederkehrende Abläufe vereinfachen und standardisieren.

Flexible Druckarten

Der Fluke Calibration RUSKA 7252 ist nicht ausschließlich auf positiven Relativdruck beschränkt.

Je nach Konfiguration sind verschiedene Druckarten möglich:

  • Relativdruck
  • Absolutdruck
  • Negativer Relativdruck
  • Absolutdruck über optionale Barometerreferenz
  • Absolutdruck über optionale Vakuumreferenz

Für Druckbereiche von 1 bis 172 bar kann eine optionale Barometerreferenz verwendet werden. Fluke spezifiziert hierfür einen maximalen Fehler von 0,1379 mbar pro Jahr.

Eine optionale Vakuumreferenz bietet einen maximalen jährlichen Fehler von 0,014 mbar und benötigt eine externe Vakuumpumpe.

Dadurch lässt sich der RUSKA 7252 flexibel an unterschiedliche Kalibrieraufgaben anpassen.

Schutz des Prüflings

Bei automatisierten Druckkalibrierungen ist ein zuverlässiger Schutz des angeschlossenen Prüflings wichtig.

Der RUSKA 7252 ermöglicht die Definition von oberen und unteren Druckgrenzwerten. Dadurch kann verhindert werden, dass der Druckcontroller einen Sollwert anfährt, der außerhalb des zulässigen Bereichs des Prüflings liegt.

Zusätzlich stehen AutoVent und AutoZero zur Verfügung. Mit AutoVent kann der Testanschluss automatisch auf Atmosphärendruck entlüftet werden. AutoZero ermöglicht eine automatische Nullstellung des Systems.

Diese Funktionen erleichtern sowohl den täglichen Betrieb als auch wiederkehrende Kalibrierabläufe.

Technische Daten

MerkmalWert
HerstellerFluke Calibration RUSKA
Modell7252
GeräteartZweikanal Druckcontroller
Druckregelkanäle2 unabhängig
DruckbereicheZwei frei wählbare Bereiche
Standardbereiche5 bis 2.500 psi
Druckbereich metrischca. 0,4 bis 172 bar
Permanente Absolutdruckbereiche1 bis 4 bar absolut
SensortechnologieQuarz Bourdonrohr
Präzision0,003 % vom Bereichsendwert
Stabilität0,0075 % vom Messwert pro Jahr
Regelstabilität aktiv0,001 % des jeweiligen Bereichs
RegelmodusAktiv und passiv
Regelzeittypischerweise ≤ 15 Sekunden
Anzeigeauflösungbis 1 zu 1.000.000
DruckmediumStickstoff oder saubere trockene Luft
Prüfvolumen82 bis 980 cm³
AutoZeroJa
AutoVentJa
Step FunktionJa
Sweep TestJa
SchnittstellenRS232 und IEEE 488
KommunikationsprotokollSCPI
LabVIEW UnterstützungJa
MET/CAL UnterstützungOptional
Anzeige6,4 Zoll TFT VGA Farbdisplay
Displayauflösung640 × 480 Pixel
Betriebstemperatur18 °C bis 36 °C
Lagertemperaturminus 20 °C bis 70 °C
Abmessungen178 × 419 × 483 mm
Gewichtca. 9 kg
Stromversorgung90 bis 260 V AC, 50 oder 60 Hz
Leistungsaufnahme150 W
Aufwärmzeit2 bis 3 Stunden
Prüfanschlüsse1/4 Zoll NPT Innengewinde

Die konkreten technischen Eigenschaften hängen von der gewählten Kombination der beiden Druckbereiche und den bestellten Optionen ab. Fluke führt das Gerät weiterhin mit dem RUSKA 7252 Benutzerhandbuch und dem Datenblatt Series 7252 Ruska Dual Output Digital Pressure Controllers.

Warum den Fluke Calibration RUSKA 7252 wählen?

Der Fluke Calibration RUSKA 7252 bietet gegenüber einem klassischen Einkanal Druckcontroller einen entscheidenden Vorteil: zwei unabhängig arbeitende Druckbereiche innerhalb eines einzigen Gerätes.

Dadurch kann entweder der nutzbare Gesamtbereich erweitert oder der Kalibrierdurchsatz gesteigert werden. Zwei Prüflinge können gleichzeitig kalibriert werden, sofern die jeweilige Systemkonfiguration dies unterstützt.

Die Präzision von 0,003 Prozent des Bereichsendwerts eignet sich für zahlreiche hochwertige Druckmessgeräte. Gleichzeitig bietet die Regelstabilität von 0,001 Prozent jedes Bereichs reproduzierbare Kalibrierbedingungen.

Die frei wählbare Kombination zweier Messbereiche bis 172 bar ermöglicht eine individuelle Anpassung an den Prüfmittelbestand. Dadurch kann beispielsweise ein kleiner Bereich für besonders empfindliche Drucksensoren mit einem größeren Bereich für industrielle Manometer kombiniert werden.

Auch die schnelle Druckregelung von typischerweise maximal 15 Sekunden verbessert die Produktivität bei umfangreichen Kalibrierreihen. Funktionen wie Step Up, Step Down, Sweep Test, AutoZero und AutoVent reduzieren den manuellen Bedienaufwand zusätzlich.

Über RS232 und IEEE 488 sowie das SCPI Protokoll kann der RUSKA 7252 in automatisierte Kalibrierplätze integriert werden. Dadurch eignet sich das Gerät sowohl für manuell bediente Laborarbeitsplätze als auch für automatisierte Prüf und Produktionssysteme.

europascal unterstützt Sie bei der Auswahl der optimalen Druckbereichskombination des Fluke Calibration RUSKA 7252 sowie bei der Zusammenstellung einer kompletten Druckkalibrierlösung. Für die messtechnische Rückführung Ihrer Druckmessgeräte und Referenznormale steht Ihnen außerdem der europascal Kalibrierservice zur Verfügung.

Typische Kalibrieranwendungen mit dem Fluke Calibration RUSKA 7252

Bei einer typischen Anwendung kann ein Druckbereich beispielsweise für ein Präzisionsmanometer und der zweite Bereich für einen Drucktransmitter genutzt werden. Da beide Kanäle unabhängig arbeiten, können zwei Kalibrieraufgaben parallel durchgeführt werden.

Alternativ lassen sich bei geeigneten Bereichskombinationen beide Testanschlüsse verbinden. Der RUSKA 7252 kann dann automatisch zwischen dem kleineren und größeren Messbereich wechseln. Dies ermöglicht eine hohe Messqualität über einen deutlich erweiterten Gesamtdruckbereich.

Bei automatisierten Kalibrierungen können definierte Sollwerte über die Kommunikationsschnittstellen an den Controller übertragen werden. Der RUSKA 7252 erzeugt und stabilisiert anschließend die jeweiligen Drücke. Die Prüflingswerte können über ein separates Messsystem erfasst und automatisch ausgewertet werden.

Die Kombination aus zwei Druckregelkanälen, präziser Quarz Sensortechnologie, schneller Druckregelung und umfangreichen Automatisierungsfunktionen macht den Fluke Calibration RUSKA 7252 zu einer leistungsfähigen Lösung für professionelle Druckkalibrierungen.

Weitere technische Informationen finden Sie beim Fluke Calibration RUSKA 7252 Zweikanal Druckcontroller.

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Herstellerinformationen zum Fluke Calibration RUSKA 7252 finden Sie auf der offiziellen Webseite von Fluke Calibration.

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