Der Fluke Calibration 9132 ist ein kompakter und tragbarer Infrarotkalibrator mit temperaturgeregelter Schwarzkörper Messfläche für die professionelle Kalibrierung von Infrarotthermometern, Pyrometern und weiteren berührungslos arbeitenden Temperaturmessgeräten. Der Temperaturbereich reicht von 50 °C bis 500 °C. Damit eignet sich der Fluke Calibration 9132 besonders für industrielle IR Kalibrierungen oberhalb der normalen Umgebungstemperatur.
Eine zentrale Stärke des Fluke Calibration 9132 ist die stabile und reproduzierbare Zieloberfläche. Die Messfläche besitzt einen Durchmesser von 57 mm und eine Emissivität von 0,95 ±0,02 im relevanten Infrarotbereich. Dadurch ist das Gerät für viele industriell eingesetzte Infrarotthermometer geeignet, die mit einem Emissionsgrad von 0,95 arbeiten.
Die spezifizierte Genauigkeit beträgt ±0,5 °C bei 100 °C und ±0,8 °C bei 500 °C. Die Stabilität liegt bei ±0,1 °C bei 100 °C und ±0,3 °C bei 500 °C. Damit stellt der Fluke Calibration 9132 eine verlässliche Temperaturquelle für Vergleichskalibrierungen von berührungslosen Thermometern bereit.
Auch die Temperaturwechsel erfolgen praxisgerecht. Von 50 °C auf 500 °C benötigt der Fluke Calibration 9132 etwa 30 Minuten. Die Abkühlung von 500 °C auf 100 °C dauert ebenfalls ungefähr 30 Minuten. Dadurch lassen sich Kalibrierungen mit mehreren Temperaturpunkten effizient durchführen.
Der Kalibrator besitzt serienmäßig eine RS232 Schnittstelle und kann über die Interface it Software in computergestützte Kalibrierabläufe eingebunden werden. Mit einem Gewicht von nur etwa 1,8 kg und kompakten Abmessungen von ungefähr 102 × 152 × 178 mm ist das Gerät sowohl für den stationären Laborbetrieb als auch für mobile Einsätze geeignet.
europascal unterstützt Sie bei der Auswahl geeigneter Infrarotkalibratoren, Pyrometer, Referenzthermometer und kompletter Temperaturkalibrierlösungen. Für die regelmäßige messtechnische Rückführung Ihrer Temperaturmesstechnik steht Ihnen zudem der europascal Kalibrierservice zur Verfügung.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Temperaturbereich von 50 °C bis 500 °C
- Mobiler Infrarotkalibrator mit Schwarzkörper Messfläche
- Geeignet für Infrarotthermometer und Pyrometer
- Genauigkeit ±0,5 °C bei 100 °C
- Genauigkeit ±0,8 °C bei 500 °C
- Stabilität ±0,1 °C bei 100 °C
- Stabilität ±0,3 °C bei 500 °C
- Zieloberfläche mit 57 mm Durchmesser
- Emissivität von 0,95 ±0,02
- Anzeigeauflösung von 0,1 °C
- Aufheizzeit von 50 °C auf 500 °C etwa 30 Minuten
- Abkühlzeit von 500 °C auf 100 °C etwa 30 Minuten
- RS232 Schnittstelle
- Interface it Software Unterstützung
- Kompakte Bauform
- Gewicht von nur etwa 1,8 kg
- Rückführbare Kalibrierdaten bei mehreren Temperaturpunkten
- Für Labor und mobilen Einsatz geeignet
Die Produktstruktur orientiert sich an Ihrer europascal Musterseite mit den Abschnitten Ihre Vorteile auf einen Blick, Ideal für anspruchsvolle Kalibrieranwendungen, Technische Highlights, Technische Daten und Warum wählen?.
Ideal für anspruchsvolle Kalibrieranwendungen
Der Fluke Calibration 9132 eignet sich insbesondere für die Kalibrierung von Infrarotthermometern, Handpyrometern und berührungslos arbeitenden Temperaturmessgeräten.
Typische Einsatzbereiche sind Kalibrierlabore, Qualitätssicherung, Wärmebehandlung, Maschinenbau, Prozessindustrie, Lebensmittelindustrie, Forschung und industrielle Temperaturmesstechnik.
Bei einer Infrarotkalibrierung wird der Prüfling in einem definierten Abstand vor der Zieloberfläche des Fluke Calibration 9132 positioniert. Anschließend wird der gewünschte Temperaturpunkt eingestellt. Nach ausreichender Stabilisierung wird der Messwert des Prüflings mit der Temperatur der Kalibrierquelle verglichen.
Da keine direkte mechanische Verbindung zwischen Prüfling und Temperaturquelle besteht, spielen bei einer IR Kalibrierung zusätzliche Einflussgrößen wie Emissionsgrad, Messabstand, Messfleckgröße und spektrale Empfindlichkeit eine wichtige Rolle.
Schwarzkörper Messfläche mit 57 mm Durchmesser
Die Zieloberfläche des Fluke Calibration 9132 besitzt einen Durchmesser von:
57 mm
Diese vergleichsweise große Messfläche erleichtert die Kalibrierung vieler handgehaltener Infrarotthermometer.
Bei der Kalibrierung muss der Messfleck des Prüflings vollständig innerhalb dieser Zieloberfläche liegen.
Ist der Messfleck größer als die 57 mm große Fläche, erfasst das Thermometer zusätzlich Bereiche außerhalb des eigentlichen Schwarzkörpers. Dadurch können erhebliche Messabweichungen entstehen.
Deshalb sollte die vom Hersteller des Prüflings angegebene Optik beziehungsweise das Verhältnis von Abstand zu Messfleck bei jeder Kalibrierung berücksichtigt werden.
Emissivität von 0,95
Die Zieloberfläche des Fluke Calibration 9132 besitzt eine spezifizierte Emissivität von:
0,95 ±0,02
im für typische industrielle IR Thermometer relevanten Spektralbereich. Fluke nennt hierfür den Bereich von 8 bis 14 µm.
Viele handelsübliche Infrarotthermometer arbeiten werkseitig mit einem festen Emissionsgrad von 0,95.
Dadurch ist der Fluke Calibration 9132 für solche Geräte besonders gut geeignet.
Bei Infrarotthermometern mit einstellbarem Emissionsgrad sollte die Einstellung entsprechend dem verwendeten Kalibrierverfahren gewählt werden.
Temperaturbereich von 50 °C bis 500 °C
Der Fluke Calibration 9132 deckt einen Temperaturbereich von:
50 °C bis 500 °C
ab.
Damit eignet sich das Gerät insbesondere für Infrarotthermometer, die in industriellen Hochtemperaturanwendungen eingesetzt werden.
Typische Einsatzbereiche sind:
Wärmebehandlung
Ofentechnik
Maschinenbau
Kunststoffverarbeitung
Lebensmittelproduktion
Prozessüberwachung
Qualitätssicherung
Forschung und Entwicklung.
Für Kalibrierungen unterhalb der Umgebungstemperatur bietet Fluke Calibration das ergänzende Modell 9133 an. Dieses deckt den Bereich von minus 30 °C bis 150 °C ab.
Technische Highlights
Der Temperaturbereich des Fluke Calibration 9132 beträgt:
50 °C bis 500 °C
Die spezifizierte Genauigkeit beträgt:
±0,5 °C bei 100 °C
und
±0,8 °C bei 500 °C
Die Stabilität beträgt:
±0,1 °C bei 100 °C
und
±0,3 °C bei 500 °C
Die Zieloberfläche besitzt:
57 mm Durchmesser
Die Emissivität beträgt:
0,95 ±0,02
Die Anzeigeauflösung beträgt:
0,1 °C.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Fluke Calibration |
| Modell | 9132 |
| Geräteart | Infrarotkalibrator |
| Temperaturbereich | 50 °C bis 500 °C |
| Genauigkeit bei 100 °C | ±0,5 °C |
| Genauigkeit bei 500 °C | ±0,8 °C |
| Stabilität bei 100 °C | ±0,1 °C |
| Stabilität bei 500 °C | ±0,3 °C |
| Zieloberfläche | 57 mm |
| Emissivität | 0,95 ±0,02 |
| Auflösung | 0,1 °C |
| Aufheizzeit 50 °C auf 500 °C | ca. 30 min |
| Abkühlzeit 500 °C auf 100 °C | ca. 30 min |
| Schnittstelle | RS232 |
| Software | Interface it |
| Leistung | 340 W |
| Versorgung | 115 V AC oder 230 V AC |
| Frequenz | 50 / 60 Hz |
| Abmessungen | 102 × 152 × 178 mm |
| Gewicht | ca. 1,8 kg |
| Rückführbare Kalibrierpunkte | 50, 100, 200, 250, 300, 400 und 500 °C |
Die technischen Daten stammen aus der aktuellen Fluke Calibration Herstellerdokumentation.
Schnelles Aufheizen und Abkühlen
Bei Mehrpunktkalibrierungen beeinflusst die Aufheiz und Abkühlzeit wesentlich die Gesamtdauer der Prüfung.
Der Fluke Calibration 9132 benötigt von:
50 °C auf 500 °C etwa 30 Minuten
und von:
500 °C auf 100 °C ebenfalls etwa 30 Minuten.
Dadurch können mehrere Kalibrierpunkte innerhalb eines Arbeitstages effizient angefahren werden.
Nach dem Erreichen eines Sollwertes sollte vor der Messwertaufnahme ausreichend gewartet werden, bis sich die Quelle stabilisiert hat.
Kalibrierung von Infrarotthermometern
Bei einer Kalibrierung wird das Infrarotthermometer vor der Zieloberfläche des Fluke Calibration 9132 positioniert.
Anschließend wird ein Temperaturpunkt eingestellt.
Typische Prüfpunkte könnten beispielsweise sein:
50 °C
100 °C
200 °C
300 °C
400 °C
500 °C.
Nach ausreichender Stabilisierung wird der Messwert des Prüflings mit der Referenztemperatur verglichen.
Für reproduzierbare Ergebnisse sollten Messabstand, Ausrichtung und Emissionsgradeinstellung bei allen Temperaturpunkten gleich bleiben.
Messabstand und Messfleck
Bei Infrarotthermometern nimmt der Durchmesser des Messflecks mit zunehmendem Abstand zu.
Für eine zuverlässige Kalibrierung am Fluke Calibration 9132 muss der Messfleck vollständig innerhalb der 57 mm großen Zieloberfläche liegen.
In der Praxis sollte der Messfleck möglichst deutlich kleiner als das Ziel sein.
So wird verhindert, dass Bereiche außerhalb der temperierten Oberfläche in die Messung eingehen.
Besonders bei IR Thermometern mit ungünstigem Abstand zu Messfleck Verhältnis muss daher der Messabstand sorgfältig gewählt werden.
Kalibrierung von Pyrometern
Neben einfachen Infrarotthermometern kann das Fluke Calibration 9132 auch für viele industrielle Pyrometer eingesetzt werden.
Vor der Kalibrierung müssen jedoch Messbereich, Spektralbereich, Emissionsgradeinstellung und optisches Gesichtsfeld des Pyrometers geprüft werden.
Besonders wichtig ist der spektrale Bereich.
Die Emissivität der Zieloberfläche ist für den vom Hersteller spezifizierten Infrarotbereich angegeben. Für Pyrometer mit deutlich abweichender spektraler Empfindlichkeit muss geprüft werden, ob das Kalibrierverfahren geeignet ist.
Rückführbare Kalibrierung
Für das Fluke Calibration 9132 nennt der Hersteller rückführbare Kalibrierdaten bei:
50 °C
100 °C
200 °C
250 °C
300 °C
400 °C
500 °C.
Damit wird das Verhalten der Temperaturquelle über den gesamten Arbeitsbereich dokumentiert.
Fluke beschreibt dies ausdrücklich als NIST rückführbare Kontaktkalibrierung.
Für anspruchsvolle radiometrische Kalibrierungen muss berücksichtigt werden, dass eine Kontaktkalibrierung der Quelle und eine radiometrische Kalibrierung unterschiedliche messtechnische Aussagen darstellen können.
RS232 Schnittstelle
Das Fluke Calibration 9132 besitzt serienmäßig eine RS232 Schnittstelle.
Dadurch lässt sich der Kalibrator in computergestützte Prüf und Kalibriersysteme integrieren.
Fluke nennt außerdem die Interface it Software für die Gerätefamilie.
Damit können Sollwerte und Betriebsparameter über einen PC verarbeitet werden.
Kompakte Bauform
Mit Abmessungen von nur:
102 × 152 × 178 mm
und einem Gewicht von etwa:
1,8 kg
ist das Fluke Calibration 9132 ausgesprochen kompakt.
Damit eignet sich das Gerät hervorragend für mobile Kalibrierungen.
Im Vergleich zu großen stationären Schwarzkörperstrahlern kann der 9132 problemlos zwischen verschiedenen Arbeitsplätzen transportiert werden.
9132 oder 9133
Die Modelle Fluke Calibration 9132 und 9133 ergänzen sich hinsichtlich ihres Temperaturbereiches.
Der 9132 ist für höhere Temperaturen ausgelegt:
50 °C bis 500 °C
Der 9133 deckt dagegen den Bereich:
minus 30 °C bis 150 °C
ab.
Wer sowohl niedrige als auch hohe Temperaturen kalibrieren muss, kann mit beiden Geräten einen sehr großen Bereich industrieller Infrarotthermometer abdecken.
Kalibrierservice von europascal
Für zuverlässige Infrarotkalibrierungen ist eine regelmäßige messtechnische Überprüfung der Temperaturquelle besonders wichtig.
Der europascal Kalibrierservice unterstützt bei der Kalibrierung von Temperaturkalibratoren, Infrarotthermometern, Pyrometern und weiteren Temperaturmessgeräten.
europascal unterstützt Sie außerdem bei der Auswahl geeigneter Referenzquellen, Temperaturkalibratoren und Zubehörkomponenten für komplette IR Kalibrierplätze.
Warum den Fluke Calibration 9132 wählen?
Der Fluke Calibration 9132 verbindet einen hohen Temperaturbereich mit einer kompakten und mobilen Schwarzkörperquelle.
Der Bereich von 50 °C bis 500 °C deckt zahlreiche industrielle Infrarotanwendungen ab. Gleichzeitig beträgt die Genauigkeit ±0,5 °C bei 100 °C und ±0,8 °C bei 500 °C. Die Stabilität liegt bei ±0,1 °C beziehungsweise ±0,3 °C.
Die 57 mm große Zieloberfläche erleichtert die Kalibrierung handgehaltener Infrarotthermometer.
Mit nur 1,8 kg Gewicht gehört das Gerät außerdem zu den besonders mobilen IR Kalibratoren seiner Klasse.
Die RS232 Schnittstelle ermöglicht zusätzlich die Integration in computergestützte Kalibriersysteme.
Damit ist der Fluke Calibration 9132 eine leistungsfähige Lösung für Anwender, die IR Thermometer und Pyrometer zuverlässig im Bereich von 50 °C bis 500 °C überprüfen möchten.
Typische Kalibrieranwendungen mit dem Fluke Calibration 9132
Der Fluke Calibration 9132 eignet sich insbesondere zur Kalibrierung von Infrarotthermometern, Handpyrometern und weiteren berührungslosen Temperaturmessgeräten.
Typische Anwendungen finden sich in Wärmebehandlung, Maschinenbau, Lebensmittelindustrie, Prozessindustrie, Energieversorgung, Qualitätssicherung, Forschung und Kalibrierlaboren.
Durch die Kombination aus großem Temperaturbereich, 57 mm Zieloberfläche, Emissivität von 0,95, kurzen Temperaturwechselzeiten und kompakter Bauform eignet sich der Fluke Calibration 9132 besonders für professionelle Infrarotkalibrierungen im Labor und im mobilen Einsatz.
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Herstellerinformationen zum Fluke Calibration 9132 finden Sie auf der offiziellen Webseite vom Hersteller.





